{"id":381311,"date":"2022-06-18T12:00:00","date_gmt":"2022-06-18T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=381311"},"modified":"2022-06-18T12:00:00","modified_gmt":"2022-06-18T10:00:00","slug":"schoene-neue-welt-verbrenner-aus-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/schoene-neue-welt-verbrenner-aus-in-europa\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6ne neue Welt: Verbrenner-Aus in Europa"},"content":{"rendered":"\n<p>Noch ist die EU-Verordnung nicht rechtskr\u00e4ftig, aber in verschiedenen Mitgliedsl\u00e4ndern wird das anvisierte Verbrenner-Aus ab 2035 nicht unbedingt begr\u00fc\u00dft. Vor allem das Nicht-Zulassen von alternativen klimaneutralen Antrieben, wie beispielsweise E-Fuels in Verbrennungsmotoren wird von vielen als gro\u00dfer Fehler betrachtet. Aber ist das wirklich so?<\/p>\n\n\n\n<p>Norwegen wird allgemein als&nbsp;<strong><em>das Land der Elektromobilit\u00e4t<\/em><\/strong>&nbsp;bezeichnet. Sieht man sich die Zahlen allerdings einmal genauer an, kommt Ern\u00fcchterung auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende 2021 sind im hohen Norden insgesamt 2.893.987 Pkw zugelassen, davon sind 460.734 reine Elektrofahrzeuge. Das macht am Gesamtbestand einen Anteil&nbsp;<strong><em>von nur 16 Prozent aus<\/em><\/strong>. Bis einschlie\u00dflich Mai 2022 wuchs der Bestand an Elektrofahrzeugen um 46.573 auf rund eine halbe Million Einheiten an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber 80 Prozent der Pkw werden somit weiter mit Verbrennungsmotoren betrieben. Dass Norwegen bis 2035 einen L\u00f6wenanteil seines Individualverkehrs elektrifiziert haben wird, daran zweifelt jedoch niemand. Aber es wird selbst dort knapp werden.\u00a0<\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-layout-basic wp-block-visual-link-preview-link\"><a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/in-oesterreich-duerfen-e-autos-schneller-fahren\/\" class=\"vlp-link\" title=\"In \u00d6sterreich d\u00fcrfen E-Autos schneller fahren\"><\/a><div class=\"vlp-layout-zone-side\"><div class=\"vlp-block-2 vlp-link-image\"><\/div><\/div><div class=\"vlp-layout-zone-main\"><div class=\"vlp-block-0 vlp-link-title\">In \u00d6sterreich d\u00fcrfen E-Autos schneller fahren<\/div><div class=\"vlp-block-1 vlp-link-summary\">In vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern werden Anreize gesetzt, um die E-Mobilit\u00e4t zu forcieren. Meist sind es Steuererleichterungen und Zusch\u00fcsse bei der Anschaffung.<\/div><\/div><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>In Deutschland siehts noch schlechter aus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In Deutschland ist der Anteil der Stromer noch geringer am Gesamtfahrzeugbestand. Bei 48,5 Mio Pkw (KBA) fahren derzeit noch weniger als 1 Mio. reine Elektrofahrzeuge auf deutschen Stra\u00dfen. Kein Wunder. Deutschland ist auch erheblich sp\u00e4ter in die Elektromobilit\u00e4t eingestiegen und derzeit machen Nachschubprobleme dem schnelleren Zuwachs an Elektromobilit\u00e4t einen geh\u00f6rigen Strich durch die Rechnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem agierte Deutschland recht ungeschickt bei der F\u00f6rderung und beim sogenannten \u201eUmweltbonus\u201c. W\u00e4hrend Norwegen beispielsweise bei elektrischen Fahrzeugen anfangs auf die Luxus- und Mehrwertsteuer verzichtete, feierte die deutsche B\u00fcrokratie wieder einmal fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fragen wir pragmatisch: was ist das Ziel?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das gro\u00dfe Ziel ist der Klimaschutz. Wie man den erreicht, das wird zumindest in deutschen Landen ganz anders angepackt, als woanders. Dort geht man pragmatischer als in Deutschland vor und versucht den CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss so schnell wie m\u00f6glich zu senken. Was in Deutschland bislang eher schlecht funktioniert hat. Dank ideologischer Kleinkariertheit und ziemlich hirnloser Energie-Politik nimmt der CO<sub>2<\/sub>-Anteil in Deutschland derzeit eher zu als ab.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>SUV&#8217;s und Kohlekraftwerke<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Vor allem SUV&#8217;s und gr\u00f6\u00dfere, PS-st\u00e4rkere Verbrennerfahrzeuge haben in Deutschland, aber auch Europa, dazu gef\u00fchrt, dass der durchschnittliche CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss im Verkehr seit Jahren zu-, satt abnimmt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Dank der fehlgeleiteten Energiepolitik, die den Atomausstieg VOR dem Kohleausstieg durchf\u00fchrte, bleibt derzeit auch der CO<sub>2<\/sub>-Anteil pro Kilowattstunde hoch, Erneuerbare hin oder her. Laut dem Portal \u201eStromauskunft\u201c stammte der Strom im ersten Quartal 2022 erneut <a href=\"https:\/\/www.stromauskunft.de\/service\/energienachrichten\/19808978.strommix-in-deutschland-2022-kohle-knapp-vor-windkraft\/\">mehrheitlich aus klimasch\u00e4dlichen Energietr\u00e4gern<\/a>. Mit anderen Worten, auch hier wird nur sehr langsam eine Linderung erreicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rohstoff- und Nachschubkrise<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Und schon dr\u00e4ut die n\u00e4chste Krise: Der Ausbau der erneuerbaren Energien stockt, weil Rohstoffe aber auch fertige Solarpanels aus Fernost kommen, nachdem man die deutsche Solarindustrie in den letzten Jahren infolge der Gestehungskosten in die Pleite oder nach China trieb. Zudem fehlen zigtausende von Handwerkern f\u00fcr eine schnellere Transformation im Wohnungsmarkt. Von den Hindernissen durch die Politik ganz zu schweigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aber zur\u00fcck zum Thema. Der Verbrennerausstieg.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr ein Gelingen am gesetzten Endtermin in Europa sind also derzeit denkbar schlecht. Stellantis-Chef Tavares nahm die EU-Ank\u00fcndigung \u00fcbrigens zum Anlass den europ\u00e4ischen Autoverband ACEA zu verlassen. Tavares ist mit der \u201eLobbyarbeit\u201c des Verbandes unzufrieden. Die wird \u00fcbrigens derzeit angef\u00fchrt von BMW-Chef Oliver Zipse, der und das ist das Pikante an der Sache, als einziger rein deutscher CEO vor einem zu schnellen Verbrenner-Aus gewarnt hat. Seine Kollegen bei VW und Mercedes-Benz k\u00f6nnen \u00fcbrigens bestens mit der Ank\u00fcndigung leben. F\u00fcr die OEMs wird 2035 auch kein Problem darstellen, f\u00fcr den Ottonormalverbraucher jedoch schon.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>E-Fuels als \u00dcbergangsl\u00f6sung?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Zipse selbst hatte in der Vergangenheit immer wieder \u201eTechnologieoffenheit\u201c angemahnt. Die w\u00e4re f\u00fcr eine schnelle Umstellung der europ\u00e4ischen Verbrenner-Pkw-Flotten auf CO<sub>2<\/sub>-armen bzw. neutralen Antrieb tats\u00e4chlich nicht ganz verkehrt. Durch E-Fuels k\u00f6nnte der riesige Bestand an Verbrenner-Kraftfahrzeugen tats\u00e4chlich sauberer betrieben werden. Vorausgesetzt, der synthetische Kraftstoff wird aus regenerativen Energien hergestellt und der daf\u00fcr n\u00f6tige CO<sub>2<\/sub>-Anteil aus der Luft extrahiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau das ist das Dilemma: Die europ\u00e4ische und vor allem deutsche Energiepolitik verh\u00e4lt sich kontraproduktiv zur sauberen Energieherstellung. Mit Wind- und Solarkraft alleine l\u00e4sst sich das alles n\u00e4mlich kaum bis 2035 stemmen, auch wenn \u00d6ko-Aktivisten dies immer wieder beschw\u00f6ren. Die Physik\u00a0\u00a0(und bittere bisherige Erfahrung) spricht gegen sie.<\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-layout-basic wp-block-visual-link-preview-link\"><a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/solar-treibstoff-als-loesung-zum-erreichen-des-klimaziels\/\" class=\"vlp-link\" title=\"Solar-Treibstoff als L\u00f6sung zum Erreichen des Klimaziels?\"><\/a><div class=\"vlp-layout-zone-side\"><div class=\"vlp-block-2 vlp-link-image\"><\/div><\/div><div class=\"vlp-layout-zone-main\"><div class=\"vlp-block-0 vlp-link-title\">Solar-Treibstoff als L\u00f6sung zum Erreichen des Klimaziels?<\/div><div class=\"vlp-block-1 vlp-link-summary\">Laut einer Statistik des Herstellerverbandes ACEA fahren mehr als 250 Millionen PKWs auf europ\u00e4ischen Stra\u00dfen, davon rund 84 Millionen alleine in Deutschland.<\/div><\/div><\/div>\n\n\n<p>Deshalb wird auch die regenative Energieerzeugung kaum f\u00fcr E-Fuels verschwendet werden k\u00f6nnen. Denn f\u00fcr eine Transformation m\u00fcssen Verkehr, Industrie und Haushalte weg vom fossilen Brennstoff hin zu elektrischen Varianten. Also EVs, W\u00e4rmepumpe und Elektrifizierung der Industrien (soweit m\u00f6glich). Der Strombedarf wird dann nicht weniger, sondern vehement gr\u00f6\u00dfer sein als heute. Die Quadratur des Kreises droht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Disclaimer<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Sicher, die Herstellung von E-Fuels ist \u00e4u\u00dferst energieintensiv und teuer. Das gro\u00dfe Ziel jedoch, der Klimaschutz und die\u00a0<strong><em>drastische<\/em><\/strong>\u00a0Verringerung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, kostet Geld, viel Geld und muss auf vielen F\u00fc\u00dfen stehen. Das kann nur in einer konzertierten Aktion Europas und der Welt gelingen. E-Fuels m\u00fcssen dabei nicht in Europa, sondern dort hergestellt werden, wo viel Wind weht, die Sonne kr\u00e4ftig scheint und Energie g\u00fcnstig ist.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Bei allem Pragmatismus glaube ich jedoch nicht daran, dass das von unserer derzeitigen Politikergeneration erm\u00f6glicht werden kann. Dazu ist man zu kurzsichtig in seinen Entscheidungen und der Einfluss gewisser Klima-Aktivisten-Lobbygruppen zu gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die L\u00f6sung?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung, die den Klima-Aktivisten vorschwebt ist sowieso ein andere. B\u00f6se formuliert, sollen in Zukunft nicht 90 Prozent des Individual-Verkehrs elektrisch stattfinden, sondern schlicht gar nicht mehr.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6ne neue Welt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber diese Kolumne:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einer w\u00f6chentlichen Kolumne, die abwechselnd von Eveline van Zeeland, Eugene Franken, Katleen Gabriels, PG Kroeger, Carina Weijma, <strong>Bernd Maier-Leppla<\/strong>, Willemijn Brouwer und Colinda de Beer geschrieben wird, versucht Innovation Origins herauszufinden, wie die Zukunft aussehen wird. Diese Kolumnisten, die manchmal durch Gastblogger erg\u00e4nzt werden, arbeiten alle auf ihre Weise an L\u00f6sungen f\u00fcr die Probleme unserer Zeit. Bitte lesen <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/?s=besseres+morgen\">Sie hier die bisherigen Episoden<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ist die EU-Verordnung nicht rechtskr\u00e4ftig, aber in verschiedenen Mitgliedsl\u00e4ndern wird das anvisierte Verbrenner-Aus ab 2035 nicht unbedingt begr\u00fc\u00dft. Vor allem das Nicht-Zulassen von alternativen klimaneutralen Antrieben, wie beispielsweise E-Fuels in Verbrennungsmotoren wird von vielen als gro\u00dfer Fehler betrachtet. Aber ist das wirklich so? Norwegen wird allgemein als&nbsp;das Land der Elektromobilit\u00e4t&nbsp;bezeichnet. 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