{"id":438531,"date":"2023-05-10T11:32:33","date_gmt":"2023-05-10T09:32:33","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=438531"},"modified":"2023-05-10T11:32:33","modified_gmt":"2023-05-10T09:32:33","slug":"risiko-ethik-liefert-neuen-ansatz-fuer-entscheidungen-von-autonomen-fahrzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/risiko-ethik-liefert-neuen-ansatz-fuer-entscheidungen-von-autonomen-fahrzeugen\/","title":{"rendered":"Risiko-Ethik liefert neuen Ansatz f\u00fcr Entscheidungen von autonomen Fahrzeugen\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p>Verst\u00e4dterung und Globalisierung haben zu einer zunehmenden \u00dcberlastung der Verkehrssysteme gef\u00fchrt. Die&nbsp;autonome Fahrzeugtechnologie ist effizienter, sicherer und umweltfreundlicher \u2013 und soll bei der L\u00f6sung dieses Problems eine wichtige Rolle spielen. Bis dato sind autonome Fahrzeuge aber noch mit einer Reihe von Unsicherheiten behaftet.&nbsp;Neben technischen Problemen stellen sich auch Fragen der Ethik. Denn die Software muss mit unvorhersehbaren Situationen umgehen k\u00f6nnen und in riskanten Situationen die notwendigen Entscheidungen treffen. Eine Aufgabe, die entsprechende Algorithmen \u00fcbernehmen sollen. Erste philosophische Ans\u00e4tze waren wertvoll, aber unzureichend. Nun k\u00f6nnte ein auf&nbsp;<em>Risiko-Ethik<\/em>&nbsp;basierender Algorithmus eine gangbare L\u00f6sung bringen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Trolley-Problem<\/h2>\n\n\n\n<p>Erste Ans\u00e4tze f\u00fcr die Entscheidungen autonomer Fahrzeuge im Stra\u00dfenverkehr waren nach traditionellen ethischen Denkmustern konzipiert. Daraus folgte eine entweder\/oder-Maxime, die jedoch zu erheblichen Schwierigkeiten f\u00fchrte. Denn erwarteter Nutzen und erwartete Risiken sind meist asymmetrisch zwischen den beteiligten Parteien verteilt &#8211; oder umstritten. Also musste in vielen Verkehrssituationen ein ethisches Prinzip verletzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Veranschaulichung dieses Problems dient das&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Trolley_problem\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Trolley-Problem<\/a>,<\/em>&nbsp;das auf <a href=\"https:\/\/plato.stanford.edu\/entries\/philippa-foot\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Philippa Foot<\/a> (1967) zur\u00fcckgeht und auch von <a href=\"http:\/\/wendellwallach.com\/wordpress\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wendell Wallach<\/a> und <a href=\"http:\/\/colinallen.dnsalias.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Colin Allen<\/a> 2009 im Werk&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.lehmanns.de\/shop\/mathematik-informatik\/12545817-9780199737970-moral-machines\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Moral Machines<\/a><\/em>&nbsp;beschrieben wurde. Als Szenario dienen Gleise, auf denen sich Menschen befinden, die der Zug zu \u00fcberrollen droht. Der Zug ist darauf programmiert, unverz\u00fcglich zu stoppen, wenn sich Menschen auf den Gleisen aufhalten. Schwieriger wird es allerdings, wenn der Zug nur ausweichen kann und entscheiden muss, ob er eine kleinere oder gr\u00f6\u00dfere Menschenansammlung auf einem der beiden Gleise \u00fcberrollt &#8230; Denn Menschenleben lassen sich nicht aufrechnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-layout-basic wp-block-visual-link-preview-link advgb-dyn-d2eca316\"><a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/autonome-fahrzeuge-koennten-unfaelle-um-22-reduzieren\/\" class=\"vlp-link\" title=\"Autonome Fahrzeuge k\u00f6nnten Unf\u00e4lle um 22% reduzieren\"><\/a><div class=\"vlp-layout-zone-side\"><div class=\"vlp-block-2 vlp-link-image\"><\/div><\/div><div class=\"vlp-layout-zone-main\"><div class=\"vlp-block-0 vlp-link-title\">Autonome Fahrzeuge k\u00f6nnten Unf\u00e4lle um 22% reduzieren<\/div><div class=\"vlp-block-1 vlp-link-summary\">Fast ein Viertel (22%) der Unf\u00e4lle k\u00f6nnten vermieden werden, wenn wir eines der Fahrzeuge durch ein autonomes Fahrzeug der Stufe 4 ersetzen w\u00fcrden. Zu diesem &hellip; <a href=\"\">Continued<\/a><\/div><\/div><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Risikoverteilung \u00fcber Trajektorienplanung&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.gov.sot.tum.de\/wirtschaftsethik\/poszler\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Franziska Poszler<\/a> vom&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.gov.sot.tum.de\/wirtschaftsethik\/start\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lehrstuhl f\u00fcr Wirtschaftsethik<\/a><\/em>&nbsp;an der <a href=\"https:\/\/www.tum.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/a> (TUM) merkt an, dass das&nbsp;<em>Trolley-Problem<\/em>&nbsp;rein auf Unfallszenarien fokussiert sei. Das greife aber zu kurz, denn&nbsp;autonome Fahrzeuge stehen nicht erst bei Unfallgefahr vor Entscheidungen. Sie entscheiden laufend. Zum Beispiel wie viel Abstand zu anderen Fahrzeugen und Stra\u00dfenteilnehmern zu halten &#8211; und wann zu bremsen ist. \u201eAuch diese Entscheidungen tragen einen normativen Gehalt. Denn implizit wird mit der&nbsp;<em>Trajektorien-Planung<\/em>&nbsp;entschieden, wem wieviel Risiko auferlegt wird\u201c, sagt die Wirtschaftsethikerin, die&nbsp;im interdisziplin\u00e4ren Projekt&nbsp;<em>ANDRE&nbsp;<\/em>gemeinsam mit Kollegen vom <em><a href=\"https:\/\/www.mos.ed.tum.de\/ftm\/startseite\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lehrstuhl f\u00fcr Fahrzeugtechnik <\/a><\/em>am&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.ieai.sot.tum.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Institute for Ethics in Artificial Intelligence<\/a><\/em>&nbsp;(IEAI) der TUM forschte.&nbsp;Die Ver\u00f6ffentlichung erfolgte im Fachjournal \u201eNature Machine Intelligence\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Trajektorien laufen auch unter den Bezeichnungen&nbsp;Bahnkurve,&nbsp;Pfad&nbsp;oder&nbsp;Weg. Sie&nbsp;werden mit Hilfe von karten- beziehungsweise sensorbasierten Daten generiert und dienen als Sollgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr eine nachgelagerte Regelung des autonomen Fahrzeugs. Dabei muss unter anderem die Realisierbarkeit und die Kollisionsfreiheit der Trajektorie beachtet werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"ANDRE Project Q&amp;A with the Researchers Behind the scenes\" width=\"1290\" height=\"726\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/tCpFOCqmabE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Video: Die Forscher \u00fcber Risiko-Ethik als Entscheidungsgrundlage f\u00fcr Autonome Fahrzeuge (c) <br>Institute for Ethics in Artificial Intelligence<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ethische Regeln coden<\/h2>\n\n\n\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.ieai.sot.tum.de\/research\/andre-autonomous-driving-ethics\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projekt&nbsp;<em>ANDRE<\/em>&nbsp;<\/a>ging man der Fragestellung nach,&nbsp;inwiefern&nbsp;ethisches Verhalten in die Pfad- und Verhaltensplanung eines autonomen Fahrzeugs \u00fcberhaupt zu integrieren&nbsp;ist.&nbsp;Um dies zu erforschen, war es notwendig, zwei unterschiedliche Disziplinen \u2013 n\u00e4mlich Algorithmik und Philosophie \u2013 zu verbinden. Denn \u201eder Algorithmus musste so aufgebaut sein, dass er die M\u00f6glichkeit zul\u00e4sst, verschiedene ethische Prinzipien zu ber\u00fccksichtigen. Gleichzeitig mussten die ethischen Prinzipien so ausgew\u00e4hlt und formuliert werden, dass sie programmiert werden konnten,\u201c erkl\u00e4rt <a href=\"https:\/\/www.mos.ed.tum.de\/ftm\/personen\/mitarbeiter\/maximilian-geisslinger-m-sc\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Maximilian Gei\u00dflinger<\/a>, Wissenschaftler am&nbsp;<em>Lehrstuhl f\u00fcr Fahrzeugtechnik<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wahrscheinlichkeitsmodelle<\/h2>\n\n\n\n<p>Die mathematische Umsetzung der verschiedenen ethischen Prinzipien erfolgte aus der&nbsp;Perspektive der&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Risikoethik\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Risiko-Ethik<\/a><\/em>. In dieser wird&nbsp;Risiko als Produkt aus Schaden und Wahrscheinlichkeit definiert. Daraus folgt die Formel&nbsp;<em>Risiko = Schaden \u00d7 Wahrscheinlichkeit<\/em>. Vice versa sind&nbsp;auf Wahrscheinlichkeiten basierende Modelle auch in der Trajektorienplanung vorgesehen, wenn es darum geht,&nbsp;das Verhalten menschlicher Fahrer darzustellen.&nbsp;Das ist die Schnittstelle an der die Forschenden im Projekt<em>&nbsp;ANDRE<\/em>&nbsp;ankn\u00fcpften. Die Arbeit mit Wahrscheinlichkeiten erm\u00f6glichte es ihnen differenzierter abzuw\u00e4gen und einen Algorithmus zu schaffen, der&nbsp;das Risiko auf der Stra\u00dfe fair verteilt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Risikopotenzial und Risikobereitschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Risikobewertung basierte auf einer Einteilung der Verkehrsteilnehmer. Zentrale Kriterien waren das von ihnen ausgehende Risiko und deren individuelle Risikobereitschaft. So kann etwa ein Lastwagen anderen Verkehrsteilnehmenden gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgen, selbst aber in vielen Szenarien nur in geringem Ma\u00dfe besch\u00e4digt werden. Bei einem Fahrrad verh\u00e4lt es sich umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Algorithmus wurden Prinzipien und Theorien aus der Risiko-Ethik und aktuelle Ethik-Richtlinien vorgegeben. Unter anderem, dass in den verschiedenen Verkehrssituationen ein maximal akzeptables Risiko nicht zu \u00fcberschreiten und das Gesamtrisiko zu minimieren sei. Weiters kalkulierte das Forschungsteam Variablen ein, die aus der Verantwortung der Verkehrsteilnehmenden resultieren. So ist etwa davon auszugehen, dass sich diese an Verkehrsregeln halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Problematisch an bisherigen Ans\u00e4tzen war, dass kritische Situationen auf der Stra\u00dfe nur mit einer geringen Anzahl m\u00f6glicher Man\u00f6ver behandelt wurden. Im Zweifel blieb das Fahrzeug einfach stehen. Durch die nun in den Code eingebrachte Risikobewertung entstehen mehr Freiheitsgrade bei weniger Risiko f\u00fcr alle. Es geht nicht mehr nur um entweder\/oder &#8211; vielmehr findet eine Abw\u00e4gung statt, die viele Optionen beinhaltet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorrang f\u00fcr die Schw\u00e4chsten<\/h2>\n\n\n\n<p>Dazu folgendes Beispiel: Ein autonomes Fahrzeug m\u00f6chte ein Fahrrad \u00fcberholen, aber auf der Gegenfahrspur kommt ihm ein Lkw entgegen. L\u00e4sst sich das Rad \u00fcberholen, ohne in die Gegenfahrspur zu fahren und gleichzeitig genug Abstand zum Fahrrad zu halten? Welches Risiko besteht f\u00fcr welches Fahrzeug und welches Risiko bedeuten diese Fahrzeuge f\u00fcr einen selbst? Szenarien, welche die Software in Sekundenbruchteilen anhand aller vorhandenen Daten \u00fcber die Umgebung und die einzelnen Teilnehmenden analysiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zweifel wird das autonome Gef\u00e4hrt mit der neuen Software immer warten, bis das Risiko f\u00fcr alle akzeptabel ist. Aggressive Man\u00f6ver werden vermieden und das selbstst\u00e4ndig fahrende Fahrzeug f\u00e4llt weder in eine Schockstarre noch bremst es abrupt ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Laut TUM handelt es sich dabei um den ersten Algorithmus, der die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/TA-9-2020-0275_DE.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Ethik-Empfehlungen&nbsp;<\/em>der&nbsp;<em>EU-Kommission<\/em> 2020<\/a> ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen konstruktiven Diskurs&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Grundlegend f\u00fcr das Forschungsprojekt waren Tests von rund 2.000 Szenarien mit kritischen Verkehrssituationen &#8211; verteilt auf unterschiedliche Stra\u00dfentypen und Gebiete wie Europa, die USA und China. Die Daten kamen von <em><a href=\"https:\/\/commonroad.in.tum.de\/scenarios\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Common Road<\/a><\/em>.&nbsp;Die neu entwickelten Algorithmen wurden in bekannten und neu definierten Fahrszenarien in der Simulation analysiert. Mit dem <a href=\"https:\/\/www.mos.ed.tum.de\/ftm\/forschungsfelder\/team-av-perception\/edgar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Forschungsfahrzeug <em>EDGAR<\/em><\/a> der TUM wird die Software k\u00fcnftig auch auf der Stra\u00dfe getestet. Der Code, in den die Erkenntnisse der Forschungsarbeit einflie\u00dfen, steht <em>Open Source<\/em> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/csm_Forschungsfahrzeug_Edgar_f8777d4b44-1004x628.webp\" alt=\"Risiko-Ethik, Riskobewertung, Autonome Fahrzeuge, TUM,\" class=\"wp-image-438550\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Bild: Forschungsfahrzeug Edgar (c) TUM<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aufgrund erster vielversprechender Ergebnisse pl\u00e4dieren die Forschenden f\u00fcr eine Neuorientierung des Forschungsdiskurses. Dieser hatte sich zuletzt auf das&nbsp;<em>Trolley Problem&nbsp;<\/em>konzentriert, das jedoch nur das Problem aufzeige und keine L\u00f6sung. Ihre auf der Risiko-Ethik basierende Denkweise erm\u00f6gliche indes einen konstruktiven Zugang. Wobei die Forschenden betonen, dass es sich zun\u00e4chst nur um einen Vorschlag handle, der noch weiter diskutiert werden m\u00fcsse. Zudem seien&nbsp;k\u00fcnftig noch weitere Differenzierungen wie etwa kulturelle Unterschiede in ethischen Entscheidungen zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Foto oben: <br>Der Prototyp von Mercedes-Benz, Future Truck 2025, fuhr auf der BAB A14 bei Magdeburg auch selbst\u00e4ndig im Kolonnenverkehr. Es handelt sich hier um Autonomiestufen (Level)-3-Autonomie, da das Fahrzeug auch Man\u00f6ver wie Spurwechsel selbstst\u00e4ndig unternehmen konnte und der Fahrer nicht dauerhaft die Fahrt \u00fcberwachen musste. (c) Wikipedia Common &#8211; Michael KR<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-layout-basic wp-block-visual-link-preview-link advgb-dyn-c723ee50\"><a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/selected\/autonome-fahrzeuge-fahren-mit-neuem-ki-systeem-besser-unter-schwierige-wetterbedingungen\/\" class=\"vlp-link\" title=\"Autonome Fahrzeuge fahren mit neuem KI-Systeem besser unter schwierige Wetterbedingungen\"><\/a><div class=\"vlp-layout-zone-side\"><div class=\"vlp-block-2 vlp-link-image\"><\/div><\/div><div class=\"vlp-layout-zone-main\"><div class=\"vlp-block-0 vlp-link-title\">Autonome Fahrzeuge fahren mit neuem KI-Systeem besser unter schwierige Wetterbedingungen<\/div><div class=\"vlp-block-1 vlp-link-summary\">Forscher des Fachbereichs Informatik der Universit\u00e4t Oxford haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universit\u00e4t Bogazici in der T\u00fcrkei ein neuartiges System der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) &hellip; <a href=\"\">Continued<\/a><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verst\u00e4dterung und Globalisierung haben zu einer zunehmenden \u00dcberlastung der Verkehrssysteme gef\u00fchrt. 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