{"id":287730,"date":"2021-07-05T11:00:00","date_gmt":"2021-07-05T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=287730"},"modified":"2021-07-05T11:00:00","modified_gmt":"2021-07-05T09:00:00","slug":"karbonneutral-bis-2050-luxemburg-sucht-ein-modell-fuer-die-grande-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/karbonneutral-bis-2050-luxemburg-sucht-ein-modell-fuer-die-grande-region\/","title":{"rendered":"Karbonneutral bis 2050 &#8211; Luxemburg sucht ein Modell f\u00fcr die Grande R\u00e9gion"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Projekt <a href=\"https:\/\/luxembourgintransition.lu\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Luxembourg in Transition<\/em><\/a> haben zehn multidisziplin\u00e4re Teams die seltene M\u00f6glichkeit, ein Modell f\u00fcr einen ganzen Staat und dessen grenz\u00fcberschreitende Regionen zu entwerfen. Raumplaner, St\u00e4dtebauer, Architekten und Landschaftsarchitekten entwickeln Vorstellungen f\u00fcr den \u00dcbergang in eine Zukunft, die karbonneutral ist. Vorstellungen, die der Regierung mittel- und langfristig eine Orientierung in der Raumplanung geben sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Luxemburg hat eine Fl\u00e4che von 2590 km2 und 638.000 Einwohner. Das entspricht etwa einem Sechstel der Fl\u00e4che des \u00f6sterreichischen Bundeslands Steiermark und der H\u00e4lfte der Einwohnerzahl. Es ist Professorin <a href=\"https:\/\/online.tugraz.at\/tug_online\/visitenkarte.show_vcard?pPersonenGruppe=3&amp;pPersonenId=AB62581672133E63\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Agla\u00e9e Degros<\/a>, die Vergleiche dieser Art anstellt. Die Leiterin des <a href=\"https:\/\/www.tugraz.at\/institute\/stdb\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Instituts f\u00fcr St\u00e4dtebau<\/em> an der TU Graz<\/a>, forscht in dem Projekt. Mit den Vergleichen will sie den Studierenden die Besonderheiten des Kleinstaats Luxemburg n\u00e4her bringen. Das f\u00f6rdert das Verst\u00e4ndnis und das Nachdenken dar\u00fcber, wie Architektur und gemeinschaftlich genutzte st\u00e4dtische R\u00e4ume die Gesellschaft karbonneutral machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einzigartige Struktur<\/h3>\n\n\n\n<p>Luxemburg besteht aus vielen kleinen St\u00e4dten und 92 Prozent der Einwohner leben in St\u00e4dten. Ein weiteres Spezifikum ist, dass circa die H\u00e4lfte aller Besch\u00e4ftigten Grenzg\u00e4nger und somit Nicht-Einwohner sind. Deshalb werden die grenz\u00fcberschreitenden Ballungsr\u00e4ume beziehungsweise die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fregion_(Saar-Lor-Lux)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Grande R\u00e9gion<\/em> <\/a>in die Planung einbezogen. Wir von <em>Innovation Origins<\/em> fragen Professorin Degros was das f\u00fcr das Projekt bedeutet?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Grosregion_Karte-c-Staatskanzlei-des-Saarlandes.jpeg\" alt=\"karbonneutral\" class=\"wp-image-287733\"\/><figcaption>Gro\u00dfregion Luxemburg (c) Staatskanzlei des Saarlandes (Wikicommons)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Agla\u00e9e Degros:<\/strong> Die kleinen St\u00e4dte sind gut an die Schieneninfrastruktur angebunden und das ist gut so, weil es dazu beitragen kann, den Individualverkehr zu reduzieren. Problematisch sind allerdings die hohen Immobilienpreise in den kleinen St\u00e4dten. B\u00fcrger, die sich die hohen Mieten nicht leisten k\u00f6nnen, m\u00fcssen sich au\u00dferhalb von Luxemburg ansiedeln, wo die Mieten vier- bis f\u00fcnfmal g\u00fcnstiger sind. Das bringt unglaublich viel Mobilit\u00e4t und gef\u00e4hrdet das Klimaziel bis&nbsp; 2050 karbonneutral zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong> <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/meistgelesen-wie-man-klimaneutraler-leben-kann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wie man klimaneutraler leben kann<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb sehen wir uns in dem Projekt nicht nur Luxemburg an, sondern die<em> <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20110604213658\/http:\/\/www.granderegion.net\/fr\/grande-region\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Grande R\u00e9gion<\/a><\/em>, die die angrenzenden Regionen von Belgien, Frankreich und Deutschland umfasst. Das sind Gebiete, in die nie viel investiert wurde. In Frankreich gibt es zum Beispiel viel obsolete Industrie, in Belgien Agrarwirtschaft und auch in Deutschland finden wir kein strategisches Gebiet vor. Das ist auch der Grund, warum es &#8211; au\u00dfer der Automobilit\u00e4t &#8211; keine funktionierende Mobilit\u00e4t gibt. Wenn man \u00fcber ein grenz\u00fcberschreitendes Mobilit\u00e4tsnetzwerk nachdenkt, gibt es hier sicher Verbesserungspotenzial.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Grenzg\u00e4nger aus Belgien, Deutschland und Frankreich sind also Luxemburger, die sich au\u00dferhalb des Landes angesiedelt haben?&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt zwei Richtungen: Menschen aus Luxemburg, die au\u00dfer Landes leben, weil es dort g\u00fcnstiger ist und Menschen, die nach Luxemburg kommen, um da zu arbeiten, weil das der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber der Region ist. Wobei der gr\u00f6\u00dfte Zustrom aus Frankreich kommt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Probleml\u00f6sung wird in einer verbesserten Mobilit\u00e4t gesehen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ja, wenn wir akzeptieren, dass das Wohnen im Ausland viel billiger ist, dann m\u00fcssen wir die Mobilit\u00e4t nachhaltiger organisieren, um bis 2050 karbonneutral zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie k\u00f6nnen St\u00e4dtebauer eine Gesellschaft karbonneutral machen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir setzen auf <em>pooling of&nbsp; the resource<\/em>, um entscheidende Funktionen teilen zu k\u00f6nnen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist Carsharing, ein anderes, eine gerechtere Verteilung von Stra\u00dfenr\u00e4umen. Aktive Mobilit\u00e4t und Parkpl\u00e4tze nehmen viel \u00f6ffentlichen Raum ein und mit Carsharing kann man das reduzieren und stattdessen Gr\u00fcnfl\u00e4chen integrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dahinter steckt das Konzept der 15-Minuten-Stadt, in der man die Proximit\u00e4t nutzt. Das hei\u00dft, alle wichtigen Anlaufstellen f\u00fcr die B\u00fcrger sind innerhalb von 15 Minuten erreichbar. Dadurch hat man viel weniger Bewegung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Luxemburg will karbonneutral werden, aber auch die Herausforderungen von COVID-19 ber\u00fccksichtigen. Wie k\u00f6nnen wir und das vorstellen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Jedes Land in der Gro\u00dfregion hat anders auf die COVID-19-Krise reagiert und dadurch ergaben sich sehr viele Probleme in der Zusammenarbeit. Zum Beispiel m\u00fcssen die Pendler t\u00e4glich getestet werden. Deshalb hat man grenznah auf franz\u00f6sischer Seite einen Co-Working-Space gebaut. In <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thionville\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Thionville <\/a>stehen zum Beispiel 70 Arbeitspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung. So k\u00f6nnen die Leute in Frankreich arbeiten und sich trotzdem mit ihren Kollegen treffen. Das hat uns gezeigt, dass man mit dieser Ma\u00dfnahme die Mobilit\u00e4t reduzieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Problem legte der Tank- und Einkaufstourismus offen. Luxemburg hat niedrigere Preise als die angrenzenden L\u00e4nder und zieht diese Art Tourismus an. In der COVID-19-Krise waren die Tankstellen und Einkaufscenter an den Grenzen kaum frequentiert. Das zeigte, dass&nbsp; es ein Mobilit\u00e4tsproblem gibt, das nur vom Steuersystem verursacht wird. Wenn man karbonneutral sein will, dann muss man auch diese Dinge in Frage stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ungl\u00fccklicher Zufall war, dass Luxemburg im M\u00e4rz 2020 den \u00f6ffentlichen Verkehr gratis zug\u00e4nglich machte, um den Autoverkehr zu reduzieren. Das fiel zeitlich mit dem ersten Lockdown zusammen und das war nicht der richtige Moment. In der Pandemie haben viele Menschen die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel gemieden. Deshalb l\u00e4sst sich diese Ma\u00dfnahme nicht evaluieren. Au\u00dferdem haben schon Studien belegt, dass das nicht funktioniert. Eher kann man den Autoverkehr mit hohen Parkgeb\u00fchren steuern, wie das zum Beispiel in den Niederlanden gehandhabt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Ziel ist es auch, die Nahversorgung wieder in die Stadt zu bringen. Wie soll das funktionieren?<\/h3>\n\n\n\n<p>(Lacht). Ja, das ist eine gute Frage. In einer neuen Siedlung am Stadtrand von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiltz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wiltz<\/a> haben wir beobachtet, dass sich die Bewohner klar in Richtung Shopping Mall orientieren, wenn es keine gute Verkehrsanbindung an die Stadt gibt. Aber weil Shopping Malls sehr stark an die Automobilit\u00e4t gebunden sind, k\u00f6nnte sich die Konsumroutine \u00e4ndern, wenn man diese Mobilit\u00e4t ver\u00e4ndert. Allerdings bin ich nicht so optimistisch, weil ich denke, dass Shopping Malls nicht mehr mit Innenstadtgesch\u00e4ften konkurrieren, sondern mit Online-Shops. Folglich wird sich das Mobilit\u00e4tsproblem mehr in Richtung Logistik verlagern. Allerdings kann man in Luxemburg wegen der hohen Immobilienpreise kein Distributionscenter errichten. Wenn es aber in einem der umliegenden L\u00e4nder errichtet wird, entsteht wieder sehr viel LKW-Verkehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem St\u00e4dtebau geht es in <em>Luxembourg in Transition<\/em> auch um die Wiederherstellung von Biodiversit\u00e4t in der Naturlandschaft. In der Vergangenheit wurden Fl\u00fcsse begradigt und betoniert und Fl\u00e4chen in hohem Tempo versiegelt. Dar\u00fcberhinaus f\u00fchrte die intensive Waldwirtschaft \u2013 in Verbindung mit dem Klimawandel \u2013 zu massivem Sch\u00e4dlingsbefall. In Zukunft sollen Fl\u00fcsse wieder ihren nat\u00fcrlichen Lauf nehmen k\u00f6nnen, der Immobiliendruck&nbsp; reduziert werden und reine Tannenw\u00e4lder zu Mischw\u00e4ldern werden. So kann die Natur wieder biodivers werden und die Gro\u00dfregion Luxemburg karbonneutral.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong> <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/alpine-tourismusgebiete-wollen-klimaneutral-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Alpine Tourismusgebiete wollen klimaneutral werden<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Projekt Luxembourg in Transition haben zehn multidisziplin\u00e4re Teams die seltene M\u00f6glichkeit, ein Modell f\u00fcr einen ganzen Staat und dessen grenz\u00fcberschreitende Regionen zu entwerfen. Raumplaner, St\u00e4dtebauer, Architekten und Landschaftsarchitekten entwickeln Vorstellungen f\u00fcr den \u00dcbergang in eine Zukunft, die karbonneutral ist. 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