{"id":264862,"date":"2020-12-23T16:48:39","date_gmt":"2020-12-23T15:48:39","guid":{"rendered":"http:\/\/innovationorigins.com\/?p=264862"},"modified":"2020-12-23T16:48:39","modified_gmt":"2020-12-23T15:48:39","slug":"dank-neuer-app-smartphone-und-tablet-per-kopfbewegung-bedienen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/dank-neuer-app-smartphone-und-tablet-per-kopfbewegung-bedienen\/","title":{"rendered":"Dank neuer App: Smartphone und Tablet per Kopfbewegung bedienen"},"content":{"rendered":"\n<p>Smartphones und Tablets geh\u00f6ren f\u00fcr uns alle mittlerweile zum Alltag. Aber es gibt auch Menschen, die diese Ger\u00e4te aufgrund physischer Einschr\u00e4nkungen nicht bedienen k\u00f6nnen. Die Studenten Janik Ehrhardt (Wirtschaftsinformatik) und Tobias Moritz (Computational Mathematics) der <a href=\"https:\/\/www.uni-wuerzburg.de\/\">Julius-Maximilians-Universit\u00e4t<\/a> (JMU) W\u00fcrzburg wollen das mit der von ihnen entwickelten App \u201eHandicApp\u201c nun \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben beide pflegebed\u00fcrftige Menschen mit eingeschr\u00e4nkter Bewegungsf\u00e4higkeit im famili\u00e4ren Umfeld\u201c, erz\u00e4hlt Ehrhardt. \u201eDa macht es uns auch gl\u00fccklich, wenn ein Nutzer sich freut, ein Ger\u00e4t ohne Hilfe von Dritten bedienen zu k\u00f6nnen und in einem bestimmten Bereich ganz eigenst\u00e4ndig entscheiden kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">So funktioniert HandicApp<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit ihrer App k\u00f6nnten Menschen mit Behinderungen mobile Endger\u00e4te mit minimalem Aufwand bedienen, sagen die Erfinder. Zum Beispiel durch Kopfbewegungen wie Drehen, Nicken oder Zwinkern, sowie mit Sprachsteuerung und Touch. \u201eAu\u00dferdem bietet HandicApp eine einfache und intuitive Benutzeroberfl\u00e4che\u201c, erkl\u00e4rt Moritz. \u201eDiese beinhaltet die wichtigsten und die am h\u00e4ufigsten verwendeten Funktionen, wodurch die Anwendung auch f\u00fcr nicht so technikaffine Menschen verst\u00e4ndlich und bedienbar gemacht wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Erm\u00f6glicht wird diese Bedienung durch die Frontkamera. Dazu wird die Displayzuwendung zun\u00e4chst gemessen und interpretiert, wobei vorab festgelegte Merkmale wie der Zuwendungswinkel des Gesichtes zum Display, der \u00d6ffnungsgrad der Augen oder die Position der Ober-\/Unterlippe als Ausl\u00f6ser dienen. Wenn jemand zum Beispiel durch eine R\u00fcckenmarksverletzung gel\u00e4hmt ist, kann er Men\u00fcs oder Funktionen durch Drehen des Kopfes oder Bewegungen nach oben aufrufen. Durch andere Bewegungen werden Submen\u00fcs oder Funktionen wieder verlassen. Die Bewegungen, die der Nutzer zur Navigation ausf\u00fchrt, k\u00f6nnen individuell, je nach Art der pers\u00f6nlichen Einschr\u00e4nkungen, konfiguriert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die urspr\u00fcngliche Idee sei sehr intuitiv entstanden, sagt Tobias Moritz. Er hat sich bereits in seiner Bachelorarbeit mit nonverbaler Kommunikation besch\u00e4ftigt. Die ersten \u00dcberlegungen h\u00e4tten sich vor allem darum gedreht, \u201eob und wie wir Kopfbewegungen und Gesichtsausdr\u00fccke nutzen k\u00f6nnen, um eine Interaktion mit dem Ger\u00e4t zu erm\u00f6glichen\u201c, sagt Janik Ehrhardt. Gemeinsam arbeiteten die beiden Nachwuchswissenschaftler ein Konzept aus und konnten sich bei der globalen Initiative f\u00fcr Studierende mit zukunftsorientiertem Denken \u201eRed Bull Basement\u201d den Titel als nationaler Gewinner sichern. Au\u00dferdem gewannen sie die Social Innovator Challenge des Servicezentrums Forschung und Technologietransfer der JMU.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erste marktf\u00e4hige Version 2021<\/h3>\n\n\n\n<p>Mittlerweile befinden sie sich in der Research- und Test-Phase und optimieren vor allem die Benutzeroberfl\u00e4che und die Steuerung entsprechend der Bed\u00fcrfnisse und F\u00e4higkeiten der Nutzer. \u201eUnser Prototyp ist auch schon ohne die Verwendung von Touch\/Voice-Control steuerbar. Wir arbeiten jetzt daran, eine erste marktf\u00e4hige Version 2021 einzuf\u00fchren\u201c, erkl\u00e4rt Ehrhardt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Semester wollen beide ihr Studium abschlie\u00dfen und sich dann komplett der HandicApp widmen. \u201eUnser Plan ist es, uns f\u00fcr ein EXIST Gr\u00fcnderstipendium zu bewerben, um damit unser Projekt universit\u00e4tsnah f\u00fcr zw\u00f6lf Monate weiterzuentwickeln\u201c, sagt Ehrhardt. \u201eAber unabh\u00e4ngig davon, ob der Antrag erfolgreich sein wird oder nicht: Wir wollen mit unserer Idee gr\u00fcnden. Nach den bisherigen Gespr\u00e4chen mit Nutzerinnen, Nutzern und Stakeholdern wurde der Wunsch nach einer entsprechenden L\u00f6sung mehr als deutlich.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Smartphones und Tablets geh\u00f6ren f\u00fcr uns alle mittlerweile zum Alltag. Aber es gibt auch Menschen, die diese Ger\u00e4te aufgrund physischer Einschr\u00e4nkungen nicht bedienen k\u00f6nnen. 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