{"id":218878,"date":"2020-04-28T14:00:15","date_gmt":"2020-04-28T12:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=218878"},"modified":"2020-04-28T14:00:15","modified_gmt":"2020-04-28T12:00:15","slug":"risikokommunikation-bei-naturgefahren-wie-sie-verbessert-werden-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/risikokommunikation-bei-naturgefahren-wie-sie-verbessert-werden-kann\/","title":{"rendered":"Risikokommunikation bei Naturgefahren: Wie sie verbessert werden kann"},"content":{"rendered":"<p>Durch den Klimawandel sind Wetterereignisse extremer und unberechenbarer geworden. Dadurch steigt das Risiko von Naturgefahren. Um fr\u00fchzeitig zu waren, ist die Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren besonders wichtig. Ein Aspekt, der in der Vergangenheit oft vernachl\u00e4ssigt wurde. Eine besondere Herausforderung ist die Risikokommunikation mit der Bev\u00f6lkerung. Sie hat meistens eine andere Perspektive auf Risiken, als Verwaltungen und Experten. Diese Kommunikation zu verbessern, ist eines der Ziele der Entwickler des Forschungsprojekts <em>Risikokommunikationsstrategien (<a href=\"https:\/\/www.ktn.gv.at\/Themen-AZ\/Details?thema=160&amp;detail=928\">RiKoST<\/a>).<\/em><\/p>\n<p><em>RiKoST <\/em>ist ein<a href=\"http:\/\/www.interreg.net\/de\/default.asp\"><em> Interreg Italien-\u00d6sterreich<\/em><\/a> Projekt. Eingebunden sind dreizehn alpine Gemeinden in S\u00fcdtirol und K\u00e4rnten. Die<a href=\"http:\/\/www.eurac.edu\/de\/pages\/default.aspx\"> <em>EURAC<\/em><\/a>-Forscher Fabio Carnelli und Lydia Pedoth im Interview mit <em>Innovation Origins<\/em>:<\/p>\n<h2>Was war ausl\u00f6send f\u00fcr das Forschungsprojekt?<\/h2>\n<p><strong>Lydia<\/strong>: Eine kleine Gemeinde in S\u00fcdtirol war von einer Naturgefahr durch ein extremes Wetterereignis betroffen. Im Jahr darauf befragten wir die Betroffenen. Die Ergebnisse dieser Studie weckten das Interesse der <a href=\"http:\/\/www.provinz.bz.it\/de\/kontakt.asp?orga_orgaid=7596\"><em>Agentur f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz<\/em><\/a> in Bozen. Daraus entstand die Idee das Projekt auf mehrere Gemeinden zu erweitern. Die Agentur verbindet Expertise aus planerischem und konstruktivem Schutz vor Naturgefahren beziehungsweise der Risikoreduktion, wollte aber auch uns einbeziehen und ein paar sozialwissenschaftliche Methoden testen. Sie wollen herausfinden, wie die Einwohner \u00fcber Naturgefahren denken und wie sie die Kommunikation mit ihnen verbessern k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Welche Rolle spielen die Einwohner im Risikomanagement von Naturgefahren?<\/h2>\n<p><strong>Fabio<\/strong>: Risikomanagement braucht auch einen sozial-politischen Ansatz und das Bewusstsein daf\u00fcr ist noch kaum vorhanden; egal ob auf europ\u00e4ischer, nationaler oder regionaler Ebene. Technische Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor Naturgefahren reichen nicht aus und daf\u00fcr gibt es viele Gr\u00fcnde. Ein wichtiger Grund ist der Klimawandel, der Wetterereignisse extremer und komplexer macht und zu schwer vorhersehbaren Kaskadeneffekten f\u00fchren kann. Ein weiterer Grund liegt in der fortschreitenden Urbanisierung, die auch in den Alpen zu einer dichteren Besiedlung gef\u00fchrt hat. In dieser Situation braucht es nicht nur technische Schutzma\u00dfnahmen, sondern auch die Zusammenarbeit von Menschen und lokalen Gemeinden. Es muss sowohl Risikobewusstsein als auch Risikobereitschaft geschaffen werden.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist eine verbesserte <em>In-Wert-Setzung<\/em> des Gefahrenzonenplans Dabei handelt es sich um ein Planungsinstrument, das in den 1990er Jahren eingef\u00fchrt wurde und seit 2008 umgesetzt wird. Wir haben \u00fcberlegt, wie wir diesen als Tool f\u00fcr die Risikokommunikation nutzen k\u00f6nnen, um den Einwohnern die Risiken vor Augen zu f\u00fchren und ihnen zu zeigen, wie sie damit umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Lydia<\/strong>: Nat\u00fcrlich ist auch der Kostenaspekt zu ber\u00fccksichtigen. Bauliche Schutzma\u00dfnahmen sind nicht nur f\u00fcr den Bauherrn, sondern auch f\u00fcr die Betreiber kostenintensiv. Es geht also auch darum, wie sich einzelne Ma\u00dfnahmen erg\u00e4nzen und Sch\u00e4den vermieden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_219170\" aria-describedby=\"caption-attachment-219170\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-219170 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Foto-Rikost_Report3-450x600.jpg\" alt=\"Risikokommunikation, Naturgefahren, Gefahrenzonenplan, Virtual Reality, \" width=\"450\" height=\"600\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-219170\" class=\"wp-caption-text\">Gefahrenzonenplan (c) RiKoSt &#8211; Fabio Carnelli<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Was k\u00f6nnen die Einwohner konkret tun, um das Risiko von Naturgefahren zu senken? Bitte nennen Sie ein Beispiel.<\/h2>\n<p><strong>Lydia<\/strong>: Starkregen kann zu Hochwasser und\/oder Erdrutsch f\u00fchren. Stark von \u00dcberflutungen betroffen sind Keller und Erdgeschoss von Geb\u00e4uden. Deshalb ist es wichtig, hier keine wertvollen Gegenst\u00e4nde aufzubewahren. Ein Erdrutsch hingegen kann viel Druck auf Geb\u00e4ude aus\u00fcben. Die empfindlichsten Teile sind die Fenster. Mit der strategischen Wahl von Position und Beschaffenheit der Fenster kann man groben Sch\u00e4den vorbeugen.<\/p>\n<h2>Gibt es noch weitere Aspekte?<\/h2>\n<p><strong>Lydia<\/strong>: Ja, es geht auch um die Kenntnis der Zonen, in denen Naturgefahren auftreten und Sch\u00e4den anrichten k\u00f6nnen. Dort sollten sich die Einwohner bei extremen Wetterereignissen nicht aufhalten. Bei Hochwasser sollten sie zum Beispiel keine Unterf\u00fchrungen nutzen, weil hier der Wasserstand rasch stark steigt.<\/p>\n<h2>Wie k\u00f6nnen Touristen in die Risikokommunikation einbezogen werden?<\/h2>\n<p><strong>Fabio<\/strong>: Touristen haben wir urspr\u00fcnglich nicht in unser Projekt einbezogen. Aber wir sind ihnen bei unseren Informationsaktivit\u00e4ten in den Gemeinden begegnet. Sie sind eines der verletzlichsten Subjekte, weil sie die Naturgefahren in den Alpen nicht oder oft unzureichend kennen. Gleichzeitig sind die alpinen Regionen stark vom Tourismus abh\u00e4ngig. Es ist also sehr wichtig, Touristen in die Risikokommunikation einzubeziehen. Eine M\u00f6glichkeit der Information w\u00e4ren Apps mit Geotagging (Anmerkung: Verortung). H\u00e4lt man sich in einer Zone auf, in der gerade eine Naturgefahr droht, erh\u00e4lt man eine SMS oder eine Nachricht durch die App.<\/p>\n<h2>Sie haben auch technische Mittel f\u00fcr die Risikokommunikation eingesetzt?<\/h2>\n<p><strong>Fabio<\/strong>: Wir wollten das komplexe Risikomanagement von Naturgefahren einfacher darstellen. So sind wir auf <em>Virtual Reality<\/em> (VR) Brillen gekommen. Dabei haben wir 3D-Fotos von extremen Wetterereignissen in den Gemeinden verwendet. Dank virtueller Realit\u00e4t k\u00f6nnen dem Betrachter m\u00f6gliche Auswirkungen von Naturgefahren wie \u00dcberflutungen oder Lawinen vor Augen gef\u00fchrt werden: dreht man sich nach rechts, sieht man das Setting vor dem Ereignis, dreht man sich nach links, sieht man das Setting nach dem Ereignis. Die Nutzer k\u00f6nnen zwischen den m\u00f6glichen Naturereignissen w\u00e4hlen und sehen, welche Risiken diese mit sich bringen.<\/p>\n<p>Wir haben die Virtual Reality Brillen auch genutzt, um den Gefahrenzonenplan zu erkl\u00e4ren. Durch die Brillen ist dieser in Form eines 3D- Satellitenbilds zu sehen &#8211; aus der Vogelperspektive. Die Gefahrenzonen sind farblich markiert. Zus\u00e4tzlich gibt es eine Stimme, die den Punkt auf dem Gefahrenzonenplan erkl\u00e4rt, auf den man gerade blickt.<\/p>\n<p><strong>Lydia:<\/strong> Der Inhalt ist ziemlich umfangreich. Man bekommt zu den einzelnen Gefahrenzonen spezifische Informationen, zum Beispiel was die verschiedenen Farben bedeuten. In roten Gefahrenzonen ist Bauverbot. Bereits bestehende Geb\u00e4ude m\u00fcssen adaptiert werden. Bei extremen Wetterereignissen ist mit Sch\u00e4den zu rechnen.<\/p>\n<p>Wir haben den Testpersonen auch Virtual Reality Brillen aus Karton geschenkt, in die sie das Smartphone geben k\u00f6nnen und die Videos auch zu Hause in 3D sehen k\u00f6nnen. Wir stellen ihnen die Videos via QR-Code zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_219169\" aria-describedby=\"caption-attachment-219169\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-219169 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Foto-Rikost_Report4-600x338.jpg\" alt=\"Risikokommunikation, Naturgefahren, Gefahrenzonenplan, Virtual Reality, \" width=\"600\" height=\"338\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-219169\" class=\"wp-caption-text\">Virtual Reality Brillen (c) RiKoST &#8211; Michael Plotegher<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Foto:<\/strong> Ein Tourist vor der versunkenen Turmglocke von Graun am Reschensee.<\/em><\/p>\n<h2>Welche Technologie haben Sie f\u00fcr die Virtual Reality-Brillen verwendet?<\/h2>\n<p><strong>Lydia<\/strong>: Das ist ein Test und wir wollten zun\u00e4chst herausfinden, ob sich diese Technologie f\u00fcr die Risikokommunikation eignet. Gemeinsam mit den Projektpartnern werden wir am Ende des Projekts entscheiden, ob wir weiter darin investieren. Wenn wir das tun, dann mit mehr Szenarien und innovativeren Videos. Momentan sind die Bilder statisch, das hei\u00dft, im Fall von Hochwasser sieht man das Wasser nicht steigen.<\/p>\n<h2>In welchen Situationen haben Sie die Virtual Reality Brillen angewendet?<\/h2>\n<p><strong>Fabio<\/strong>: In dem Forschungsprojekt wurden acht Gemeinden in S\u00fcdtirol als Pilotgemeinden ausgew\u00e4hlt. Wir waren in den einzelnen Gemeinden jeweils einen Tag unterwegs und haben an Wochenm\u00e4rkten und an Touristenpl\u00e4tzen mit Einwohnern und Touristen Kontakt aufgenommen. Dar\u00fcberhinaus waren wir auch an Mittel- und Oberschulen und haben den Sch\u00fclern die Grundz\u00fcge des Risikomanagements von Naturgefahren vermittelt. Wir haben verschiedene Medien verwendet. Am besten sind aber sicher die <em>Virtual Reality<\/em> Brillen angekommen.<\/p>\n<h2>Sie haben untersucht, wie die Einwohner das Risiko von Naturgefahren wahrnehmen. Was haben Sie herausgefunden?<\/h2>\n<p><strong>Lydia<\/strong>: Wir haben Interviews gemacht. Aber die Daten sind noch nicht vollst\u00e4ndig ausgewertet. Die Interviews waren in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil ging es um Wissen. Wir haben zum Beispiel gefragt, ob sie den Gefahrenzonenplan kennen &#8211; und die technischen Schutzma\u00dfnahmen in ihrer Gemeinde. Im zweiten Teil ging es um die Risikowahrnehmung und wir stellten eher emotionale Fragen. Zum Beispiel f\u00fcr wie wahrscheinlich sie es halten, dass ihr eigenes Haus in Zukunft betroffen sein k\u00f6nnte. Im dritten Teil fragten wir nach Verbesserungsvorschl\u00e4gen f\u00fcr die Risikokommunikation und die Risikoma\u00dfnahmen.<\/p>\n<h3>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n<figure id=\"attachment_219167\" aria-describedby=\"caption-attachment-219167\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-219167 size-full\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/carnelli-fabio.jpeg\" alt=\"Risikokommunikation, Naturgefahren, Gefahrenzonenplan, Virtual Reality, \" width=\"320\" height=\"240\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-219167\" class=\"wp-caption-text\">Fabio Carnelli (c) EURAC Research<\/figcaption><\/figure>\n<p>Fabio Carnelli hat seinen PhD in Umweltsoziologie und Katastrophenrisiko gemacht. Derzeit ist er Post-doc Forscher am <a href=\"http:\/\/www.eurac.edu\/de\/research\/mountains\/remsen\/Pages\/default.aspx\"><em>Institut f\u00fcr Erdbeobachtung<\/em> an der <em>Eurac Research<\/em><\/a> in Bozen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_219168\" aria-describedby=\"caption-attachment-219168\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-219168 size-full\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Lydia-Pedoth-Profilfoto.jpg\" alt=\"Risikokommunikation, Naturgefahren, Gefahrenzonenplan, Virtual Reality, \" width=\"320\" height=\"240\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-219168\" class=\"wp-caption-text\">Lydia Pedoth (c) EURAC Research<\/figcaption><\/figure>\n<p>Lydia Pedoth studierte Politikwissenschaft und forscht im Bereich <a href=\"http:\/\/www.eurac.edu\/de\/research\/mountains\/remsen\/researchfields\/Pages\/Risk-Vulnerability-and-Climate-Change.aspx\"><em>Resilienz von Kommunen, Risikowahrnehmung und Risiko Governance<\/em><\/a>. Sie leitet das Projekt RiKoST innerhalb der EURAC.<\/p>\n<p>Die Leitung des Projekts <em>RiKoST<\/em> obliegt der <em>Agentur f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz<\/em> der Autonomen Provinz Bozen. \u00d6sterreichischer Partner ist die <a href=\"https:\/\/www.ktn.gv.at\/Verwaltung\/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung\/Abteilung-12\">Abteilung <em>Wasserwirtschaft des Amtes der K\u00e4rntner Landesregierung<\/em>.<\/a> Forschungspartner ist das <em>Institut f\u00fcr Erdbeobachtung<\/em> an der <em>EURAC<\/em> Research in Bozen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Projekt RiKoST <a href=\"http:\/\/www.eurac.edu\/de\/research\/projects\/Pages\/projectdetail4479.aspx\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/afbs.provinz.bz.it\/\">hier<\/a><\/p>\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/irtual-reality-labor-ermoeglicht-die-3d-darstellung-von-menschlichen-zellen-und-zeigt-mehr-informationen-als-2d-darstellungen-bei-denen-informationen-verloren-gehen\/\">\u00dcber Virtual Reality in menschliche Zellen eintreten<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/198895-2\/\">Kabelloses Virtual Reality Gaming mit erschwinglicher Hardware<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/virtual-reality-stresstraining-soll-polizisten-auf-hochriskante-situationen-vorbereiten\/\">Virtual Reality-Stresstraining soll Polizisten auf hochriskante Situationen vorbereiten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch den Klimawandel sind Wetterereignisse extremer und unberechenbarer geworden. Dadurch steigt das Risiko von Naturgefahren. Um fr\u00fchzeitig zu waren, ist die Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren besonders wichtig. Ein Aspekt, der in der Vergangenheit oft vernachl\u00e4ssigt wurde. Eine besondere Herausforderung ist die Risikokommunikation mit der Bev\u00f6lkerung. Sie hat meistens eine andere Perspektive auf Risiken, als Verwaltungen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1688,"featured_media":518583,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"categories":[36843],"tags":[50390,50393,50396,50399,36957,50402],"location":[24328],"article_type":[],"serie":[],"archives":[],"internal_archives":[],"reboot-archive":[],"class_list":["post-218878","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-digital-de-de","tag-gefahrenzonen-de","tag-gefahrenzonenplan-de","tag-naturgefahren-de","tag-risikokommunikation-de","tag-virtual-reality-de-de","tag-wetterereignisse-de","location-deutschland"],"blocksy_meta":[],"acf":{"subtitle":"","text_display_homepage":false},"author_meta":{"display_name":"Hildegard Suntinger","author_link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/author\/hildegard-suntinger\/"},"featured_img":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/kym-mackinnon-qqLhRxe1ZWU-unsplash-scaled-300x169.jpg","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/digital-de-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Digital<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Digital<\/span>"]},"tags":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/digital-de-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Gefahrenzonen<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/digital-de-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Gefahrenzonenplan<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/digital-de-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Naturgefahren<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/digital-de-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Risikokommunikation<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/digital-de-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">virtual reality<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/digital-de-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Wetterereignisse<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Gefahrenzonen<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Gefahrenzonenplan<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Naturgefahren<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Risikokommunikation<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">virtual reality<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Wetterereignisse<\/span>"]}},"comment_count":"0","relative_dates":{"created":"Posted 6 years ago","modified":"Updated 6 years ago"},"absolute_dates":{"created":"Posted on April 28, 2020","modified":"Updated on April 28, 2020"},"absolute_dates_time":{"created":"Posted on April 28, 2020 2:00 pm","modified":"Updated on April 28, 2020 2:00 pm"},"featured_img_caption":"","series_order":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/218878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1688"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=218878"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/218878\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media\/518583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=218878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=218878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=218878"},{"taxonomy":"location","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/location?post=218878"},{"taxonomy":"article_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/article_type?post=218878"},{"taxonomy":"serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/serie?post=218878"},{"taxonomy":"archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/archives?post=218878"},{"taxonomy":"internal_archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/internal_archives?post=218878"},{"taxonomy":"reboot-archive","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/reboot-archive?post=218878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}