{"id":262950,"date":"2020-12-22T11:00:48","date_gmt":"2020-12-22T10:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/innovationorigins.com\/?p=262950"},"modified":"2020-12-22T11:00:48","modified_gmt":"2020-12-22T10:00:48","slug":"transport-der-zukunft-per-autonomem-sattelschlepper-durch-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/transport-der-zukunft-per-autonomem-sattelschlepper-durch-europa\/","title":{"rendered":"Transport der Zukunft \u2013 per autonomem Sattelschlepper durch Europa"},"content":{"rendered":"\n<p>Man stelle sich vor, ein LKW-Anh\u00e4nger wird in den Niederlanden beladen und dann von einem Fahrer zu einem Hub an der Autobahn gebracht. Von da an f\u00e4hrt er autonom bis zu einer vorgegebenen Adresse in Lyon. Idealerweise geschieht das in der Nacht, um Staus zu vermeiden. Am n\u00e4chsten Morgen holt ein lokaler franz\u00f6sischer LKW den Anh\u00e4nger vom Hub in Lyon ab, um die letzten Kilometer bis zur Auslieferung zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ist das alles nur Zukunftsmusik, bei Personenwagen zum Teil aber schon Realit\u00e4t. Tesla, BMW, Mercedes Benz, Nissan und Volvo verkaufen bereits Autos mit Autopiloten. Aber auch im Transportsektor schreitet die Entwicklung voran. Einige LKW-Hersteller und eine Reihe von Start-ups sind dabei, autonome Sattelschlepper zu entwickeln. Die Niederl\u00e4nderin Rosa Thuis studiert im vierten Jahr International Logistics Engineering an der Fachhochschule Breda und hat sich mit dem Thema autonome Trucks etwas eingehender besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Untitled1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-262949\"\/><figcaption>Rosa Thuis \u00a9 VOS Logistics<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Eine \u201evollst\u00e4ndige Fahrautomatisierung\u201c (Level 5), bei der das Fahrzeug alle Fahraufgaben selbst ausf\u00fchrt, ohne menschliches Zutun und sogar ohne Platz f\u00fcr einen menschlichen Fahrer, ist momentan noch nicht m\u00f6glich. Unter anderem aufgrund mangelnder Infrastruktur und fehlender Zulassung. Semi-autonome LKWs werden aber bereits entwickelt und getestet. Volvo entwickelt derzeit Vera, ein selbstfahrendes Elektrofahrzeug mit Level 5 Autonomie, bei dem es keine Kabine f\u00fcr einen Fahrer gibt. Es soll auf einer vordefinierten Route fahren und wird in G\u00f6teborg auf einer Strecke getestet, die den Transport von Waren von einem Logistikzentrum zu einem Hafenterminal beinhaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Einride, ein weiteres schwedisches Unternehmen, entwickelt einen autonomen LKW. Wie bei Vera gibt es auch hier keinen Platz f\u00fcr einen Fahrer, das Fahrzeug kann aber von einem Menschen per Fernsteuerung kontrolliert werden. W\u00e4hrend Vera haupts\u00e4chlich auf den Kurzstreckentransport ausgelegt ist, kann der Einride-Pod sowohl f\u00fcr gro\u00dfvolumige Sendungen als auch f\u00fcr Stadtlieferungen und Verteilerverkehr eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Innovationen, die noch einen Fahrer brauchen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Level 5 Autonomie ist nicht immer das Ziel. Die meisten Entwickler haben sich Level 4 zum Ziel gesetzt. Hier ist das Fahrzeug in der Lage, alle Fahraufgaben zu \u00fcbernehmen, jedoch ist Geofencing erforderlich und eine menschliche \u00dcbernahme weiterhin m\u00f6glich.&nbsp;Unternehmen wie Embark, Waymo, Tu Simple, Kodiak Robotics, Plus.ai, AutoX und Paccar planen die Entwicklung eines Sattelschleppers, bei dem es noch einen Fahrer gibt, der im Fall der F\u00e4lle \u00fcbernehmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Embark will zum Beispiel autonome Fahrzeuge entwickeln, die von einem Hub zu einem anderen fahren k\u00f6nnen. Das hei\u00dft, der Sattelschlepper w\u00fcrde haupts\u00e4chlich auf der Autobahn fahren und nicht auch auf den kleineren Stra\u00dfen zu einem bestimmten Kundenstandort. Tu Simple und Plus.ai entwickeln Sattelschlepper mit einer 360-Grad-Wahrnehmung bei jeder Art von Wetter. Sie werden mit einem System ausgestattet, das Hindernisse bis zu einer Entfernung von 1.000 bis 1.600 Metern erkennen kann. Dabei \u00e4ndert sich nicht die Art und Weise, wie das Fahrzeug f\u00e4hrt, sondern wie das System dahinter funktioniert. Aurora Innovation, Ike, AutoX und Hyundai konzentrieren sich speziell auf die Hardware, Software und Datendienste, die autonomes Fahren erm\u00f6glichen. Die Ansatzpunkte f\u00fcr autonomes Fahren in der LKW-Branche sind also vielf\u00e4ltig.<\/p>\n\n\n\n<p>Tesla konzentriert sich bei der Entwicklung eines autonomen Sattelschleppers auf Autonomie-Level 3. Das hei\u00dft, das Fahrzeug kann die meisten Aufgaben ausf\u00fchren, aber die Kontrolle eines Menschen ist dennoch erforderlich. Pronto.ai schlie\u00dflich bietet Sattelschlepper mit Level 2-Autonomie an, bei denen das Fahrzeug \u00fcber einen vollwertigen adaptiven Tempomat, eine proaktive Spurenzentrierung und eine automatische Notbremsung verf\u00fcgt. Das Fahren muss aber von einem Menschen gelenkt werden. Au\u00dferdem arbeiten viele dieser Unternehmen auch an autonomen Fahrzeugen, die elektrisch oder mit Wasserstoff betrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorteile eines autonom fahrenden Sattelschleppers<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wieso aber gibt es so viele Entwicklungen von autonomen LKWs? Ein Grund ist die erh\u00f6hte Verkehrssicherheit.&nbsp; Jeden Tag sind allein in den Niederlanden 17 Sattelschlepper in einen Unfall verwickelt oder bleiben mit technischen Problemen liegen.&nbsp; Zwischen 2009 und 2018 gab es im Durchschnitt 80 Verkehrstote pro Jahr, an denen ein Sattelschlepper beteiligt war. W\u00e4ren alle LKWs autonom, w\u00fcrde der Faktor \u201emenschliche Fehler\u201c, wie Sekundenschlaf am Steuer oder Bedienungsfehler der Technik, wegfallen.&nbsp;Bevor autonome Fahrzeuge die Fahrsicherheit erh\u00f6hen k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie aber ausgiebig getestet werden, denn nur, wenn sie keine Fehler machen, k\u00f6nnten sie die Verkehrssicherheit erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Vorteil autonomer Trucks w\u00e4ren die geringeren Kosten. So w\u00fcrden bei Level 4 die f\u00fcr menschliche Fahrer vorgeschriebenen Pausen weniger und bei Level 5 ganz wegfallen. Zudem w\u00e4re der Lkw in der Lage, sich schneller auf den Verkehr einzustellen als der Mensch, so dass die Fahrt fl\u00fcssiger wird. Das h\u00e4tte wiederum zur Folge, dass sowohl Fahrer- als auch Kraftstoffkosten gesenkt w\u00fcrden. L\u00f6hne und Kraftstoff machen zusammen etwa 80 % der Gesamtkosten f\u00fcr Logistikbetriebe aus. Im Falle von Elektro-LKWs k\u00f6nnten diese aufgrund des gleichm\u00e4\u00dfigeren Fahrens die Batterie bis zur vollen Kapazit\u00e4t nutzen, so dass sie seltener aufgeladen werden muss. Somit m\u00fcsste der LKW auch weniger anhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Idealerweise fahren die autonomen LKWs nachts zwischen den Knotenpunkten. Dann ist die Gefahr von St\u00f6rungen geringer, weil es weniger Verkehr gibt. In Kombination mit Wasserstoff oder BEV w\u00fcrde das sowohl den L\u00e4rm als auch die Emissionen stark reduzieren. \u201eZusammengenommen k\u00f6nnten diese neu entwickelten Techniken also bedeuten, dass das autonome Fahren das Potenzial hat, die Verkehrssicherheit zu erh\u00f6hen, die Kosten zu senken und die Reisezeit zu begrenzen\u201c, betont Rosa Thuis.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zeit bis zur Marktreife<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Vielleicht ist diese Zukunft autonomer Trucks auch gar nicht mehr so weit entfernt. Die meisten amerikanischen Entwickler befinden sich bereits in der Testphase. Waymo k\u00fcndigte Anfang 2020 an, dass die Tests in Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien beginnen w\u00fcrden. Auch Embark und Kodiak testen und fahren dort bereits. Kodiak hat schon mit den ersten kommerziellen Lieferungen begonnen und hat acht autonome Fahrzeuge in seiner Flotte. Tu Simple hat innerhalb von zwei Wochen f\u00fcnf Touren absolviert und dabei USPS-Anh\u00e4nger \u00fcber mehr als 1.000 Meilen transportiert.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die meisten Unternehmen, die autonome Sattelschlepper entwickeln, in Amerika ans\u00e4ssig sind, entwickelt Hyundai in S\u00fcdkorea, AutoX in Hongkong, Volvo und Einride in Schweden. Wann genau die neuen LKWs dieser Unternehmen auf den Markt kommen werden, ist noch nicht bekannt. Sie werden jedoch sicher von Funktionen profitieren, die bereits im Einsatz sind, wie adaptive Tempomaten, automatische Routenplanung und Motormanagementsysteme zur Optimierung der Fahrweise, oder auch Kameras, die die Spiegel ersetzen. Dazu werden Techniken kommen wie Lidar und autonomes Lenken. \u201eDiese Funktionen unterst\u00fctzen den Fahrer und bedeuten mehr Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz\u201c, so Rosa Thuis. \u201eDer n\u00e4chste Schritt k\u00f6nnte sein, dass sich die Rolle des Fahrers dahingehend \u00e4ndert, dass er lediglich einige Teile der Fahrt unterst\u00fctzt und in einigen Teilen des Transportwegs ersetzt wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Utopisch oder realistisch?<\/strong>&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie kommt man aber an dieses Ziel?&nbsp; Als erstes m\u00fcssen dazu Fragen in Bereichen wie Infrastruktur, Transportmanagement und \u00dcberwachungssysteme gekl\u00e4rt werden. Dazu organisatorische Ver\u00e4nderungen, soziale Auswirkungen und Akzeptanz, europ\u00e4ische Gesetzgebung, Haftung und Versicherung und nicht zuletzt die Kosten des Transports.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs gibt viele Gr\u00fcnde, warum diese Entwicklung f\u00fcr die Gesellschaft aus sozialer, \u00f6kologischer und wirtschaftlicher Sicht von gro\u00dfem Nutzen sein wird\u201c, betont Rosa Thuis. \u201eAuf der anderen Seite ist es wahrscheinlich, dass sie Widerstand und Opposition von verschiedenen Interessengruppen hervorrufen wird. Diesen Widerstand in einem realistischen und sinnvollen Zeitrahmen zu brechen, ist wahrscheinlich die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei der Realisierung dieser Entwicklung.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man stelle sich vor, ein LKW-Anh\u00e4nger wird in den Niederlanden beladen und dann von einem Fahrer zu einem Hub an der Autobahn gebracht. Von da an f\u00e4hrt er autonom bis zu einer vorgegebenen Adresse in Lyon. 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