{"id":284965,"date":"2021-04-21T09:00:00","date_gmt":"2021-04-21T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=284965"},"modified":"2021-04-21T09:00:00","modified_gmt":"2021-04-21T07:00:00","slug":"entwicklung-autonomer-fahrzeuge-mit-technologien-aus-der-computerspiel-branche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/entwicklung-autonomer-fahrzeuge-mit-technologien-aus-der-computerspiel-branche\/","title":{"rendered":"Entwicklung autonomer Fahrzeuge mit Technologien aus der Computerspiel-Branche"},"content":{"rendered":"\n<p>Intelligente, selbstfahrende Autos gelten als Zukunft der Mobilit\u00e4t. Damit so ein Auto jedoch in allen Situationen richtig reagiert, muss es auch potentielle Gefahren erkennen und verarbeiten. Die K\u00fcnstliche Intelligenz entsprechend zu trainieren, ist aber sehr zeitaufw\u00e4ndig und kostspielig. Bei <a href=\"https:\/\/www.porscheengineering.com\/peg\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Porsche Engineering<\/a> geht man nun neue Wege und bedient sich Hilfsmitteln aus der Gaming-Welt: Game Engines. Diese sind bei Computerspielen verantwortlich f\u00fcr realistisches Verhalten von Objekten, wie beispielweise Autos, und erzeugen fotorealistische Bilder.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe dieser Software-Pakete entwickelt und erprobt Porsche Engineering virtuell unter anderem hochautomatisierte Fahrfunktionen. So werden Entwicklungszeiten verk\u00fcrzt, was wiederum Kosten einspart und Mobilit\u00e4t sicherer macht. In Zukunft sollen Game Engines im Porsche Car Configurator sogar Kunden direkt bei der individuellen Konfiguration der Fahrzeuge im Handel unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jedes Szenario m\u00f6glich<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8220;F\u00fcr die Entwicklung und Erprobung des Fahrzeugs von morgen setzen wir unterschiedlichste Technologien ein\u201c, sagt Dirk Lappe, technischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Porsche Engineering. &#8220;Game Engines kommen dabei neben k\u00fcnstlicher Intelligenz eine entscheidende Rolle zu. Sie trainieren Fahrerassistenzsysteme mit synthetischen Sensordaten. So k\u00f6nnen jedes Szenario und jede Eventualit\u00e4t im Detail durchgespielt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Testfahrten in der realen Welt tritt dagegen nicht jedes Ereignis auf, auf das die Algorithmen von Fahrerassistenzsystemen trainiert werden sollen. &#8220;Die mithilfe von Game Engines simulierten Fahrten haben den Vorteil, dass sie sich beliebig oft wiederholen lassen, kontrollierbar sind und weniger Zeit beanspruchen\u201c, so Lappe. Porsche Engineering setzt dabei allerdings nicht nur auf rein reale oder rein virtuelle Trainings. Die Experten bedienen sich Mischformen, bei denen beispielsweise ein reales Fahrzeug auf virtuelle Objekte reagieren muss.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/S21_1396-1004x565.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-284963\"\/><figcaption>Mehr als real &#8211; Mit Game Engines lassen sich Augmented-Reality-Anwendungen erstellen, die reale Bilder mit digitalen Informationen erweitern. Baureihe Cayenne: Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,6 \u2013 9,2 l\/100 km; CO\u2082-Emission 264 \u2013 210 g\/km \u00a9 Porsche Engineering<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Neben dem Training von Fahrerassistenzsystemen kommen Game Engines auch bei der Fahrzeugkonstruktion zum Einsatz. Auf diese Weise werden weniger reale Prototypen ben\u00f6tigt, was ebenfalls Zeit und Kosten spart. Hierf\u00fcr nutzt das Unternehmen des hausintern entwickelte Visual Engineering Tool. Mit einer Augmented Reality (AR)- oder Virtual Reality (VR)-Brille k\u00f6nnen so unter anderem auf Basis von CAD-Daten Fragen zur optimalen Anordnung von Bauteilen gekl\u00e4rt werden. Ganz ohne kostspielige reale Modelle.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Realistische Simulation auch f\u00fcr Kunden<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch das Kauf-Erlebnis der Kunden werde durch Game Engines in Zukunft weiter gesteigert, betont man in Weissach. Porsche testet aktuell bereits einen sogenannten Virtual Reality Car Configurator. Mit dem k\u00f6nnen Kunden in Porsche Zentren in Zukunft \u00fcber einen Gaming-PC mit angeschlossener VR-Brille eine beinahe fotorealistische, dreidimensionale Simulation ihres Fahrzeugs sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Software-Entwickler mit Gaming-Hintergrund pr\u00e4gen die Zukunft der Mobilit\u00e4t ebenso wie Maschinenbau-Ingenieure und KI-Experten\u201c, erkl\u00e4rt Lappe weiter. &#8220;Das intelligente und vernetzte Fahrzeug entsteht durch die Kombination aus erstklassiger Automotive-Expertise mit Software-Kompetenz. Wir sind Autofreaks, die es gleichzeitig lieben, zu programmieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Titelbild:<\/em><\/strong><em> Wie im Showroom &#8211; Der Virtual Reality Car Configurator wird Kunden eine dreidimensionale Simulation ihres k\u00fcnftigen Fahrzeugs pr\u00e4sentieren.Taycan: Stromverbrauch kombiniert 28,7 \u2013 28,0 kWh\/100 km; CO\u2082-Emissionen kombiniert 0 g\/km \u00a9 Porsche Engineering<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Artikel zum Thema Mobilit\u00e4t der Zukunft finden Sie <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/?s=selbstfahrende\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Intelligente, selbstfahrende Autos gelten als Zukunft der Mobilit\u00e4t. Damit so ein Auto jedoch in allen Situationen richtig reagiert, muss es auch potentielle Gefahren erkennen und verarbeiten. 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