{"id":282081,"date":"2021-04-07T09:47:05","date_gmt":"2021-04-07T07:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/innovationorigins.com\/?p=282081"},"modified":"2021-04-07T09:47:05","modified_gmt":"2021-04-07T07:47:05","slug":"losen-gesundheits-apps-das-problem-mit-dr-google","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/losen-gesundheits-apps-das-problem-mit-dr-google\/","title":{"rendered":"L\u00f6sen Gesundheits-Apps das Problem mit Dr. Google?"},"content":{"rendered":"\n<p>Dr. Google hat eine enorme Popularit\u00e4t erreicht. Mehr als die H\u00e4lfte der Anfragen sind Gesundheitsanfragen, sagt die auf <em>Healthcare Engineering<\/em> spezialisierte Forscherin <a href=\"https:\/\/personen.fh-campuswien.ac.at\/eveline-prochaska\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eveline Prohaska<\/a> vom <em><a href=\"https:\/\/www.fh-campuswien.ac.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">FH Campus Wien<\/a><\/em>. Bevor digitale Anwendungen den einen oder anderen Arztbesuch ersetzen k\u00f6nnen, brauche es aber noch mehr digitale Kompetenz seitens der B\u00fcrger. <\/p>\n\n\n\n<p>Laut <a href=\"https:\/\/xund.ai\/ueber-uns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tam\u00e1s Petrovics<\/a> sind Gesundheits-Apps die L\u00f6sung f\u00fcr das Dilemma. Er hat in seinem Start-up <em><a href=\"https:\/\/xund.ai\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Xund<\/a><\/em> entwickelt, eine Gesundheits-App, die es schaffe, die medizinischen Laien da abzuholen, wo sie sind: Bei ihren Schmerzen &#8211; und bei den Begriffen, mit denen sie diese beschreiben. Getroffen haben sich Petrovics und Prohaska bei einem Online-Talk von <em><a href=\"https:\/\/www.wien-kanns.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wien kann\u2019s!<\/a><\/em>, eine Veranstaltungsreihe von <a href=\"https:\/\/prd.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PR&amp;D<\/a>, einer Public Relations Agentur f\u00fcr Forschung und Bildung. Das Thema: \u201aE-Heath Diagnose via App\u2019.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Erwartung an Gesundheits-Apps<\/h3>\n\n\n\n<p>Gleich vorneweg: Der Titel der Diskussion ist provokativ. Apps d\u00fcrfen keine Diagnose stellen. Die Informationsgrundlage, die sich im Frage-\/Antwort-Modus mit dem medizinischen Laien ergibt, reiche daf\u00fcr nicht aus, erkl\u00e4rt Petrovics und weiter \u201eAu\u00dferdem d\u00fcrfen Diagnosen nur vom Arzt gestellt werden und <em>Xund<\/em> soll diesen nicht ersetzen. Deshalb weisen wir die Patienten mehrmals im Prozess darauf hin, dass es sich lediglich um Informationen handelt. Wir geben ihnen die Informationen, die sie brauchen, um ihre Gesundheit in die Hand zu nehmen und sich m\u00f6glichst zielgerichtet und effizient im Gesundheitssystem zu bewegen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDiagnosen d\u00fcrfen nur vom Arzt gestellt werden und <em>Xund<\/em> soll den Arzt nicht ersetzen.\u201c <\/p><cite>Tam\u00e1s Petrovics, Gr\u00fcnder und CEO Xund<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zertifizierung als Medizinprodukt<\/h3>\n\n\n\n<p>Als solches ist die Gesundheits-App des Start-up als Medizinprodukt zertifiziert. Diese Art von Zertifizierung steht Apps offen, die entweder in Krankheitssituationen oder bei der Diagnose unterst\u00fctzen. In der Flut der am Markt verf\u00fcgbaren Apps sind es nicht viele, die \u00fcber diese Zertifizierung verf\u00fcgen. Prohaska spricht von gerade einmal zwei Prozent. Die Zertifikate best\u00e4tigen, dass die Apps wirklich das messen, was sie messen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zertifizierung erm\u00f6glicht es dann auch \u00c4rzten, diese Gesundheits-Apps zu verwenden; egal ob es um die Diagnosestellung geht oder die Unterst\u00fctzung bei einer Therapie. Letzteres k\u00f6nnte zum Beispiel eine App sein, die dem <em>Typ 2 Diabetiker <\/em>hilft, den Kohlehydratgehalt von Lebensmitteln zu \u00fcberblicken. Wobei die rechtliche Verantwortung nicht von der App \u00fcbernommen werden k\u00f6nne, so Prohaska.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digitale Kompetenz gefragt<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Forscherin steht Gesundheits-Apps aus technischer Sicht positiv gegen\u00fcber, weil sie beides entlasten, das Gesundheitssystem und den Patienten: \u201eWenn nicht jeder in die Ambulanz kommt, der Kopfschmerzen hat, macht das wahrscheinlich Sinn f\u00fcr das Gesundheitssystem und die Kosten, die daraus entstehen. Gleichzeitig kommen so \u00e4ngstliche Patienten au\u00dferhalb der Ordinationszeiten zu einer validen Information und haben dadurch weniger Stress und Wege\u201c, sagt sie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong> <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/digitale-hilfe-fuer-menschen-mit-diabetes-aus-daenemark\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digitale Hilfe f\u00fcr Menschen mit Diabetes aus D\u00e4nemark<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders nutzvoll seien Gesundheits-Apps, die bei einem gesunden Lebensstil unterst\u00fctzen und die helfen, chronische Krankheiten, wie etwa Diabetes, zu bew\u00e4ltigen. Die Probleme, die sie dabei sieht, sind zum einen das enorme Angebot, das einen kritischen Umgang fordere und zum anderen die mangelnde digitale Kompetenz seitens der Verbraucher. Die mangelnde Kompetenz liest sie zum Beispiel aus der&nbsp; Unbesonnenheit, mit der Patienten dem amerikanischen Suchmaschinenunternehmen <em>Google<\/em> sensible Daten zu ihrer Gesundheit geben. \u201eWas man dort eingibt, w\u00fcrde man keinem Menschen anvertrauen und trotzdem macht sich niemand Sorgen um den Datenschutz. Aber die Corona App wird abgelehnt, weil man ja vielleicht getrackt wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8220;Was man in Google eingibt, w\u00fcrde man keinem Menschen anvertrauen. Trotzdem macht sich niemand Gedanken \u00fcber den Datenschutz.&#8221;<\/p><cite>Eveline Prohaska, Healthcare Engineering, FH Campus Wien<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Staatliche Unterst\u00fctzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Deutschland ist \u00fcbrigens das erste Land, das ausgew\u00e4hlte Gesundheits-Apps auf Rezept einf\u00fchrte. <a href=\"http:\/\/bundesgesundheitsministerium.de\/digitale-versorgung-gesetz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das <em>Digitale-Versorgung-Gesetz<\/em><\/a> wurde im Oktober 2020 beschlossen und ging mit zwei Anwendungen an den Start: einer f\u00fcr Tinnitus-Patienten und einer f\u00fcr Patienten mit Angstst\u00f6rungen. Seither f\u00fchrt das <em>Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte<\/em> auf seiner Website eine zunehmend l\u00e4nger werdende <a href=\"https:\/\/diga.bfarm.de\/de\/verzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Liste<\/a> mit empfehlenswerten Gesundheits-Apps.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei psychischen Erkrankungen nehmen Gesundheits-Apps eine Barriere weg, erkl\u00e4rt Prohaska. Betroffene werden stigmatisiert oder f\u00fchlen sich stigmatisiert. \u201eWenn sie nicht den Hausarzt fragen m\u00fcssen, sondern \u00fcber eine digitale Anwendung kl\u00e4ren k\u00f6nnen, dass sie zu einem Facharzt gehen m\u00fcssen, dann ist das ein sehr niederschwelliger Zugang zu einer Gesundheitsversorgung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bed\u00fcrfnisse in der station\u00e4ren Pflege<\/h3>\n\n\n\n<p>Prohaska arbeitet an der Schnittstelle von Technologie und Gesundheitsberufen. Sie lehrt und forscht am <em>FH Campus Wien<\/em> in der Fachrichtung <em>Healthcare Engineering<\/em>. Hier sollen Menschen in Gesundheitsberufen zu Mitgestaltern werden. In der Masterarbeit einer Kollegin sei es zum Beispiel um Apps in der station\u00e4ren Pflege gegangen. Das Ergebnis dieser Untersuchung sei erstaunlich gewesen, erz\u00e4hlt Prohaska: \u201eWir haben viele tolle Apps untersucht. Auch solche, die als medizinische Produkte gelten. Aber am Ende hat die \u00dcbersetzungs-App gewonnen. Das zeigt das gr\u00f6\u00dfte Problem der Gesundheits- und Krankenpflege, zumindest in Wien, wo man sehr viele Menschen betreuen muss, die nicht deutsch sprechen. Auf so basale Probleme w\u00fcrde man als Entwicklerin gar nicht kommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Komplexes einfach darstellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Petrovics, der Gr\u00fcnder und CEO der Gesundheits-App Xund, hat einen Arzt im Gr\u00fcnderteam. Dennoch sei es nicht einfach gewesen, Informationen, die bei einem Arzt eine jahrelange Ausbildung erfordern, in einer App f\u00fcr medizinische Laien abzubilden. Schlie\u00dflich brauche es eine \u00dcbersetzung, die in Schriftform oder \u00fcber voice assistant funktioniert. Herausgekommen ist eine App, die zun\u00e4chst einfach nur fragt: \u201eWo tut es weh? Aufgrund dieser ersten Information baut sich im Hintergrund der App ein Entscheidungsbaum auf. Durch diesen werden die Patienten mit Fragen durchgef\u00fchrt, wie sie auch der Arzt oder die \u00c4rztin stellen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong> <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/eine-app-zur-ermaechtigung-von-patienten-im-gesundheitswesen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eine App zur Erm\u00e4chtigung von Patienten im Gesundheitswesen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In die Datenbank sind 1,8 Millionen wissenschaftliche Publikationen \u00fcber Diagnosen und Gesundheits- oder Krankheitsbilder eingegangen. Das KI Tool kann daraus Symptome und Krankheitskorrelationen zu 4000 Krankheitsbildern extrahieren. \u201eDie Informationen reichen nicht aus, um sehr spezifische Gendefekte voneinander zu unterscheiden. Das hei\u00dft, wir fokussieren hier den Prim\u00e4rversorgungsbereich. Das ist der Bereich, mit dem sich 99,5 Prozent der Patienten im Lauf ihres Lebens konfrontiert sehen\u201c, so Petrovics.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Wir fokussieren hier den Prim\u00e4rversorgungsbereich. Das ist der Bereich, mit dem sich 99,5 Prozent der Patienten im Lauf ihres Lebens konfrontiert sehen.<\/p><cite>Tam\u00e1s Petrovics, Gr\u00fcnder und CEO Xund<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachvollziehbare Entscheidungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Petrovics bezeichnet die KI als quantitatives Bein der Datenbank. Das qualitative Bein werde von einem \u00c4rzteteam gebildet, das diese Informationen noch einmal \u00fcberpr\u00fcft. So wolle man eine sehr stabile und hochwertige medizinische Datenbank gew\u00e4hrleisten. KI-Anwendungen bilden oft eine Blackbox. Bei <em>Xund<\/em> sei das nicht der Fall. Petrovics: \u201eWir haben gezielt Algorithmen verwendet, die nachvollziehbar sind. Das ist in der Medizin sehr wichtig ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Last but not least habe man auch darauf geachtet, dass die Symptomatik der Patienten verschiedenen Einflussfaktoren unterlegen sein kann. So f\u00e4llt etwa die H\u00e4ufigkeit von Krankheitsbildern bei Geschlechtern und verschiedenen Ethnien unterschiedlich aus. In den Empfehlungen werden dar\u00fcberhinaus auch Faktoren wie Alter oder Lebensgewohnheiten einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong> <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/intelligente-spracherkennung-depression-selbstmord\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mit intelligenter Spracherkennung gegen Depressionen und Selbstmorde<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Google hat eine enorme Popularit\u00e4t erreicht. Mehr als die H\u00e4lfte der Anfragen sind Gesundheitsanfragen, sagt die auf Healthcare Engineering spezialisierte Forscherin Eveline Prohaska vom FH Campus Wien. Bevor digitale Anwendungen den einen oder anderen Arztbesuch ersetzen k\u00f6nnen, brauche es aber noch mehr digitale Kompetenz seitens der B\u00fcrger. Laut Tam\u00e1s Petrovics sind Gesundheits-Apps die L\u00f6sung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1688,"featured_media":523822,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"categories":[36846],"tags":[59990,59993,59996,27543],"location":[],"article_type":[],"serie":[],"archives":[],"internal_archives":[],"reboot-archive":[],"class_list":["post-282081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit-de","tag-e-health-de","tag-gesundheits-apps-de","tag-healthcare-engineering-de","tag-munchen-de-de"],"blocksy_meta":[],"acf":{"subtitle":"Der Markt ist von Gesundheits-Apps \u00fcberflutet. Nicht alle bieten die erwartete Unterst\u00fctzung. In Wien diskutierten Experten \u00fcber Sinn und Unsinn der digitalen Helfer.  ","text_display_homepage":false},"author_meta":{"display_name":"Hildegard Suntinger","author_link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/author\/hildegard-suntinger\/"},"featured_img":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/online-marketing-hIgeoQjS_iE-unsplash-scaled-300x169.jpg","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/gesundheit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Gesundheit<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Gesundheit<\/span>"]},"tags":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/gesundheit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">e-health<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/gesundheit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Gesundheits-Apps<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/gesundheit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Healthcare Engineering<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/gesundheit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Munchen<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">e-health<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Gesundheits-Apps<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Healthcare Engineering<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Munchen<\/span>"]}},"comment_count":"0","relative_dates":{"created":"Posted 5 years ago","modified":"Updated 5 years ago"},"absolute_dates":{"created":"Posted on April 7, 2021","modified":"Updated on April 7, 2021"},"absolute_dates_time":{"created":"Posted on April 7, 2021 9:47 am","modified":"Updated on April 7, 2021 9:47 am"},"featured_img_caption":"","series_order":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1688"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=282081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/282081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media\/523822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=282081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=282081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=282081"},{"taxonomy":"location","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/location?post=282081"},{"taxonomy":"article_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/article_type?post=282081"},{"taxonomy":"serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/serie?post=282081"},{"taxonomy":"archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/archives?post=282081"},{"taxonomy":"internal_archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/internal_archives?post=282081"},{"taxonomy":"reboot-archive","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/reboot-archive?post=282081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}