{"id":216603,"date":"2020-04-06T13:55:58","date_gmt":"2020-04-06T11:55:58","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=216603"},"modified":"2020-04-06T13:55:58","modified_gmt":"2020-04-06T11:55:58","slug":"wird-dieses-flaemische-fischleder-die-gerberei-revolutionieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/wird-dieses-flaemische-fischleder-die-gerberei-revolutionieren\/","title":{"rendered":"Wird dieses fl\u00e4mische Fischleder die Gerberei revolutionieren?"},"content":{"rendered":"<p>\u201aYour sneak preview of the future\u2018 ist der Slogan von Innovation Origins und darum geht es auch in der Kolumne Start-up of the Week. In den letzten Tagen wurden f\u00fcnf Start-ups des Tages vorgestellt und am Samstag w\u00e4hlen wir einen Wochensieger.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/category\/startups\/\"><em>Innovation Origins pr\u00e4sentiert an jedem Arbeitstag ein Start-up of the Day<\/em><\/a><\/p>\n<p>Wir betrachten verschiedene Themen wie Nachhaltigkeit, Entwicklungsphase, praktische Anwendung, Einfachheit, Originalit\u00e4t und die \u00dcbereinstimmung mit den <a href=\"https:\/\/en.unesco.org\/sdgs\">Zielen der UNESCO<\/a> f\u00fcr nachhaltige Entwicklung. Am Ende wird das Start-up of the Week bekanntgegeben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-216534\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/1-600x300.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h3>Dutchfiets &#8211; Der M\u00fcll des einen ist das Fahrrad des anderen<\/h3>\n<p>Die Tatsache, dass das Fahrrad eine nachhaltigere Alternative zum Auto ist, ist seit langem bekannt. Fast \u00fcberall auf der Welt schauen Verkehrsexperten neidisch darauf, wie gut die niederl\u00e4ndischen Stra\u00dfen f\u00fcr Zweir\u00e4der ausgestattet sind. Radfahren ist gesund, verhindert Staus und reduziert den Aussto\u00df von Treibhausgasen. Wie das niederl\u00e4ndische Start-up Dutchfiets zeigt, ist aber noch mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Sie entwickelten ein Zweirad, das vollst\u00e4ndig aus gebrauchtem Kunststoff besteht und alle strengen Sicherheitsanforderungen der Europ\u00e4ischen Union erf\u00fcllt. Normalerweise werden Fahrr\u00e4der aus Metall hergestellt. Aber um die Idee der Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen, musste ganz neu gedacht werden. Vorg\u00e4ngern war noch kein Versuch so recht gegl\u00fcckt. Doch Dutchfiets gelang es, abgesehen von einigen Teilen wie der Vordergabel, den gesamten Rahmen aus recycelten Flaschenverschl\u00fcssen herzustellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-216535\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2-600x300.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h3>Clever Farm &#8211; Landwirtschaft und das Internet der Dinge<\/h3>\n<p>In den letzten Jahren sind viele moderne Verfahren entwickelt worden, die die Landwirtschaft in eine High-Tech-Arena verwandeln sollen. Dennoch ist die Kluft zwischen Konzept und Realit\u00e4t oft noch recht gro\u00df. In einem Labor kann man sich mit GPS, Drohnen, Sensoren und Messger\u00e4ten alle m\u00f6glichen fantastischen Innovationen einfallen lassen. Aber wenn die Person, die dann damit arbeiten muss, noch im vertrauten 20. Jahrhundert steckt, ist es schwierig diese Ideen umzusetzten. Aus diesem Grund wurde das tschechische Start-up <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/mit-clever-farm-koennen-landwirte-effizienter-arbeiten\/\">Clever Farm<\/a> gegr\u00fcndet. Mit ihren Verfahren wollen sie f\u00fcr konservative Bauern in Mitteleuropa das Internet der Dinge auf die Felder bringen.<\/p>\n<p>Clever Farms bietet einen modularen Service an, bei dem der Landwirt nur f\u00fcr die von ihm genutzten Anwendungen bezahlt. Dazu geh\u00f6ren Ger\u00e4te zur Erkennung von Sch\u00e4dlingen und Krankheiten und Sensoren, die Feuchtigkeit und Temperatur von Boden und Luft genau berechnen. Ein KI-Vorhersagemodell gibt Bescheid, wann es Zeit zum S\u00e4en und Ernten ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-216536\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/3-600x300.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h3>Hyper Poland &#8211; Polnische Pioniere auf dem Gebiet des Hyperloop<\/h3>\n<p>Superschnelle Z\u00fcge, die dem Flugzeug in Bezug auf Reisezeit und Komfort nicht nachstehen. Normalerweise denkt man dabei an L\u00e4nder wie China oder Japan, aber auch in Europa gibt es ehrgeizige Projekte f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr auf mittleren Entfernungen. Das ideale Land f\u00fcr eine Hochgeschwindigkeitsstrecke ist nicht zu dicht besiedelt und hat St\u00e4dte, die weit voneinander entfernt sind. Das Land, auf das sich <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/hyper-poland-erhoeht-das-tempo-im-land\/\">Hyper Poland<\/a> konzentriert, l\u00e4sst sich erahnen &#8211; der Name ist Programm. Polen hat gro\u00dfe St\u00e4dte, aber auch Gebiete, die fast menschenleer sind. Ideal f\u00fcr eine Magnetschwebebahn.<\/p>\n<p>Hyper Poland begann 2015 als Think Tank und entwickelt inzwischen eine eigene Magnetschienentechnologie, die die Reisezeit zwischen den St\u00e4dten des mitteleurop\u00e4ischen Landes deutlich reduzieren soll. Trotz der sehr konservativen polnischen Gesellschaft gelang es dem Unternehmen, die Politiker von ihren ehrgeizigen Ideen zu \u00fcberzeugen. Zun\u00e4chst muss die bestehende Bahnlinie f\u00fcr Geschwindigkeiten von 300 bis 415 km pro Stunde umgebaut werden. Nicht schnell genug? Langfristig sind 600 oder sogar 1200 km pro Stunde m\u00f6glich&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-216537\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/4-600x300.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h3>Triply &#8211; Abfahrt nach der Zugabe<\/h3>\n<p>Das Problem bei vielen Festivals und Konzerten ist, dass sie erst recht sp\u00e4t stattfinden. Und sp\u00e4ter enden, als der letzte Zug nach Hause f\u00e4hrt. Das ist ein ziemliches Problem f\u00fcr junge Leute, die auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Da die meisten auch keine Hotels buchen k\u00f6nnen, bleibt oft nichts anderes \u00fcbrig, als sich schon vor dem spektakul\u00e4ren Finale auf den Heimweg zu begeben. Bisher gab es nur einen einzigen flexiblen Pendelbus, der speziell f\u00fcr das Veranstaltungspublikum konzipiert war.<\/p>\n<p>In diese L\u00fccke ist nun das \u00f6sterreichische Start-up <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/mobilitaetsservice-triply-macht-junge-leute-mobil\/\">Triply<\/a> gesprungen. Es ist eine App, die Transportunternehmen, Organisatoren und Publikum miteinander verbindet, damit sie nach der besten Verbindung f\u00fcr die Heimreise suchen k\u00f6nnen. Diese Art von Apps sind nicht neu, sie werden aber vor allem in st\u00e4dtischen Gebieten eingesetzt. Triply konzentriert sich auf das Land, damit die jungen Leute dort die gleichen Veranstaltungen wie ihre Altersgenossen in der Gro\u00dfstadt genie\u00dfen k\u00f6nnen, und das bis zum Ende. Will irgend jemand das grandiose Finale seiner Lieblingsband verpassen? Nat\u00fcrlich nicht!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-216538\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/5-600x300.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h3>Sea Matters &#8211; Nachhaltiges Leder aus Fischhaut<\/h3>\n<p>Tierh\u00e4ute sind seit jeher ein hervorragendes Material, um unsere K\u00f6rper zu verh\u00fcllen und M\u00f6bel oder Accessoires herzustellen. Die Produktion von traditionell gegerbtem Rindsleder ist jedoch nicht sehr nachhaltig. Schon die Rinderzucht hinterl\u00e4sst einen kr\u00e4ftigen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck, und der sich anschlie\u00dfende Gerbungsprozess macht es nicht gerade besser. Seit kurzem werden Fischh\u00e4ute zur Lederherstellung verwendet. Aber auch das ist nicht ganz klimaneutral. Das fl\u00e4mische Start-up <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/sea-matters-designerstuecke-aus-fischleder-schoen-und-nachhaltig\/\">Sea Matters<\/a> hat eine ganz neue Methode zum Gerben von Leder entwickelt.<\/p>\n<p>Das Geheimnis beruht auf dem Umstand, dass bei diesem Verfahren kein Salz ben\u00f6tigt wird. Es wird normalerweise dazu verwendet, um Feuchtigkeit aus den H\u00e4uten zu absorbieren, da sie sich sonst zersetzen. Das ist nicht ganz unwichtig, da nat\u00fcrlich niemand mit einem Sofa gl\u00fccklich sein wird, das nach faulenden Kadavern riecht&#8230; Sea Matters zeigt, dass es auch anders geht. Mit einem nat\u00fcrlichen Prozess wird den H\u00e4uten die Feuchtigkeit entzogen. Auch wird nicht die gro\u00dfe Menge an Wasser ben\u00f6tigt, mit dem sonst das Salz aus dem Leder wieder herausgesp\u00fclt werden muss. Im September wurde die Pilotphase abgeschlossen. Nun wollen die Flamen eine echte Revolution im Bereich der Gerberei entfesseln. Bei Innovation Origins m\u00f6gen wir Ehrgeiz, praktische Anwendbarkeit und Ideen, die sich zun\u00e4chst merkw\u00fcrdig anh\u00f6ren, sich aber im Nachhinein als ziemlich brillant herausstellen. Sea Matters kann daher mit dem Pokal der Woche losziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201aYour sneak preview of the future\u2018 ist der Slogan von Innovation Origins und darum geht es auch in der Kolumne Start-up of the Week. In den letzten Tagen wurden f\u00fcnf Start-ups des Tages vorgestellt und am Samstag w\u00e4hlen wir einen Wochensieger. 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