{"id":227723,"date":"2020-07-23T11:00:00","date_gmt":"2020-07-23T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=227723"},"modified":"2020-07-23T11:00:00","modified_gmt":"2020-07-23T09:00:00","slug":"ein-dreidimensionaler-ansatz-konnte-die-modeproduktion-revolutionieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/ein-dreidimensionaler-ansatz-konnte-die-modeproduktion-revolutionieren\/","title":{"rendered":"Ein dreidimensionaler Ansatz k\u00f6nnte die Modeproduktion revolutionieren"},"content":{"rendered":"<p>Seit 400 Jahren feilen wir an der Schnitttechnik. Wir arbeiten auf dem flachen Papier um uns an den dreidimensionalen K\u00f6rper anzun\u00e4hern. <em>Additive Printing<\/em> und 3D-Modellierung k\u00f6nnten diese traditionelle Technik revolutionieren &#8211; und das ist ein gro\u00dfes Ding, erkl\u00e4rt Professor <a href=\"https:\/\/ufgonline.ufg.ac.at\/ufg_online\/visitenkarte.show_vcard?pPersonenGruppe=3&amp;pPersonenId=D8BD8D383D060775\">Christiane Luible-B\u00e4r<\/a> in einem Webinar zum EU-Projekt <a href=\"https:\/\/www.re-fream.eu\/\"><em>Re-FREAM<\/em><\/a>.<\/p>\n<p>Die Co-Leiterin des Instituts <a href=\"https:\/\/www.ufg.at\/Fashion-Technology.11325.0.html\"><em>Fashion and Technology<\/em><\/a> (FAT) an der <a href=\"https:\/\/www.ufg.at\/\"><em>Kunstuniversit\u00e4t Linz<\/em> <\/a>agiert in dem Projekt als Mentorin. <em>Re-FREAM<\/em> bietet K\u00fcnstlern mit erfolgversprechenden Projekten Ko-Kreationsr\u00e4ume in Forschungsinstituten. Unterst\u00fctzt von Technikern haben sie neun Monate Zeit, ihre Konzepte voranzubringen \u2013 und im besten Fall zur Marktreife. Die Technologiepartner sitzen in Linz, Berlin und Valencia. In Linz liegt der fachliche Fokus auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3D-Druck\"><em>Additive Printing<\/em><\/a> (3D-Druck). Die K\u00fcnstler arbeiten an 3D-Druck-Konzepten f\u00fcr die Modeproduktion. Ende Juni pr\u00e4sentierte sich der Hub in einem Webinar.<\/p>\n<h3>Traditionelle Textilien<\/h3>\n<p>Wir neigen dazu, Modedesigner altmodisch zu nennen. Dabei vergessen wir aber, dass es klare Limitierungen gibt, wenn es darum geht, den menschlichen K\u00f6rper zu bedecken, sagte Luible-B\u00e4r. Textile Gewebe wurden vor 7000 Jahren erfunden. Dass wir uns seither darin kleiden, liegt an deren wirklich speziellen Eigenschaften. Wenn wir Kleidung tragen, dann wollen wir uns darin wohlf\u00fchlen. Sie soll uns nicht einschr\u00e4nken in der Bewegung &#8211; und wenn wir uns bewegen, dann soll sie nicht rei\u00dfen. Textilien bieten die erforderliche Festigkeit und gleichzeitig Flexibilit\u00e4t. Da Bekleidung im Verh\u00e4ltnis zum menschlichen K\u00f6rper steht, ist auch die Atmungsaktivit\u00e4t eine wichtige Eigenschaft von Textilien, so die Professorin.<\/p>\n<h3>Neue \u00c4sthetik<\/h3>\n<p>Das Problem an traditionellen Textilien und Schnitttechniken sei der zweidimensionale Ansatz. \u201eDie 2D-Schnitttechnik ist flach und man muss sich vorstellen wie das Modell am K\u00f6rper aussieht. Wenn wir mit Software dreidimensional modellieren, k\u00f6nnen wir nicht nur an der Form arbeiten, sondern auch am Material\u201c, erkl\u00e4rt die Professorin. Im 3D-Druck entstehen Strukturen durch die tempor\u00e4re Verfl\u00fcssigung von festen Stoffen und einen pixelartigen Aufbau von Formen. Das habe nicht nur das Potenzial Prozesse zu erneuern, sondern er\u00f6ffne auch neue \u00e4sthetische M\u00f6glichkeiten. Ein Aspekt, der in der Modeindustrie sehr wichtig ist. Ein gro\u00dfer Vorteil der Simulations-Software ist auch, dass man Bewegungen in der Modellierung ber\u00fccksichtigen k\u00f6nne. Das sei bei traditionellen Schnitttechniken sehr schwierig, so Luible-B\u00e4r.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWenn wir uns die lange Tradition bestehender Techniken ansehen und die neuen technischen M\u00f6glichkeiten, dann arbeiten die K\u00fcnstler in <em>Re-FREAM<\/em> an der Verbindung der beiden Konzepte.\u201c Christiane Luible-B\u00e4r<\/p><\/blockquote>\n<figure id=\"attachment_227732\" aria-describedby=\"caption-attachment-227732\" style=\"width: 452px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-227732 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/2014_Bio-Piracy-Dress_Iris-Van-Herpen-Julia-Koerner-Materialise_Photography-\u00a9Michael-Zoeter-scaled-1-452x678.jpg\" alt=\"dreidimensionaler, Textilien, 3D-Druck, Modeproduktion, Re-FREAM\" width=\"452\" height=\"678\"><figcaption id=\"caption-attachment-227732\" class=\"wp-caption-text\">Bio Piracy Dress von Iris Van Herpen &amp; Julia Koerner &amp; Materialise &#8211; Herbst\/Winter 2014\/15 \u00a9 Michael Zoeter<\/figcaption><\/figure>\n<h3><\/h3>\n<h3>3D-Druck auf Textilien<\/h3>\n<p>Technologiepartner im Hub Linz ist &#8211; neben <a href=\"https:\/\/www.haratech.at\/\"><em>Haratech<\/em><\/a> und <a href=\"https:\/\/www.profactor.at\/\"><em>Profactor<\/em><\/a> &#8211; auch der globale 3D-Druck-Spezialist <em>Stratasys<\/em>. Wie <a href=\"https:\/\/3dprintedart.stratasys.com\/about\">Naomi Kaempfer<\/a>, Stratasys Kreativdirektor, erkl\u00e4rt, ziele das Projekt darauf ab, <em>Poly Jet<\/em> 3D-Druck zug\u00e4nglicher und kommerzieller zu machen. Die Technologie erm\u00f6glicht den 3D-Druck in verschiedenen Farben. Fotos von atemberaubenden 3D-Druck\u2013Kreationen \u2013 zum Beispiel von <a href=\"https:\/\/www.irisvanherpen.com\/\">Iris van Herpen<\/a> &#8211; t\u00e4uschen dar\u00fcber hinweg, dass die Materialien noch nicht an den Hautkomfort von Textilien herankommen. Stratasys launchte im September 2019 eine neue Technologie, die es m\u00f6glich macht, 3D-Druck direkt auf Textilien aufzubringen. Kaempfer: \u201eDer Stoff wird zum Ger\u00fcst des Kleidungsst\u00fccks. Das bringt uns n\u00e4her an die erforderlichen taktilen Eigenschaften von Kleidung.\u201c In der ersten Runde von <em>Re-FREAM<\/em> sind es Julia K\u00f6rner und <a href=\"https:\/\/ganitgoldstein.com\/\">Ganit Goldstein<\/a>, die an der Marktf\u00e4higkeit der Methode arbeiten.<\/p>\n<h3>Lokale Modeproduktion<\/h3>\n<p>Die Architektin und Designerin <a href=\"https:\/\/www.juliakoerner.com\/\">Julia K\u00f6rner<\/a> entwarf das Design f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/194191-2\/\">Launch der neuartigen 3D-Drucktechnik<\/a>. Sie entwickelte eine Jacke, die das farbenpr\u00e4chtige Design des <em>Madagascian Butterfly<\/em> tr\u00e4gt \u2013 und die einzigartig samtige Oberfl\u00e4che der Fl\u00fcgel imitiert. Die Technik auf Industrieniveau zu bringen, bedeute, das Drucksystem noch weiter zu vereinfachen, berichtet K\u00f6rner in einem <a href=\"https:\/\/www.re-fream.eu\/2020\/05\/14\/digital-vogue-research-experience\/\">Blogeintrag<\/a> auf der Projektwebsite. Bis jetzt hakt es am Format des Druckbetts. Es ist zu klein, um das ganze Kleidungsst\u00fcck auf einmal drucken zu k\u00f6nnen. Deshalb muss es in mehreren Teilen gedruckt und dann zusammengesetzt werden. Bisweilen ist die Montage am Ort des Druckens noch nicht m\u00f6glich. Angestrebt wird die komplette Fertigung an einem Platz. Dann kann das Kleidungsst\u00fcck lokal ma\u00dfgefertigt werden \u2013 zum Beispiel in einem <em>Maker Space<\/em>. Die Ma\u00dfe werden im 3D-Bodyscan genommen.<\/p>\n<p>Auch interessant: <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/194191-2\/\">Jacke Setae von Julia K\u00f6rner demonstriert 3D-Druck auf Stoff<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_228293\" aria-describedby=\"caption-attachment-228293\" style=\"width: 678px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-228293 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/A_Re-Fream_Digital-Vogue-\u2013-Between-Synthetic-and-Organic-Processes_\u00a9-Julia-Koerner-JK-Design-scaled-1-678x509.jpg\" alt=\"dreidimensionaler, Textilien, 3D-Druck, Modeproduktion, Re-FREAM\" width=\"678\" height=\"509\"><figcaption id=\"caption-attachment-228293\" class=\"wp-caption-text\">Multicolor und Multimaterial: 3D-Druck aus dem Projekt von Julia K\u00f6rner (c) Julia K\u00f6rner<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Die Naht ersetzen<\/h3>\n<p>Das Team von <a href=\"https:\/\/www.yokai-studios.com\/\"><em>Yokai Studios <\/em><\/a> hat einen ganz anderen Zugang. Die Gr\u00fcnder<em>, <\/em>Michael Wieser und Viktor Weichselbaumer, entwickelten <em>Loma Bond<\/em>, eine Technologie, welche die Naht ersetzt. Aber auch sie denken den gesamten Produktionsprozess in 3D und erstellen Design, Schnitt und Prototyp im virtuellen Raum. <a href=\"http:\/\/&lt;iframe title=&quot;vimeo-player&quot; src=&quot;https:\/\/player.vimeo.com\/video\/303981796&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;\/iframe&gt;\">Die Produktion <\/a>beginnt mit dem 3D-Bodyscan, der die Basis f\u00fcr die 3D-Modellierung bildet: Aus dem virtuellen K\u00f6rpermodell werden die Schnittteile extrahiert und dann mithilfe von Algorithmen in 2D umgewandelt &#8211;&nbsp; f\u00fcr den Zuschnitt. Das Fitting des Kleidungsst\u00fccks erfolgt in einer kurzen Simulation. Die dadabei entstehenden Daten k\u00f6nnen \u00fcbrigens auch f\u00fcr das Marketing genutzt werden.<\/p>\n<p>Die beiden haben die Vision, den Produktionsprozess vollst\u00e4ndig zu automatisieren: gleich dem realen Vorgang, soll der Roboter das Schneidewerkzeug in die Hand nehmen, das Kleidungsst\u00fcck zuschneiden und dann das Schneidewerkzeug mit dem Werkzeug f\u00fcr das Bonden austauschen und die Schnittteile zusammenf\u00fcgen. Derzeit nutzen sie f\u00fcr den Zuschnitt noch einen Lasercutter.<\/p>\n<h3>Im 3D-Raum fertigen<\/h3>\n<p>Die erforderliche Simulations-Software kommt aus Architektur und M\u00f6beldesign, ist also bereits verf\u00fcgbar. Woran das Team forscht, ist die Schnittstelle f\u00fcr die automatische Produktion von Kleidung. Dazu nutzt es einen Industrieroboter mit sechs Freiheitsachsen. Dieser f\u00fchrt unter anderem eine modifizierte 3D-Drucktechnik aus und produziert dabei den <em>Loma-Bond<\/em>. Einfacher w\u00e4re es <em>CNC<\/em> (Computerized Numerical Control) einzusetzen, ein elektronisches Verfahren zur Steuerung von Werkzeugmaschinen. Aber die beiden nutzen die sechs Freiheitsachsen, um das Kleidungst\u00fcck&nbsp; im 3D-Raum produzieren zu k\u00f6nnen \u2013 auf einer Art Schneiderpuppe. Den <em>proof-of-concept<\/em> haben sie schon 2018 geschafft, als sie ein Hemd herstellten.<\/p>\n<p>Theoretisch k\u00f6nnen Sie fast alle Materialien verarbeiten. Um recyclingf\u00e4hige Kleidungsst\u00fccke zu produzieren, sollten <em>Loma Bond<\/em> und Stoff aus demselben Material sein. Ein biologisch abbaubares Material ist derzeit noch nicht verf\u00fcgbar. Allerdings gibt es eine Reihe von Forschungsprojekten.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Innovationsgrad im 3D-Druck ist noch nicht ausgesch\u00f6pft. Es gibt Leute, die Kunststoffe auf Basis von Algenbasis entwickeln oder auf Basis von Bakterien, die Protein bilden.\u201c Michael Wieser<\/p><\/blockquote>\n<h3>Nachhaltiger 3D-Druck<\/h3>\n<p>In diesem \u2013 und auch in anderen Szenarien &#8211; w\u00fcrde der 3D-Druck die Modeproduktion zur\u00fcck in die Absatzm\u00e4rkte bringen. Denn wie Luible-B\u00e4r anmerkte, ist das digitale Tool nicht so arbeits- und damit kostenintensiv wie traditionelle Methoden. Die lokale Produktion birgt viele Vorteile. Vor allem w\u00fcrden die Transportwege wegfallen \u2013 und der Carbon-Footprint schrumpfen. Durch die Ma\u00dfanfertigung <em>on-demand<\/em> k\u00f6nnte auch die \u00dcberproduktion vermieden werden. Nachhaltig ist aber auch die 3D-Drucktechnik selbst: Vergleichbar mit dem Stricken \u2013 wird nur soviel Material verbraucht, wie notwendig. Es entsteht kein Verschnitt, wie beim konventionellen 2D-Zuschnitt von Kleidung.<\/p>\n<h3>Langer Lebenszyklus<\/h3>\n<p>Recyclingf\u00e4hige Materialien sind schon erh\u00e4ltlich. Dass die Materialien f\u00fcr den <em>Poly Jet<\/em> 3D-Druck eines Tages biologische Fasern wie Baumwolle enthalten k\u00f6nnten, sei allerdings eine romantische Vorstellung &#8211; und ein leichter Widerspruch, so Kaempfer. Der 3D-Druck ist komplex und verwandelt festes Material in eine fl\u00fcssige Struktur. Baumwolle in \u00e4hnlicher Weise zu verfl\u00fcssigen, w\u00e4re nicht m\u00f6glich. Zudem handle es sich im 3D-Druck immer um kleine Serien und Ma\u00dfanfertigungen. Dadurch entstehe eine starke Bindung zwischen Konsument und Produkt. Das k\u00f6nne man nicht mit Wegwerfprodukten aus der Massenproduktion vergleichen, so Kaempfer: \u201eHier geht es um den Lebenszyklus.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_228298\" aria-describedby=\"caption-attachment-228298\" style=\"width: 678px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-228298 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/3D-scanning-1-678x383.jpg\" alt=\"dreidimensionaler, 3D-Druck, Textilien, Modeproduktion, Re-FREAM,\" width=\"678\" height=\"383\"><figcaption id=\"caption-attachment-228298\" class=\"wp-caption-text\">3D-Body-Scanning (c) Ganit Goldstein<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Dreidimensionales Denken<\/h3>\n<p>Dass traditionelle Methoden durch neue Technologien verdr\u00e4ngt werden, das glauben die K\u00fcnstler im Projekt <em>Re-FREAM<\/em> nicht. Vielmehr gehe es darum, traditionelle Methoden weiterzuentwickeln und mit neuen zu verschmelzen. Auch wenn es zwei sehr unterschiedliche Denkweisen sind, die dabei zusammenkommen. Entscheidend sei dreidimensionales Denken, so Luible-B\u00e4r.<\/p>\n<p>Neben 3D-Druck werden in <em>Re-FREAM<\/em> die Fachbereiche <em>Smart Textiles<\/em> und <em>Nachbearbeitung von Textilien<\/em> verfolgt. Das <a href=\"https:\/\/www.izm.fraunhofer.de\/\"><em>IZM Fraunhofer<\/em><\/a> in Berlin bringt seine Expertise in<em> Wearables<\/em> und \u00d6kodesign ein. Das Textilforschungsinstitut <a href=\"https:\/\/www.aitex.es\/\"><em>AITEX<\/em> <\/a>in Valencia entwickelte eine Methode zur Nachbehandlung von Textilien. Konkret liegt dessen Expertise im Bereich digitaler Dessins und wassersparender F\u00e4rbe- und (Jeans-) Waschprozesse.<\/p>\n<p><em>Re-FREAM<\/em> wurde von der <a href=\"https:\/\/creativeregion.org\/\"><em>Creative Region Linz &amp; Upper Austria<\/em><\/a> eingereicht. Das Projekt z\u00e4hlt zur&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.starts.eu\/\">STARTS Familie<\/a> und findet im Rahmen des <em>EU Horizon 2020<\/em> Programms statt. K\u00fcnstler mit relevanten Projekten k\u00f6nnen sich bewerben. Es gibt zwei Runden, die jeweils \u00fcber neun Monate laufen. Die <a href=\"https:\/\/creativeregion.org\/2019\/03\/re-fream-call-for-artists\/\">zweite Ausschreibung<\/a> startet im Juli 2020 und l\u00e4uft bis Ende September 2020. Die zweite Runde startet dann im Januar 2021. Das F\u00f6rderung bel\u00e4uft sich auf maximal 55.000 Euro.<\/p>\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/mode-im-kontext-von-technologie-neu-denken\/\">Mode im Kontext von Technologie neu denken<\/a><\/p>\n<div id=\"main-content\">\n<div class=\"container\">\n<div id=\"content-area\" class=\"clearfix\">\n<div class=\"et_pb_extra_column_main\">\n<article id=\"post-172113\" class=\"module single-post-module post-172113 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-empfohlene category-muenchen tag-a-take-on-tech tag-mode-de tag-technologie-de et-has-post-format-content et_post_format-et-post-format-standard\">\n<div class=\"post-header\">\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/a-take-on-tech-wie-technologie-die-modeproduktion-veraendert\/\">A Take on Tech: Wie Technologie die Modeproduktion ver\u00e4ndert<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/schneiderei-fuer-massgefertigte-technologien\/\">Schneiderei f\u00fcr ma\u00dfgefertigte Technologien<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 400 Jahren feilen wir an der Schnitttechnik. 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