{"id":430044,"date":"2023-01-04T06:30:00","date_gmt":"2023-01-04T05:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=430044"},"modified":"2023-01-04T06:30:00","modified_gmt":"2023-01-04T05:30:00","slug":"ein-anergienetz-koennte-die-stadt-zu-ihrem-eigenen-heizkoerper-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/ein-anergienetz-koennte-die-stadt-zu-ihrem-eigenen-heizkoerper-machen\/","title":{"rendered":"Ein Anergienetz k\u00f6nnte die Stadt zu ihrem eigenen Heizk\u00f6rper machen"},"content":{"rendered":"\n<details class=\"io-block io-block__expanded-box\"><summary class=\"expanded-box__header\">Warum wir \u00fcber dieses Thema schreiben:<\/summary><div>  <p class=\"expanded-box__content\">Der Pilot in Wien zeigte, dass es m\u00f6glich ist, ein bodenschonendes Anergienetz im st\u00e4dtischen Raum umzusetzen &#8211; und das bei Investitionen, die sich innerhalb von 20 Jahren amortisieren. <\/p><\/div><\/details>\n\n\n\n<p>Die 1,9 Millionen-Einwohner-Stadt Wien hat viel historische Baumasse und rund 60 Prozent der Wohnungen (400.000) werden mit Erdgas beheizt. Aufgrund der Klimaerw\u00e4rmung w\u00e4chst zudem der K\u00fchlbedarf. Zur Umsetzung der Energiewende bis 2040 sind also neue L\u00f6sungen gefragt. Eine vielversprechende M\u00f6glichkeit w\u00e4re das System der&nbsp;<em>Anergienetze<\/em>, das in Neubauten schon eingesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Pilotprojekt&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.oegut.at\/de\/projekte\/energie\/anergie-urban.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AnergieUrban1<\/a><\/em>&nbsp;untersuchte man jetzt, ob und wenn dann wie dieses System auch nachtr\u00e4glich im Altbaubestand zu realisieren w\u00e4re. Das Forschungskonsortium arbeitete im Auftrag des&nbsp;\u00f6sterreichischen&nbsp;<em>Umweltministeriums<\/em>. Forschungspartner waren die&nbsp;<em><a href=\"http:\/\/tuwien.at\">TU Wien<\/a><\/em>, die&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.geologie.ac.at\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Geologische Bundesanstalt<\/a><\/em>, die&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.oegut.at\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Umwelt und Technik<\/a><\/em>&nbsp;(\u00d6GUT) sowie das&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?client=safari&amp;rls=en&amp;q=Architekturb%C3%BCro+Zeininger+Architekten&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Architekturb\u00fcro Zeininger Architekten<\/a><\/em> in der Rolle des Konsulenten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anergienetze<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Anergienetze<\/em>&nbsp;\u2013 auch unter&nbsp;<em>kalte Nahw\u00e4rme<\/em>&nbsp;oder&nbsp;<em>kalte Fernw\u00e4rme<\/em>&nbsp;bekannt &#8211; ist eine vielversprechende Variante der W\u00e4rmeversorgung, die nachhaltig und potenziell&nbsp;treibhausgas- und emissionsfrei ist.&nbsp;Entsprechende Netze k\u00f6nnen komplett mit&nbsp;erneuerbarer Energie betrieben werden und die schwankende Produktion von Windkraft- und Photovoltaikanlagen ausgleichen. Zudem k\u00f6nnen Netzteilnehmer als Prosumer agieren&nbsp;und Energie nicht nur konsumieren sondern auch produzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In Wiener Pilot&nbsp;verwendete man im Wesentlichen g\u00e4ngige Komponenten und adaptierte und kombinierte diese neu. So entstand ein System, das aus&nbsp;Solarenergie, Abw\u00e4rmenutzung und Erdw\u00e4rmesonden besteht. Bei einer intensivierten Nutzung von Erdw\u00e4rme \u2013 wie dies im st\u00e4dtischen Raum der Fall ist &#8211; kann es zu einer erkaltenden Bodenmasse kommen. Deshalb galt es, dem Erdreich die W\u00e4rme, die im Winter entzogen wird, im Sommer wieder zur\u00fcckzugeben.&nbsp;Das ist der Aspekt, der die Stadt zu ihrem eigenen Heizk\u00f6rper macht. Zudem stellte sich die Frage nach einer ausreichenden Fl\u00e4chenverf\u00fcgbarkeit im Untergrund. Da der st\u00e4dtische Boden mit&nbsp;Kanal-, Trinkwasser-, Glasfaser- und Stromleitungen schon dicht verlegt ist.&nbsp;Eine Herausforderung, der man mit zwei unterschiedlich dicht besiedelten Testgebieten begegnete:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>einer Wohnsiedlung aus den 1960er-Jahren im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Penzing_(Wien)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">14. Bezirk<\/a> mit rund 2.000 Einwohnern;&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>einem gr\u00fcnderzeitlichen H\u00e4userblock im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ottakring\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">16. Bezirk<\/a>, wo 10.000 Menschen haupts\u00e4chlich in Gr\u00fcnderzeith\u00e4usern wohnen. Die H\u00e4user beider Stadtgebiete werden derzeit noch mit fossilem Erdgas beheizt.<\/li>\n\n\n\n<li><\/li>\n<\/ul>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-layout-basic wp-block-visual-link-preview-link advgb-dyn-ec5ebd99\"><a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/umweltfreundliche-und-nachhaltige-stromerzeugung-mit-abwarme\/\" class=\"vlp-link\" title=\"Nachhaltige Stromerzeugung mit Abw\u00e4rme\"><\/a><div class=\"vlp-layout-zone-side\"><div class=\"vlp-block-2 vlp-link-image\"><\/div><\/div><div class=\"vlp-layout-zone-main\"><div class=\"vlp-block-0 vlp-link-title\">Nachhaltige Stromerzeugung mit Abw\u00e4rme<\/div><div class=\"vlp-block-1 vlp-link-summary\">Immer mehr Forschungsprojekte besch\u00e4ftigen sich damit, Abw\u00e4rme nutzbar zu machen, anstatt sie ungenutzt verpuffen zu lassen.<\/div><\/div><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">W\u00e4rme aus Erdsonden<\/h2>\n\n\n\n<p>Spezifisch f\u00fcr&nbsp;<em>Anergienetze&nbsp;<\/em>ist, dass diese mit geringen Temperaturen im Bereich der Umgebungstemperatur betrieben werden und die Temperaturen meist zwischen 10 und 25 Grad Celsius liegen. Dadurch k\u00f6nnen&nbsp;<em>Anergienetze<\/em>&nbsp;W\u00e4rmeenergie nutzen, die sonst ungenutzt verpuffen w\u00fcrde \u2013 wie dies zum Beispiel bei Erdw\u00e4rme, und Abw\u00e4rme der Fall ist. Die Temperaturen dieser nat\u00fcrlichen oder wiederverwerteten W\u00e4rmeenergien sind zu gering, um Warmwasser zu erzeugen oder Geb\u00e4ude zu beheizen. Deshalb werden diese \u00fcber eine W\u00e4rmpumpe auf das erforderliche Niveau angehoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Wiener Pilot wurde die&nbsp;<em>Anergie<\/em>&nbsp;aus Solarkollektoren und Abw\u00e4rme aus der Geb\u00e4udek\u00fchlung gewonnen und dann \u00fcber Erdsonden im Boden gespeichert. Ab zehn Meter Tiefe betr\u00e4gt&nbsp;die nat\u00fcrliche W\u00e4rme des Erdbodens in \u00d6sterreich ganzj\u00e4hrig 10 bis 12 Grad Celsius.&nbsp;Die Erdsonden werden&nbsp;\u00fcber Bohrl\u00f6cher in bis zu 135 Meter Tiefe positioniert. Dort sind sie mit einem&nbsp;<em>Zement-Bentonit-Gemisch<\/em>&nbsp;gesch\u00fctzt und k\u00f6nnen die Umgebungsw\u00e4rme aus dem Boden \u00fcber das Grundwasser aufnehmen. Der Transfer erfolgt \u00fcber den&nbsp;<em>W\u00e4rmetauscher.&nbsp;<\/em>Das ist ein Kunststoffschlauch, der u-f\u00f6rmig in das Bohrloch eingebracht wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer l\u00e4sst sich die \u00fcbersch\u00fcssige W\u00e4rme mittels Erdsonden abf\u00fchren und speichern, im Winter kann man auf die im Boden gespeicherte W\u00e4rme \u00fcber die gleichen Erdsonden wieder zugreifen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausgleichen der Bodentemperatur<\/h2>\n\n\n\n<p>Da dem Boden nicht nur Erdw\u00e4rme entzogen, sondern auch W\u00e4rme zugef\u00fchrt wird, kann im Jahresschnitt eine ausgeglichene Bodentemperatur sichergestellt werden. Wobei es aufgrund von Klimaerw\u00e4rmung und \u00dcberbauungen zunehmend auch zu einer \u00dcberhitzung des Bodens kommt. An manchen Orten in Wien betr\u00e4gt die Bodentemperatur schon 18 Grad. Das ist um ein Drittel mehr als der normale Durchschnitt von 12 Grad. Im Wiener Forschungskonsortium denkt man, dass die Nutzung der oberfl\u00e4chennahen Geothermie auch eine Strategie sein kann, den \u00fcberhitzten Boden wieder abzuk\u00fchlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fl\u00e4chenverf\u00fcgbarkeit im Untergrund<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Zuge des Pilotprojekts entstand im 17. Bezirk in Wien <a href=\"https:\/\/www.klimaaktiv.at\/dam\/jcr:059f9443-7f25-4be9-a5d3-ed7ce37201a6\/08_Anergienetz-Geblergasse_2021-02-04.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">das erste nachhaltige&nbsp;<em>Anergienetz<\/em>&nbsp;in einem gr\u00fcnderzeitlichen H\u00e4userblock <\/a>und entwickelte sich zu einem weltweiten Vorzeigeprojekt in Sachen Energiewende. Der Wohnblock besteht aus 18 H\u00e4usern \u2013 und ebenso viele Bohrungen waren notwendig, um die Erdsonden f\u00fcr das Sammeln, Speichern und Verteilen der&nbsp;<em>Anergie Energie<\/em>&nbsp;im Boden zu positionieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Stadterneuerungspreis 2021 - Pilotprojekt \u201eSMART BLOCK&quot;, Geblergasse 11 + 13, 1170\" width=\"1290\" height=\"726\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/otgyuxoed3Y?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">(c) Wirtschaftskammer Wien<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die detaillierten Analysen der Freifl\u00e4chen ergeben, dass auch im dicht verlegten st\u00e4dtischen Boden grunds\u00e4tzlich noch gen\u00fcgend Platz f\u00fcr Erdw\u00e4rmesonden vorhanden ist. Aus technischer Sicht stehe der Abl\u00f6sung fossiler Heizsysteme also nichts mehr im Wege, so das Konsortium in seinem Bericht. Das System k\u00f6nnte in allen Stadtteilen und St\u00e4dten \u00d6sterreichs ausgerollt werden. Allerdings bedarf es noch geeigneter gesetzlicher Regelungen, da in die Analyse der Freifl\u00e4chen auch \u00f6ffentliche Fl\u00e4chen einbezogen wurden &#8211; Gehsteige, Parkpl\u00e4tze und Stra\u00dfen. Die Nutzung dieser Fl\u00e4chen f\u00fcr die Energie-Infrastruktur ist derzeit noch nicht vorgesehen. Aber die Stadt Wien arbeitet gerade an einer Richtlinie, welche die Nutzung des \u00f6ffentlichen Raumes f\u00fcr Erdsonden regelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Landschaftsschonende Geothermie<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch werde der Boden durch das Verlegen von Erdw\u00e4rmesonden nicht ausgebeutet. Im Vergleich zu anderen Energiegewinnungsformen sei die Geothermie sogar sehr landschaftsschonend. Zudem m\u00fcssen auch strenge Bestimmungen zum Schutz des Bodens eingehalten werden. Sind die Erdsonden einmal verlegt, k\u00f6nnen sie \u00fcberbaut oder mit Humus \u00fcberdeckt werden, so dass man sie nicht sieht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Anergienetz ist modular aufgebaut und kann sukzessive wachsen, indem es Liegenschaft um Liegenschaft miteinander verbindet. Als solches bietet es tats\u00e4chlich die M\u00f6glichkeit, die gesamte Stadt als Heizk\u00f6rper zu nutzen&nbsp;und von thermischen Insell\u00f6sungen in den Wohnungen wegzukommen. Das ist insofern wichtig, als&nbsp;rund ein Drittel des derzeitigen Energieverbrauchs auf Geb\u00e4ude entf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umstieg auf Anergie Energie<\/h2>\n\n\n\n<p>Werden H\u00e4user mit Anergie Energie geheizt&nbsp;oder gek\u00fchlt, so ist daf\u00fcr nur der Strom f\u00fcr die W\u00e4rmepumpe und f\u00fcr die Pumpe des Wasserkreislaufs notwendig. Mit einer Kilowattstunde Strom k\u00f6nnen dabei bis zu sechs Kilowattstunden an W\u00e4rme erzeugt werden. Auch der Umstieg auf ein Solar\/Erdw\u00e4rmesonden\/W\u00e4rmepumpen-System w\u00e4re \u00f6konomisch attraktiv: Laut Vollkostenvergleich rechnet sich dieser bei einem Wiener Gr\u00fcnderzeithaus mit Gasheizungen schon innerhalb von 20 Jahren. Wobei die Fortf\u00fchrung der bestehenden Gas-Heizungen \u00e4hnliche Kosten verursachen w\u00fcrde, wie der Umstieg. Das hei\u00dft, die Umstellung auf erneuerbare Energien w\u00e4re ohne Mehrkosten m\u00f6glich. Auch w\u00fcrde das K\u00fchlsystem im Sommer keine zus\u00e4tzlichen Kosten verursachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders an einem Anergienetz ist, dass auch H\u00e4user versorgt werden k\u00f6nnen, die alleine nicht genug W\u00e4rmequellen oder -speicherm\u00f6glichkeiten h\u00e4tten, durch das Netz aber durch die \u00dcbersch\u00fcsse der Nachbarh\u00e4user mitversorgt werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Ausrollbarkeit auf andere \u00f6sterreichische Stadtgebiete sicherzustellen, l\u00e4uft gerade das Projekt&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/www.oegut.at\/de\/projekte\/energie\/anergie-urban-leuchttuerme.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AnergieUrban Leuchtt\u00fcrme<\/a><\/em>. In diesem wird anhand konkreter Bauvorhaben gepr\u00fcft, welche rechtlichen, organisatorischen und sozio-\u00f6konomischen Rahmenbedingungen geschaffen werden m\u00fcssen, um eine bestm\u00f6gliche Geothermie-Nutzung im urbanen Raum zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Foto oben: Der Smart Block in der Geblergasse in Wien &#8211; Zeininger Architekten (c) <\/em>Kurt Hoerbst <\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-layout-basic wp-block-visual-link-preview-link advgb-dyn-77039c46\"><a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/tunnelbauwerk-als-klimafreundlicher-energielieferant\/\" class=\"vlp-link\" title=\"Tunnelbauwerk als klimafreundlicher Energielieferant\"><\/a><div class=\"vlp-layout-zone-side\"><div class=\"vlp-block-2 vlp-link-image\"><\/div><\/div><div class=\"vlp-layout-zone-main\"><div class=\"vlp-block-0 vlp-link-title\">Tunnelbauwerk als klimafreundlicher Energielieferant<\/div><div class=\"vlp-block-1 vlp-link-summary\">Wenn Tunnelbauwerke durch Berge getrieben werden, dann haben wir es nicht mit dem Grundwasserspiegel sondern dem Bergwasserspiegel zu tun. <\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 1,9 Millionen-Einwohner-Stadt Wien hat viel historische Baumasse und rund 60 Prozent der Wohnungen (400.000) werden mit Erdgas beheizt. 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