{"id":300222,"date":"2021-07-20T11:00:00","date_gmt":"2021-07-20T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=300222"},"modified":"2021-07-20T11:00:00","modified_gmt":"2021-07-20T09:00:00","slug":"hochwasserschutz-die-stadt-als-schwamm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/hochwasserschutz-die-stadt-als-schwamm\/","title":{"rendered":"Hochwasserschutz: die Stadt als Schwamm"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00dcber Jahrzehnte hinweg haben Menschen Fl\u00fcsse als Wasserstra\u00dfen genutzt und sie daf\u00fcr ver\u00e4ndert, begradigt, eingezw\u00e4ngt. Gleichzeitig wurde immer mehr Land bebaut und versiegelt, sodass Regenwasser nicht mehr vor Ort versickern kann. Es l\u00e4uft schnell ab und landet in den Fl\u00fcssen &#8211; die Hochwasser- und \u00dcberflutungsgefahr steigt. So hat sich letzte Woche im Westen Deutschlands eine Hochwasserkatastrophe ereignet. Mehr als 150 Tote sind zu beklagen und viele Menschen werden noch vermisst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer erste Reflex ist dann oft: Wir erh\u00f6hen den Deich\u201c, sagt <a href=\"https:\/\/www.geographie.ruhr-uni-bochum.de\/forschung\/planning-metropolitan-landscapes\/team\/albert\/\">Prof. Dr. Christian Albert<\/a>, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Umweltanalyse und -planung in metropolitanen R\u00e4umen an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum (<a href=\"http:\/\/www.rub.de\">RUB<\/a>), Leiter der interdisziplin\u00e4ren Arbeitsgruppe Planning Metropolitan Landscapes (PLACES) und, gemeinsam mit Dr. Barbara Schr\u00f6ter vom Leibniz-Zentrum f\u00fcr Agrarlandschaftsforschung ZALF, Leiter der Forschungsgruppe PlanSmart. <\/p>\n\n\n\n<p>Solche technischen Ma\u00dfnahmen zum Hochwasserschutz sind lange erprobt und bew\u00e4hrt. Sie f\u00fchren das viele Wasser schnell ab, verlagern das Problem aber nur flussabw\u00e4rts. Angesichts der zunehmenden Zahl von Starkregenereignissen reichen sie k\u00fcnftig nicht mehr aus. \u201eEs ist ein Arbeiten gegen die Natur\u201c, bringt Albert es auf den Punkt und fordert ein Umdenken: \u201eWir m\u00fcssen zum beidseitigen Vorteil mit der Natur arbeiten. Nur dann funktionieren L\u00f6sungen auch langfristig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcne Infrastruktur<\/h3>\n\n\n\n<p>Sein Spezialgebiet sind sogenannte naturbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr den Hochwasserschutz. Dazu gen\u00fcgt es nicht, den Fluss und seine unmittelbare Umgebung in die Planung einzubeziehen. Der Fokus weitet sich auf St\u00e4dte und Regionen aus. M\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen gibt es viele: Man kann Altarme durch eine Absenkung von Flussufern wieder anbinden und so wieder Flussauen schaffen, die bei Hochwasser \u00fcberflutet werden d\u00fcrfen. Man kann daf\u00fcr sorgen, dass an den Seiten landwirtschaftlich genutzter Fl\u00e4chen breitere Randstreifen angelegt werden, die durch mehr Rauigkeit die Bodenerosion verringern und es einfacher machen, dass Wasser versickert. \u00dcberhaupt geht es darum, dem Niederschlag zu erm\u00f6glichen, dort zu versickern, wo er am Boden auftrifft.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcne Infrastruktur hei\u00dft das Konzept, das sich aus zahlreichen Einzelma\u00dfnahmen zusammensetzen kann. \u201eDas f\u00e4ngt schon beim begr\u00fcnten Garagendach an\u201c, so Christian Albert. Auch G\u00e4rten, Kleingartenanlagen, \u00c4cker und Parks spielen eine Rolle. \u201eIn Kopenhagen hat man zum Beispiel den Lindevang-Park so gestaltet, dass er bei Starkregenereignissen \u00fcbersch\u00fcssiges Regenwasser aufnehmen kann. Der Park ist somit nicht nur eine hochattraktive Spiel- und Liegewiese \u2013 er dient zudem als Regenauffangbecken.\u201c Ein anderes Beispiel ist der Ph\u00f6nixsee in Dortmund. Sollte es einmal sehr starkes Hochwasser der Emscher geben, kann der See es vor\u00fcbergehend aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Artenvielfalt<\/h3>\n\n\n\n<p>Nebenbei haben die so entstehenden Landschaften viele positive Effekte: Sie f\u00f6rdern die Artenvielfalt, indem sie Lebensr\u00e4ume bieten. Sie mildern Hitzewellen im Sommer. Sie bringen der Stadtbev\u00f6lkerung Gr\u00fcnfl\u00e4chen, die f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten und Erholung genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Schermafbeelding-2021-07-19-om-14.33.39.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-300225\" width=\"372\" height=\"249\"\/><figcaption>Christian Albert macht sich f\u00fcr naturbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr den Hochwasserschutz stark.\n\u00a9 RUB, Marquard<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Und trotzdem haben sie es nicht leicht, sich durchzusetzen. Eine Analyse der Hochwasserrisikomanagementpl\u00e4ne 2012 bis 2015 der Bundesl\u00e4nder <a href=\"https:\/\/umwelt.hessen.de\/umwelt-natur\/wasser\/hochwasserschutz\/hochwasserrisikomanagement\">Hessen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nlwkn.niedersachsen.de\/startseite\/wasserwirtschaft\/eg_hochwasserrisikomanagement_richtlinie\/hochwasserrisikomanagement_plane\/hochwasserrisikomanagementplan_flussgebiet_ems\/hochwasserrisikomanagementplan-der-flussgebietsgemeinschaft-ems-139478.html\">Niedersachsen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.umwelt.sachsen.de\/umwelt\/infosysteme\/lhwz\/download\/Kurzbericht_HWRM-Plan_WE_gesamt_de.pdf\">Sachsen<\/a>, die Alberts Team durchgef\u00fchrt hat, hat gezeigt, dass naturbasierte L\u00f6sungen nur neun Prozent der darin vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen ausmachen. (Siehe auch <a href=\"https:\/\/www.flussgebiete.nrw.de\/die-hochwasserrisikomanagementplaene-fuer-nrw-5777\">Hochwasserrisikomanagementpl\u00e4ne NordRhein-Westfalen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de\/documents\/43970\/44031\/HWRMP_Main_24112015.pdf\">Baden-W\u00fcrttemberg<\/a>). \u201eDar\u00fcber hinaus haben wir untersucht, welche Kriterien es beg\u00fcnstigen, dass naturbasierte L\u00f6sungen vorgeschlagen werden\u201c, erkl\u00e4rt Christian Albert. In den analysierten Pl\u00e4nen wurden solche Ma\u00dfnahmen dann st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt, wenn es sich um kleinere Nebenfl\u00fcsse und Situationen mit geringer Hochwassergefahr handelte. Auch hing die Ber\u00fccksichtigung davon ab, wie die Verantwortlichen ihre Wirksamkeit und die zu erwartenden Kosten und Nutzen einsch\u00e4tzten. \u201eSie gingen h\u00e4ufiger davon aus, dass naturbasierte L\u00f6sungen mehr Planungs- und Verwaltungskosten verursachen und weniger wirksam sind als andere Schutzma\u00dfnahmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es H\u00fcrden, wei\u00df Christian Albert. Naturbasierte L\u00f6sungen brauchen mehr Platz als technische. Sie brauchen auch mehr Zeit f\u00fcr die Umsetzung. Sie entsprechen nicht den Gewohnheiten derer, die mit Hochwasserschutz zu tun haben und f\u00fcr die bisher die Schiffbarkeit von Fl\u00fcssen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben oberste Priorit\u00e4t hatte. Sie zwingen mitunter Einzelne, ihre gewohnten Aktivit\u00e4ten einzuschr\u00e4nken. &#8220;Mit all diesen Leuten muss man reden und gemeinsam L\u00f6sungen finden&#8221;, so Albert, &#8220;und das ist aufw\u00e4ndig.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Schermafbeelding-2021-07-19-om-14.33.50.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-300224\" width=\"724\" height=\"484\"\/><figcaption>Dem Gew\u00e4sser mehr Raum zu geben ist eine der wichtigsten Ma\u00dfnahmen.\n\u00a9 Michael Gaida, Pixabay<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber es lohnt sich, davon ist der Forscher \u00fcberzeugt. &#8220;Wenn eine solche Ma\u00dfnahme einmal umgesetzt ist, sind die Leute oft \u00fcberrascht, wie sch\u00f6n es pl\u00f6tzlich ist&#8221;, berichtet er. Mit seinem Team bietet der Umweltplaner im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit auch Beratung f\u00fcr die Praxis an.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Handbuch<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit seinem Team bietet der Umweltplaner im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit auch Beratung f\u00fcr die Praxis an. Mit Computerunterst\u00fctzung kann das Team zum Beispiel Fl\u00e4chen identifizieren, die sich f\u00fcr den naturbasierten Hochwasserschutz anbieten. \u201eWir wollen verstehen, wie urbane \u00d6kosysteme funktionieren. So k\u00f6nnen wir Defizite aufzeigen, Herausforderungen finden, die sich angesichts des Klimawandels ergeben werden, und Strategien f\u00fcr lebenswerte St\u00e4dte f\u00fcr Mensch und Natur entwickeln\u201c, so Albert.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Forschungsteam hat auf Basis seiner Erfahrungen ein Handbuch und ein Policy Brief f\u00fcr die Praxis herausgegeben: <em>Planung naturbasierter L\u00f6sungen in Flusslandschaften. Ein Handbuch f\u00fcr die Praxis<\/em>, Oekom-Verlag, M\u00fcnchen, 2021, 120 Seiten, ISBN 9783962383091,&nbsp;<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.14512\/9783962388485\" rel=\"noreferrer noopener\">online verf\u00fcgbar<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant: <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/risikokommunikation-bei-naturgefahren-wie-sie-verbessert-werden-kann\/\">Risikokommunikation bei Naturgefahren: Wie sie verbessert werden kann<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/steigende-hochwassergefahr-durch-gleichzeitige-sturmfluten-und-starkniederschlaege-in-nordeuropa\/\"><strong>Steigende Hochwassergefahr durch gleichzeitige Sturmfluten und Starkniederschl\u00e4ge in Nordeuropa<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quelle:<\/strong><a href=\"https:\/\/news.rub.de\/wissenschaft\/2021-07-19-hochwasserschutz-die-stadt-als-schwamm\"> &#8220;Rubin &#8211; Ruhr-Universit\u00e4t Bochum&#8221;&nbsp;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Jahrzehnte hinweg haben Menschen Fl\u00fcsse als Wasserstra\u00dfen genutzt und sie daf\u00fcr ver\u00e4ndert, begradigt, eingezw\u00e4ngt. 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