{"id":256126,"date":"2020-11-11T17:00:52","date_gmt":"2020-11-11T16:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/innovationorigins.com\/?p=256126"},"modified":"2020-11-11T17:00:52","modified_gmt":"2020-11-11T16:00:52","slug":"simulationen-so-beeinflussen-verschiedene-masnahmen-den-verlauf-von-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/simulationen-so-beeinflussen-verschiedene-masnahmen-den-verlauf-von-covid-19\/","title":{"rendered":"Simulationen: So beeinflussen verschiedene Ma\u00dfnahmen den Verlauf von COVID-19"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit dem 2. November 2020 befindet sich Deutschland in einem vierw\u00f6chigen \u201eLockdown Light\u201c. Werden diese Ma\u00dfnahmen ausreichen, um die Infektionszahlen mit dem <strong>SARS-CoV-2-Virus<\/strong> zu senken? Wissenschaftler des <a href=\"http:\/\/www.fz-juelich.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Forschungszentrum J\u00fclich<\/a> haben in Kooperation mit dem <a href=\"https:\/\/fias.institute\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Frankfurt Institute for Advanced Studies<\/a> (FIAS) nun anhand mathematischer Modelle, die schon im Lauf der ersten <strong>COVID-19-Welle<\/strong> f\u00fcr Vorhersagen entwickelt wurden, unterschiedliche Szenarien simuliert: Unterschiedlich viele und unterschiedlich strikte Lockdown-Perioden f\u00fcr die Zeit bis Mai 2021. In diesen Simulationen zeigen die Forscher auf, wie viele t\u00e4glich gemeldete Neuinfektionen mit dem <strong>Coronavirus <\/strong>im jeweiligen Szenario zu erwarten sind, und wie viele <strong>Intensivbetten<\/strong> f\u00fcr die Versorgung der Patienten erforderlich w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>November-Lockdown reicht nicht aus, wenn \u2026<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>&#8230; danach alle Ma\u00dfnahmen dieses \u201eLockdowns\u201c aufgehoben werden. Eine dritte COVID-19-Welle im Winter k\u00f6nnte in diesem Fall nicht verhindert werden. Und diese dritte Welle w\u00fcrde noch deutlich st\u00e4rker als die vorhergegangenen. Andererseits k\u00f6nnten ein bis zwei weitere zweiw\u00f6chige Lockdown-Perioden im Winter und Fr\u00fchjahr es als \u201eWellenbrecher\u201c erm\u00f6glichen, \u201eGrundaktivit\u00e4ten aufrecht zu erhalten und die Covid-19-Wellen unter Kontrolle zu halten\u201c, erkl\u00e4ren die Wissenschaftler.<br><br>Die Simulationen zeigen aber auch, dass \u201edauerhaft geltende, weniger einschr\u00e4nkende Ma\u00dfnahmen, wie sie vielerorts bereits vor dem ,Lockdown Light\u2018 herrschten\u201c, die Epidemie in Deutschland m\u00f6glicherweise ebenfalls dauerhaft eind\u00e4mmen k\u00f6nnten. Auch ohne zeitlich begrenzte Shutdown-Perioden.<br><br>\u201eUnsere langfristigen Szenario-Modellierungen sind qualitativ zu verstehen und beanspruchen nicht, den realen Verlauf exakt vorherzusagen\u201c, sagt Dr. Jan Fuhrmann vom Simulation Lab Epidemiology and Pandemic des J\u00fclich Supercomputing Centre (JSC). \u201eDie Szenarien zeigen aber gut auf, wie sich die Epidemie unter verschiedenen Ma\u00dfnahmen entwickeln w\u00fcrde. Wir betonen, dass die in den Simulationen vorhergesagten, teils sehr hohen Fallzahlen nur dann eintreten, wenn entsprechende weitere, zur Eind\u00e4mmung notwendige Ma\u00dfnahmen nicht getroffen werden. Das w\u00e4ren zum Beispiel lokal begrenzte Shutdown-Perioden, die in den Szenarien bisher nicht ber\u00fccksichtigt werden.\u201c Jan Fuhrmann hat die Entwicklung der Corona-Epidemie in Zusammenarbeit mit Dr. Maria Barbarossa vom Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) berechnet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Szenario 1:<\/strong> <strong>4-w\u00f6chiger Lockdown im November, danach keine weiteren Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-iz1-Tagliche-Neuinfektionen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256132\"\/><figcaption>T\u00e4gliche Neuinfektionen (7-Tages-Mittel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-ib1-Intensivbetten-Belegung.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256134\"\/><figcaption>Intensivbetten-Belegung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ohne einen Lockdown im November g\u00e4be es im Januar im Sieben-Tages-Mittel mehr als 100.000 Neuinfektionen und es w\u00e4ren zeitweise bis zu 35.000 Intensivbetten erforderlich. Ein vierw\u00f6chiger Shutdown im November reichte alleine aber auch nicht aus, um im Februar\/M\u00e4rz 2021 einen zeitweiligen Anstieg der Intensivpatienten auf \u00fcber 20.000 zu verhindern. Ein Ausklingen der Zahlen zeichnet sich erst f\u00fcr Ende Mai 2021 ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Szenario 2:<\/strong> <strong>4-w\u00f6chiger Lockdown im November, danach ein zus\u00e4tzlicher 2-w\u00f6chiger Shutdown<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-iz2jpg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256142\"\/><figcaption>T\u00e4gliche Neuinfektionen (7-Tages-Mittel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-ib2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256140\"\/><figcaption>Intensivbetten-Belegung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ab M\u00e4rz 2021 w\u00fcrde die Zahl der Neuinfektionen einen erneuten H\u00f6hepunkt erreichen. Allerdings w\u00e4ren die Zahlen mit maximal bis zu 40.000 bis 50.000 t\u00e4gliche Infektionen niedriger als in Szenario 1. Die Anzahl der erforderlichen Intensivbetten l\u00e4ge bei unter 20.000. Ein Ausklingen der Zahlen zeichnet sich auch in diesem Szenario ab Ende Mai ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Szenario 3:<\/strong> <strong>4-w\u00f6chiger Lockdown im November, danach zwei weitere 2-w\u00f6chige Shutdowns<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-iz3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256145\"\/><figcaption>T\u00e4gliche Neuinfektionen (7-Tages-Mittel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-ib3-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256146\"\/><figcaption>Intensivbetten-Belegung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In diesem Fall \u2013 drei \u201eSoft Shutdowns&#8221; \u2013 wird der H\u00f6hepunkt im Februar erwartet. In Kombinationen mit \u201eStrong Shutdowns\u201c tr\u00e4te er fr\u00fcher ein und mit weniger als 40.000 Neuinfektionen pro Tag. In einigen Kombination f\u00e4llt die Zahl der ben\u00f6tigten Intensivbetten laut Aussagen der Forscher sogar unter 10.000.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Soft, Strong oder Severe Shutdown<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Unterscheidung zwischen \u201eSoft, Strong oder Severe Shutdown\u201c bezieht sich auf die Kontaktrate im Sinne von \u201eAnzahl der pro Zeiteinheit in der Bev\u00f6lkerung stattfindende Paar-Kontakte&#8221;, nicht auf konkrete, real eingef\u00fchrte Ma\u00dfnahmen.<br><br><strong>Soft Shutdown:<\/strong> Reduktion der Kontaktrate auf ca. 35% des Werts im Sp\u00e4tsommer, als die Fallzahlen noch niedrig waren.<br><br><strong>Strong Shutdown: <\/strong>Reduktion der Kontaktrate auf ca. 25% des Werts im Sp\u00e4tsommer (entspricht der Kontaktreduktion, der in der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.helmholtz.de\/gesundheit\/die-situation-ist-ernst\/\" target=\"_blank\">Erkl\u00e4rung der Helmholtz-Gemeinschaft und weiteren Forschungsgemeinschaften<\/a> gefordert wird).<br><br><strong>Severe Shutdown: <\/strong>Reduktion der Kontaktrate auf ca. 15% des Werts im Sp\u00e4tsommer.<br><br><strong>No Shutdown:<\/strong> Sogenannte Basisreduktion der Kontaktrate auf ca. 60% des Werts im Sp\u00e4tsommer. Dieser Wert wird auch au\u00dferhalb der oben beschriebenen Shutdown-Perioden angenommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Effekt des aktuellen \u201eLockdown Light\u201c<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Auswirkung des \u201eLockdown Light\u201c ordnen die Forscher in etwa zwischen einem \u201eSoft Shutdown\u201c und einem \u201eStrong Shutdown\u201c ein. Prinzipiell sei es sehr schwer, die Wirkung einzelner Ma\u00dfnahmen vorherzusagen, insbesondere da bisher nicht einzelne Ma\u00dfnahmen, sondern Ma\u00dfnahmen-Pakete angewendet wurden. Daher sei die Wirkung einzelner Ma\u00dfnahmen aus den Fallzahlen nicht abzusch\u00e4tzen. \u201eWir geben deshalb nur Szenarien unter der Annahme verschieden starker Kontaktreduktionen an. Besonders das Verhalten der Bev\u00f6lkerung angesichts der bekannten Zahlen und politischer Vorgaben l\u00e4sst sich nur schwer absch\u00e4tzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Szenario 4: Dauerhafte Ma\u00dfnahmen, mit und ohne zus\u00e4tzliche Shutdown-Perioden<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-iz4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256149\"\/><figcaption>T\u00e4gliche Neuinfektionen (7-Tages-Mittel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/2020-11-06-lockdown-szenarien-ib4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-256150\"\/><figcaption>Intensivbetten-Belegung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In diesem Szenario w\u00fcrden die t\u00e4glichen Neuinfektionen maximal bei etwa 20.000 liegen. Die Zahl der belegten Intensivbetten l\u00e4ge vermutlich bei unter 10.000.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Annahmen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Soft Shutdown:<\/strong> Reduktion der Kontaktrate auf ca. 25% des Werts im Sp\u00e4tsommer durch dauerhafte Ma\u00dfnahmen und zus\u00e4tzliche Shutdown-Perioden.<br><br><strong>Strong Shutdown:<\/strong> Reduktion der Kontaktrate auf ca. 20% des Werts im Sp\u00e4tsommer durch dauerhafte Ma\u00dfnahmen und zus\u00e4tzliche Shutdown-Perioden.<br><br><strong>No Shutdown:<\/strong> Reduktion der Kontaktrate auf ca. 50% des Werts im Sp\u00e4tsommer durch dauerhafte Ma\u00dfnahmen ohne zus\u00e4tzliche Shutdown-Perioden.<br><br>Abschlie\u00dfend erkl\u00e4ren die Forscher, dass die Basisreduktion aufgrund der hier angenommenen dauerhaften Ma\u00dfnahmen etwas st\u00e4rker als in den Szenarien 1-3 angenommen wurde (50% statt 60%). \u201eErg\u00e4nzend dazu wurden weitere Szenarien mit zus\u00e4tzlichen ,Soft Shutdowns\u2018 und ,Strong Shutdowns\u2018 berechnet. Der aktuelle ,Lockdown Light\u2018 kann n\u00e4herungsweise dem angenommenen ,Soft Shutdown\u2018 im November zugeordnet werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Originalpublikationen (zur Modell-Entwicklung im Laufe der ersten Covid-19-Welle):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fuhrmann, J., Barbarossa, M.V.: The significance of case detection ratios for predictions on the outcome of an epidemic &#8211; a message from mathematical modelers. Arch Public Health 78, 63 (2020). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1186\/s13690-020-00445-8\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1186\/s13690-020-00445-8<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Modeling the spread of COVID-19 in Germany: Early assessment and possible scenarios. MV Barbarossa, J Fuhrmann, J Meinke, S Krieg, HV Varma, N Castelletti, and Th Lippert. PLOS ONE 15(9): e0238559 (2020), <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0238559\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.02385<\/a>59<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Diagramme<\/strong> \u00a9 Forschungszentrum J\u00fclich<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 2. November 2020 befindet sich Deutschland in einem vierw\u00f6chigen \u201eLockdown Light\u201c. Werden diese Ma\u00dfnahmen ausreichen, um die Infektionszahlen mit dem SARS-CoV-2-Virus zu senken? 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