{"id":203550,"date":"2020-01-10T14:00:35","date_gmt":"2020-01-10T13:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=203550"},"modified":"2020-01-10T14:00:35","modified_gmt":"2020-01-10T13:00:35","slug":"alpine-tourismusgebiete-wollen-klimaneutral-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/alpine-tourismusgebiete-wollen-klimaneutral-werden\/","title":{"rendered":"Alpine Tourismusgebiete wollen klimaneutral werden"},"content":{"rendered":"<p>Die Seilbahnbetriebe des Tiroler Skigebiets Ischgl sind seit dem Start der Wintersaison klimaneutral und nehmen damit eine Vorreiterrolle in den Alpen ein. Forciert wurde die Entscheidung durch den gemeinn\u00fctzigen Verein <em>Vitalpin<\/em>, der Betrieben in alpinen Tourismusgebieten eine standardisierte Klimazertifizierung anbietet.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.vitalpin.org\/\">Vitalpin<\/a> <\/em>wurde im M\u00e4rz 2019 gegr\u00fcndet und expandierte innerhalb k\u00fcrzester Zeit von 25 auf 75 Mitglieder. Die Vereinigung von Betrieben in alpinen Tourismusgebieten war angetreten, um ihre Mitglieder auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft zu begleiten. Eine erste Ma\u00dfnahme war die Ausarbeitung der standardisierten Klimazertifizierung.<\/p>\n<p>Klimaneutral bedeutet die Umwelt weder positiv noch negativ zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Die standardisierte Klimazertifizierung ist mit der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Vermeidung von CO2-Emissionen verbunden. Weil das nicht zu hundert Prozent m\u00f6glich ist, werden die unvermeidlichen CO2-Emissionen in Klimaschutzfonds eingezahlt. Klimaschutzfonds sind Portfolios, die sich aus verschiedenen Umweltprojekten zusammensetzen. Bis dato beziehen sich diese Umweltprojekte ausschlie\u00dflich auf Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder \u2013 mit der Zusatzaufgabe, dort auch die Armut zu lindern. Diese Art der Klimafinanzierung hat ihren Ursprung in der <em>Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen<\/em>, welche die Industriestaaten zur finanziellen Unterst\u00fctzung verpflichtet.<\/p>\n<h3>Regionaler Klimaschutzfonds<\/h3>\n<p><em>Vitalpin<\/em> entwickelte die standardisierte Klimazertifizierung gemeinsam mit <a href=\"https:\/\/www.climatepartner.com\/de\"><em>Climate Partner<\/em><\/a>, einem deutschen Offset-Anbieter. Offset-Anbieter vermarkten die Vorhaben von Anbietern von Umweltprojekten und entwickeln auch eigene Projekte. Gemeinsam will man jetzt einen Klimaschutzfonds gr\u00fcnden, der auch regionale Umweltprojekte f\u00f6rdert. Wie <a href=\"https:\/\/www.vitalpin.org\/news\/theresa-und-hannes\/\">Theresa Haid<\/a>, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von <em>Vitalpin <\/em>erkl\u00e4rt, mache das die Zertifizierung zwar teurer, weil die zertifizierten Betriebe in zwei Fonds einzahlen m\u00fcssen: jenen der regionalen Umweltprojekte und jenen der Umweltprojekte in den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern. Das sei aber im Interesse aller Mitglieder von <em>Vitalpin. S<\/em>ie wollen den Klimaschutz vorantreiben und eine Kreislaufwirtschaft etablieren.<\/p>\n<p>Die Seilbahnbetriebe in Ischgl sind das erste Mitglied, das die standardisierte Klimazertifizierung durchf\u00fchren lie\u00df. Aber laut Haid haben schon mehr als zehn Seilbahnbetriebe aus \u00d6sterreich, S\u00fcdtirol und Bayern die Absicht erkl\u00e4rt, dem Beispiel folgen zu wollen.<\/p>\n<p>Die Kompensationsgelder der Ischgler Seilbahnbetriebe flie\u00dfen zum einen in Aufforstungsprojekte in Peru und zum anderen in regionale Aufforstungsprojekte.<\/p>\n<p><em>Wie sich die Zertifizierung auf die Seilbahnbetriebe auswirkt, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Zangerl, Mitglied des Vorstandes der\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.ischgl.com\/de\/More\/Seilbahnunternehmen\">Silvrettaseilbahn AG<\/a> im Interview: <\/em><\/p>\n<h4>Sie waren der Erste, der die standardisierte Klimazertifizierung durchgef\u00fchrt hat. Gibt es bereits ein Vorbild daf\u00fcr \u2013 im Wettbewerb der alpinen Tourismusgebiete?<\/h4>\n<p>Vorbild ist nicht das richtige Wort. Wir sind auch nicht die Allerersten. Es gibt bereits einzelne kleinere Skigebiete, die sich in diese Richtung entwickeln. Aber wir sind sicher das gr\u00f6\u00dfte klimaneutrale Skigebiet in den Alpen. Die maximale Personenzahl, die mit allen Anlagen im Skigebiet von Ischgl bef\u00f6rdert werden kann, liegt bei einer theoretischen F\u00f6rderleistung von rund 95.000 Personen in der Stunde.<\/p>\n<figure id=\"attachment_203558\" aria-describedby=\"caption-attachment-203558\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-203558 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Gampenbahn-0080-600x400.jpg\" alt=\"stadardisierte Klimazertifizierung, klimaneutral, Klimaschutzfonds, alpine Tourismusgemeinde,\" width=\"600\" height=\"400\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-203558\" class=\"wp-caption-text\">Die Seilbahnbetriebe in Ischgl arbeiten seit dem Start der Wintersaison klimaneutral. (c) TVB Paznaun-Ischgl<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Wie kam es zur Entscheidung?<\/h4>\n<p>Wir haben festgestellt, dass das Thema Klimaschutz zunehmend an Bedeutung gewinnt und auch bei unseren G\u00e4sten ein gro\u00dfes Umdenken stattfindet. Zum Beispiel wurden wir heftig kritisiert, als wir 2019 ein neues Fastfood-Lokal mit Plastikgeschirr er\u00f6ffnet haben. Uns war klar, dass das Thema\u00a0 bleiben w\u00fcrde \u2013 und der Zeitpunkt erschien uns g\u00fcnstig. Ischgl hat schon in der Vergangenheit mit Events wie Popkonzerten auf der Piste eine Vorreiterrolle eingenommen. Diese Rolle m\u00f6chten wir jetzt auch im Klimaschutz spielen.<\/p>\n<h4>Bei der Berechnung der CO2-Emissionen der Seilbahnbetriebe &#8211; welcher Wert wurde ermittelt \u2013 und um wie viele Tonnen konnten Sie diesen Wert durch umweltfreundliche Ma\u00dfnahmen reduzieren?<\/h4>\n<p>Der Wert lag bei 10.500 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr \u2013 inklusive einem Sicherheitsaufschlag von zehn Prozent. Die Einsparungen, die wir erzielen konnten, lagen bei 420 Tonnen. Wobei wir schon in den vergangenen Jahren zahlreiche Ma\u00dfnahmen gesetzt haben, um unseren CO2-Aussto\u00df zu reduzieren.<\/p>\n<h4>Welche Ma\u00dfnahmen, haben Sie gesetzt?<\/h4>\n<p>Neben Optimierungen &#8211; vor allem im Energiesektor &#8211; waren das vor allem kleinere Dinge. Zum Beispiel haben wir<\/p>\n<ul>\n<li>freiwillige Aufforstungsprojekte durchgef\u00fchrt;<\/li>\n<li>die An- und Abfahrt unserer au\u00dferhalb wohnenden Mitarbeiter mit Shuttlebussen \u00fcbernommen;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Strommix haben wir den Anteil an erneuerbarer Energie auf 80 Prozent erh\u00f6ht. Dabei setzen wir vor allem auf Solarenergie, Erdw\u00e4rme und W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsanlagen.<\/p>\n<h4>Welche Bereiche haben den gr\u00f6\u00dften Anteil an den gesamten CO2-Emissionen?<\/h4>\n<p>Das ist klar der Fuhrpark mit einem CO2-Aussto\u00df von 24,9 Prozent. Mehr als 30 Pistenger\u00e4te sind jede Nacht im Einsatz und haben durch ihr hohes Gewicht und ihre enorme Leistung einen entsprechenden Treibstoffverbrauch. An zweiter Stelle folgt die Gastronomie mit rund 21 Prozent und an dritter Stelle der Strom mit \u00fcber 20 Prozent. Der Strombetrieb ist zwar grunds\u00e4tzlich CO2-neutral, aber 20 Prozent unseres Strommixes kommen immer noch aus fossilen Energietr\u00e4gern.<\/p>\n<h4>Mit welchen Ma\u00dfnahmen konnten Sie die CO2- Emissionen im Fuhrpark reduzieren?<\/h4>\n<p>Wir arbeiten schon l\u00e4nger mit <em>Schneeh\u00f6henmessung<\/em>. Das erm\u00f6glicht uns, die Pisten gezielt und nur an den Stellen mit zu geringer Schneeh\u00f6he zu beschneien und zu pr\u00e4parieren. Dadurch reduzieren sich die Betriebsstunden der Pistenraupen um f\u00fcnf Prozent und wir sparen 40.000 Liter Diesel und 122 Tonnen CO2. Die zus\u00e4tzliche Funktion der Fahrspurmessung l\u00e4sst das Ger\u00e4t erkennen, wo schon eine Pistenraupe gefahren ist und bringt so eine weitere Optimierung.<\/p>\n<h4>Welches Problem war am schwersten zu l\u00f6sen?<\/h4>\n<p>Die Schneeh\u00f6henmessung ist ja nur die technische Komponente. Um damit auch tats\u00e4chlich Einsparungen zu erzielen, bedarf es der Mitarbeiterschulung. Die Mitarbeiter m\u00fcssen die Strategie mittragen, damit wir das Potenzial der Technologie voll aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Welche Probleme konnten Sie nicht oder noch nicht l\u00f6sen?<\/h4>\n<p>Beim Ersatz fossiler Energietr\u00e4ger sto\u00dfen wir an technische Grenzen, weil bei elektrisch beziehungsweise per Hybridtechnik angetriebenen Pistenraupen die Reichweite noch nicht gegeben ist. Wir k\u00f6nnten sie derzeit nur f\u00fcr bestimmte Szenarien, wie beispielsweise das Pr\u00e4parieren unseres Funparks, verwenden.\u00a0 F\u00fcr solche Anwendungen werden wir Hybridfahrzeuge daher in absehbarer Zeit testen.<\/p>\n<p>Um die Mobilit\u00e4t unserer G\u00e4ste im Ort zu unterst\u00fctzen, zahlen wir in den Verkehrsverbund ein. Bei den n\u00e4chsten Verhandlungen zur Busflotte werden wir den Umstieg auf elektrisch- oder hybridbetriebene Fahrzeuge diskutieren. Das w\u00e4re wieder ein spannendes Thema in dem wir eine Vorreiterrolle einnehmen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>In der Gastronomie m\u00fcssen wir uns fragen, ob es wirklich immer notwendig ist, Wein oder Steaks aus Chile oder Argentinien zu importieren, wenn es beispielsweise in \u00d6sterreich ein entsprechendes gro\u00dfes und qualitativ vergleichbares Angebot gibt.<\/p>\n<h4>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/h4>\n<p><strong>Auch interessant:<\/strong><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/alpine-pearls-sanfte-mobilitaet-im-urlaubsort\/\">Alpine Pearls: sanfte Mobilit\u00e4t am Urlaubsort<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/webgis-planungstool-fuer-smarte-skiressorts\/\">WebGIS Planungstool f\u00fcr smarte Skiressorts<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/die-kuenstliche-schneewolke-simuliert-die-physikalischen-parameter-einer-wolke-und-erzeugt-mit-geringem-umwelteffekt-naturidenten-schnee\/\">Die k\u00fcnstliche Schneewolke<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Seilbahnbetriebe des Tiroler Skigebiets Ischgl sind seit dem Start der Wintersaison klimaneutral und nehmen damit eine Vorreiterrolle in den Alpen ein. 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