{"id":292399,"date":"2021-07-16T11:00:00","date_gmt":"2021-07-16T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=292399"},"modified":"2021-07-16T11:00:00","modified_gmt":"2021-07-16T09:00:00","slug":"recycling-ist-nur-eine-strategie-zum-abbau-des-plastikmuellbergs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/recycling-ist-nur-eine-strategie-zum-abbau-des-plastikmuellbergs\/","title":{"rendered":"Recycling ist nur eine Strategie zum Abbau des Plastikm\u00fcllbergs"},"content":{"rendered":"\n<p>Ob in der Medizin oder als Verpackungsmaterial &#8211; Kunststoffe sind in vielen Lebensbereichen unersetzlich. Aber allein die Tatsache, dass diese durch Recycling wiederverwertet werden k\u00f6nnen, rechtfertigt noch nicht unseren Umgang damit. Denn vor allem durch achtlos weggeworfenes Verpackungsmaterial ist in den vergangenen Jahrzehnten ein massives M\u00fcllproblem entstanden. Dabei sind Kunststoffe kaum abbaubar und bleiben mehrere Jahrhunderte als Problemstoff in der Umwelt zur\u00fcck. Deshalb kann Recycling nur eine von mehreren Strategien zur Beseitigung der globalen Kunststoffhalde sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunststoff in den Meeren<\/h3>\n\n\n\n<p>In einer Diskussion an der <a href=\"http:\/\/www.boku.ac.at\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur<\/em> <\/a>(BOKU) in Wien wurden k\u00fcrzlich alarmierende Zahlen genannt: <\/p>\n\n\n\n<p>Allein in Europa werden derzeit j\u00e4hrlich 200 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. <\/p>\n\n\n\n<p>In den Weltmeeren stellt dieser einen Abfallanteil von 80 bis 85 Prozent dar. 1999 betrug das Verh\u00e4ltnis von Kunststoff zu Plankton noch 6:1. Bis 2009 hat sich dieser Anteil verzehnfacht und ist auf 60:1 gestiegen. Wenn wir unseren Umgang mit Kunststoff nicht \u00fcberdenken, dann wird es 2050 mehr Kunststoffe im Meer geben, als Fische, so die Prognose.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunststoff kaum abbaubar<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Kunststoffe verwittern, dann zerfallen sie in immer kleiner werdende Fragmente. Die tats\u00e4chliche Masse bleibt dabei aber unver\u00e4ndert. Die Fragmente sind mobil, wandern in den Boden und in die Gew\u00e4sser und gelangen schlie\u00dflich \u00fcber die Nahrung in den menschlichen K\u00f6rper. Das ist insofern problematisch, als die Zusatzstoffe zum Teil toxisch sind und mittlerweile in fast jedem Menschen im Blut und im Harn nachgewiesen werden. Au\u00dferdem wei\u00df man nicht genau, was genau in Kunststoffen enthalten ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbot der Einweg-Plastik-Produktion<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische Union nimmt eine Vorreiterposition ein und hat als erster Kontinent weltweit das Verbot der Einweg-Plastik-Produktion beschlossen. Ebenso weltweit einzigartig wurden rechtlich verbindliche Quoten f\u00fcr das Recycling festgelegt, erkl\u00e4rte <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/austria\/about-us\/team_de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prof. Dr. Martin Selmayr<\/a>, Vertreter der <em>Europ\u00e4ischen Kommission<\/em> in \u00d6sterreich. Bis zum Jahr 2022 sollen neun von zehn Flaschen dem Recycling zugef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Voraussetzungen f\u00fcr Recycling verbessern<\/h3>\n\n\n\n<p>Aber will Europa tats\u00e4chlich, gem\u00e4\u00df dem <em>Klimaschutz\u00fcbereinkommen von Paris<\/em>, bis 2050 klimaneutral sein, dann m\u00fcssen die Recyclingm\u00f6glichkeiten noch verbessert werden. Deshalb will die Europ\u00e4ische Kommission den Anteil von verwertbarem Plastikm\u00fcll steigern. Den Weg bereitete eine im Juli 2020 beschlossene Plastikabgabe f\u00fcr Unternehmen: Diese sollen in Zukunft 80 Cent pro Kilogramm nicht verwertbarem Plastikm\u00fcll bezahlen. \u201eDas werden Industrie und Verbraucher gleicherma\u00dfen sp\u00fcren\u201c, so Selmayr. \u201eDenn nur was teuer ist, wird am Ende nicht gekauft.\u201c Wobei die Umsetzung der Rechtsnorm freilich den Mitgliedsstaaten obliege.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Denn nur was teuer ist, wird am Ende nicht gekauft. <\/p><cite>Prof. Martin Selmayr, Vertreter der <em>Europ\u00e4ischen Kommission<\/em> in \u00d6sterreich<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong> <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/forscher-entwickeln-neues-verfahren-zur-produktion-von-bio-plastik-aus-lebensmittelabfaellen\/\">Forscher entwickeln neues Verfahren zur Produktion von Bio-Plastik aus Lebensmittelabf\u00e4llen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dazu das Beispiel \u00d6sterreich: Hier fallen derzeit eine Milliarde Tonnen Kunststoffabf\u00e4lle pro Jahr an. Davon werden nur 25 Prozent dem Recycling zugef\u00fchrt. Der Gro\u00dfteil wird verbrannt &#8211; und das verursacht CO2-Emissionen. Recycling f\u00fchrt letztendlich zur Kreislaufwirtschaft, in der der Abfall wieder zum Rohstoff wird. Momentan sind aber erst zehn Prozent der \u00f6sterreichischen Wirtschaft kreislauff\u00e4hig, so die \u00f6sterreichische Umweltministerin Leonore Gewessler.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kunststoff vermeiden<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben dem Recycling und dem Umstieg auf biobasierte Kunststoffe, braucht es auch noch den Willen, Kunststoff zu vermeiden. \u201eDenn die globale Ackerfl\u00e4che wird nicht reichen, um die erforderliche Menge an geeigneten pflanzenbasierten Rohstoffen anzubauen\u201c, so Gewessler. Deshalb setzt sie auch auf Vermeidung und will die Menge an Plastikm\u00fcll um 20 Prozent reduzieren. Das Gros kommt aus Verpackungen und Gewessler arbeitet gerade eine lange Liste ab. Dabei stellt sie sowohl den Plastikeinband von Schulb\u00fcchern in Frage als auch die Kunststofft\u00fcten in die Magazine im Postversand verpackt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einwegpfand und Mehrwegquote<\/h3>\n\n\n\n<p>Das hohe M\u00fcllaufkommen bei Plastikflaschen will Gewessler mit einem Zwei-S\u00e4ulen-Modell reduzieren: Ab Januar 2024 tritt eine Mehrwegquote in kraft und dann k\u00f6nnen Verbraucher*innen zwischen Einwegpfand und Mehrwegsystem w\u00e4hlen. Das sei ein substanzieller Schritt, weil derzeit gro\u00dfe Teile des Lebensmitteleinzelhandels \u00fcberhaupt kein Mehrwegangebot haben, so die Umweltministerin. Dabei sei es \u201eeinfach die \u00f6kologisch sinnvollste Variante, Flaschen \u00f6fter zu nutzen. \u00d6sterreich ist auch das einzige Land in der EU, das diese Regelung so verbindlich macht\u201c.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eEs ist einfach die \u00f6kologisch sinnvollste Variante, Flaschen \u00f6fter zu nutzen.\u201c <\/p><cite>Leonore Gewessler, \u00f6sterreichische Umweltministerin<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Un\u00fcberblickbare Zahl an Kunststofftypen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Kunststoff in die Umwelt gelangt, dann ist das eine Gefahr f\u00fcr Mensch und Natur. Deshalb fordern die bei der Diskussion anwesenden Forscherinnen von der <em>Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur<\/em> ein strenges Sammelsystem. Das scheitert aber schon allein an der Vielfalt an verschiedenen Kunststofftypen. Denn nicht jeder Kunststofftyp ist f\u00fcr jede Anwendung geeignet. Dazu die Umweltbiotechnologin <a href=\"https:\/\/boku.ac.at\/personen\/person\/D9C7EE8CD7D39F81\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Ines Fritz:<\/a> \u201e Wir sind heute schon in der Lage, die Eigenschaften von Kunststoffen zu formen und zu ver\u00e4ndern, so dass sie sich f\u00fcr alle m\u00f6glichen Anwendungen eignen. Als Einzelsubstanz sind sie rein theoretisch zu 100 Prozent recycelbar.\u201c Allerdings m\u00fcssten sie dann auch in allen Haushalten separat gesammelt werden. Bei einer Menge im dreistelligen Bereich scheint dies aber schier unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Genauso wenig wie es <em>den einen<\/em> Kunststofftyp gibt, der f\u00fcr alle Anwendungen geeignet ist, gibt es <em>den einen<\/em> Biokunststoff, der alle synthetischen Kunststoffe abl\u00f6st und in allen Bereichen besser ist. \u201eAber dort wo wir nicht vermeiden k\u00f6nnen, dass gewisse Reste in die Umwelt gelangen, sind abbaubare Kunststoffe jedem beliebigen konventionellen Kunststoff haushoch \u00fcberlegen und dort haben wir nat\u00fcrlich auch die Einsatzgebiete\u201c, sagt Fritz. Sie &nbsp;ist \u00fcberzeugt, dass wir damit die Umweltprobleme, die wir in den vergangenen 70 Jahren verursacht haben, wieder vermindern k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht wiederverwertbare Verbundstoffe<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eUnser momentan gr\u00f6\u00dftes Problem sind die Verbundstoffe und die Mehrkomponentenmaterialien, die durch die bestehenden Methoden im Recycling nicht mehr zu zerlegen sind&#8221;, sagt <a href=\"https:\/\/boku.ac.at\/personen\/person\/FF81AE3DD299FDD2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Doris Ribitsch <\/a>vom <em><a href=\"https:\/\/boku.ac.at\/ifa-tulln\/institut-fuer-umweltbiotechnologie\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Institut f\u00fcr Umweltbiotechnologie<\/a><\/em> an der BOKU Wien. Die Forscherin hat ein <em>gr\u00fcnes<\/em> Verfahren zur Extraktion von Kunststoff aus Mischfasern entwickelt. Dabei setzt sie Enzyme von Bakterien aus der Natur als Biokatalysatoren ein. Diese sind in der Lage, synthetische Kunststoffe zu spalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber egal, ob der Kunststoff synthetisch oder biobasiert ist, \u201ewir m\u00fcssten eigentlich f\u00fcr jeden Kunststofftyp eine eigene Methode f\u00fcr das Recycling entwickeln\u201c, so die Forscherin. Die bestehenden Methoden sind nur f\u00fcr das Recycling bestimmter Kunststoffe anwendbar und nicht alle Methoden sind umweltfreundlich. Ribitsch: \u201eZiel muss es sein, die Zahl der Kunststoffe zu reduzieren. Je kleiner die Breite an Kunststoffen und auch Bioplastik, desto einfacher wird das Recycling und das muss das Ziel sein. Wir m\u00fcssen m\u00f6glichst viel sammeln, damit es nicht in die Umwelt gelangt, und das Gesammelte dann verwerten &#8211; und nicht verbrennen\u201c, so Ribitsch.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWir m\u00fcssen m\u00f6glichst viel sammeln, damit es nicht in die Umwelt gelangt und das Gesammelte dann verwerten &#8211; und nicht verbrennen.\u201c<\/p><cite>Dr. Doris Ribitsch vom <em>Institut f\u00fcr Umweltbiotechnologie<\/em> an der BOKU Wien<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontrolle der globalen Produktion<\/h3>\n\n\n\n<p>Allein die Europapolitik kann das Problem mit dem Plastikm\u00fcll aber nicht l\u00f6sen. Kunststoffe werden auch au\u00dferhalb der geographischen Grenzen produziert und gelangen unweigerlich nach Europa. \u201eAuch im globalen Handel sollen diejenigen den Vorteil haben, die klimagerecht produzieren. Momentan ist das leider umgekehrt. Auch dieses System m\u00fcssen wir \u00e4ndern\u201c, sagte Gewessler.<\/p>\n\n\n\n<p>Selmayr h\u00e4lt einen Marktmechanismus wie den <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/klima\/der-europaeische-emissionshandel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Europ\u00e4ischen Emissionshandel<\/em> <\/a>(ETS) in der Kunststoffproblematik f\u00fcr wenig praxisnah. Er pl\u00e4dierte f\u00fcr den direkteren Ansatz, der durch die Plastikabgabe in der Produktion ohnehin bereits gegeben sei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Internationale rechtliche Standards<\/h3>\n\n\n\n<p>Was die Zusammenarbeit mit Drittstaaten angeht, sei es eher Europa, das in den Rest der Welt Plastikm\u00fcll exportiere als umgekehrt. China sprach 2017 ein Verbot f\u00fcr Plastikm\u00fcllexporte aus dem Ausland aus und erst das habe die Kreislaufwirtschaft in Europa popul\u00e4r gemacht. \u201eAuf einmal merkte man, dass die Kreislaufwirtschaft ein Gesch\u00e4ft sein kann und dass bis zu 700 000 Arbeitspl\u00e4tze entstehen k\u00f6nnen\u201c, so Selmayr.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber freilich z\u00e4hle Europa nicht zu den Hauptproduzenten im Kunststoffsektor \u2013 und eben diese m\u00fcssten aber \u00fcberzeugt werden. Das werde gelingen, wenn Europa mit gutem Beispiel vorangehe und auch internationale rechtliche Standards gesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Plastikt\u00fctenverbot in Kenia<\/h3>\n\n\n\n<p>In Kenia lie\u00df sich schon 2017 ein Plastikt\u00fctenverbot durchsetzen. Das f\u00fchrt der anwesende Filmregisseur Werner Boote auf die Abwesenheit einer Kunststofflobby zur\u00fcck. Sein 2009 erschienener Dokumentarfilm <em>Plastic Planet<\/em> rangiert unter den 100 erfolgreichsten Dokumentarfilmen weltweit. Boote pl\u00e4dierte in der Diskussion \u00fcbrigens f\u00fcr eine Besteuerung von erd\u00f6lbasiertem Kunststoff, weil es f\u00fcr Umwelt und Gesundheit eine Bedrohung darstelle. Es enthalte Substanzen, die krebserregend seien und Herzerkrankungen und Unfruchtbarkeit hervorrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Boote: \u201eDiese Sch\u00e4den gibt es und deswegen ist es logisch, erd\u00f6lbasierte Kunststoffe zu besteuern und dieses Geld dann in die Forschung oder in die Gesundheitsforschung zu stecken, weil dort geh\u00f6rt es hin.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong> <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/bakterien-nur-gemeinsam-stark-gegen-plastikmuell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bakterien \u2013 nur gemeinsam stark gegen Plastikm\u00fcll<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob in der Medizin oder als Verpackungsmaterial &#8211; Kunststoffe sind in vielen Lebensbereichen unersetzlich. Aber allein die Tatsache, dass diese durch Recycling wiederverwertet werden k\u00f6nnen, rechtfertigt noch nicht unseren Umgang damit. 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