{"id":189480,"date":"2019-10-06T15:48:34","date_gmt":"2019-10-06T13:48:34","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=189480"},"modified":"2019-10-06T15:48:34","modified_gmt":"2019-10-06T13:48:34","slug":"start-up-of-the-week-moeglicher-durchbruch-in-der-batterietechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/start-up-of-the-week-moeglicher-durchbruch-in-der-batterietechnik\/","title":{"rendered":"Start-up of the week: M\u00f6glicher Durchbruch in der Batterietechnik"},"content":{"rendered":"<p>&#8216;Your sneak preview of the future&#8217; ist der Slogan von Innovation Origins und darum geht es auch in der Kolumne Start-up of the Week. In den letzten Tagen wurden f\u00fcnf Start-ups des Tages vorgestellt und am Samstag w\u00e4hlen wir einen Wochensieger.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/category\/start-up-of-the-day-de\/\">Innovation Origins pr\u00e4sentiert an jedem Werktag ein Start-up des Tages.<\/a><\/p>\n<p>Wir betrachten verschiedene Aspekte wie Nachhaltigkeit, Entwicklungsphase, praktische Anwendung, Einfachheit, Originalit\u00e4t und die \u00dcbereinstimmung mit den <a href=\"https:\/\/en.unesco.org\/sdgs\">Zielen der UNESCO f\u00fcr nachhaltige Entwicklung<\/a>. Unsere Sieger der Woche k\u00f6nnen Preise gewinnen. Und am Ende eines jeden Kalendermonats w\u00e4hlen unsere Leser gemeinsam mit den Redakteuren von IO das Start-up des Monats!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-189181 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Orthyo0850-1280x640-600x300.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Aisens &#8211; intelligente Sensoren in der Gelenktherapie<\/h2>\n<p>Das polnische Start-up-Unternehmen <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/start-up-of-the-day-kuenstliche-intelligenz-fuer-eine-sicherere-rehabilitationstherapie\/\">Aisens<\/a> brachte k\u00fcrzlich Orthyo auf den Markt, ein Sensorsystem zur Unterst\u00fctzung der Physio- und Rehabilitationstherapie. Das System misst die Beweglichkeit der Gelenke und kann Spezialisten dabei helfen, die richtige Diagnose zu stellen. Dar\u00fcber hinaus steuern die Sensoren die \u00dcbungen, die Rehabilitationspatienten zu Hause durchf\u00fchren m\u00fcssen. Die gewonnenen Daten k\u00f6nnen dann mit dem Therapeuten ausgetauscht werden.<\/p>\n<p>Damit bringt Aisens nicht nur ein vielversprechendes Tool auf den Markt, sondern beweist auch die gro\u00dfe Flexibilit\u00e4t von Start-ups. Wie das? Die Sensoren sollten zun\u00e4chst die Orientierung von Drohnen verbessern, aber die drei Gr\u00fcnder entdeckten, dass die Sensoren auch zur Messung der Bewegung von Gelenken eingesetzt werden k\u00f6nnen. Laut der Ehefrau eines der Entwickler, die selbst Physiotherapeutin ist, gibt es daf\u00fcr eine gro\u00dfe Nachfrage, da sich die Therapeuten heute haupts\u00e4chlich auf ihre Augen verlassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Deltae Innovation Solutions &#8211; D\u00fcrrebek\u00e4mpfung mit Wasserreservoirs<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-189183 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/697ae40e-1554-4287-bf5b-2d8a0e583018-1280x640-600x300.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Die Tatsache, dass die Landwirte gegen zunehmende D\u00fcrreperioden k\u00e4mpfen, ist kein Geheimnis. W\u00e4hrend die Diskussion dar\u00fcber, was nun getan werden m\u00fcsste, noch nicht abgeschlossen ist, gibt es auch kreative Menschen, die die \u00c4rmel hochkrempeln und nach einer L\u00f6sung suchen. Wie der 23-j\u00e4hrige Tijmen Dekkers aus Zundert, einem Ort in der niederl\u00e4ndischen Provinz Brabant. Der Holl\u00e4nder nahm er sich das Wasserproblem vor und entwickelte <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/start-up-of-the-day-deltae-ein-kreativer-umgang-mit-wasser-will-die-welt-erobern\/\">Delta X<\/a>, ein unterirdisches Wasserreservoir, das bei starken Regenf\u00e4llen Wasser speichert. Auf diese Weise steht auch in Zeiten der Wasserknappheit eine stabile Wasserquelle zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der Beh\u00e4lter ist leicht, was Transport und Bau vereinfacht und gleichzeitig dabei hilft, die CO2-Emission zu verringern. Dar\u00fcber hinaus sind die Komponenten recycelbar und die unterirdische Lagerung spart Platz an der Oberfl\u00e4che. Ein dreifacher Gewinn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Everest Climbing &#8211; nie wieder der gleiche Klettersteig<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-189187 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/07-1-1280x640-600x300.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, dass man nicht besonders clever sein muss, um eine Kletterwand zu entwerfen. Aber nichts k\u00f6nnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/start-up-of-the-day-everest-climbing-entwickelt-rotierende-kletterwand\/\">Everest<\/a> ist eine bewegliche Kletterwand (man denke an ein vertikales Laufband mit Klettergriffen), die nicht nur st\u00e4ndig neue Kletterrouten schafft, sondern sich auch \u00fcber Bewegungssensoren an die Bed\u00fcrfnisse des Benutzers anpasst. Dadurch ist die Wand nicht nur f\u00fcr Profis geeignet, die spezifische Aktionen trainieren wollen, sondern sie k\u00f6nnte auch f\u00fcr den Rehabilitationsbereich neue M\u00f6glichkeiten bieten.<\/p>\n<p>Und es ist auch eine tolle Sache f\u00fcr Menschen, die an ihrer H\u00f6henangst arbeiten wollen. Sie m\u00fcssen nicht in die Ferne reisen, denn die Wand kommt einfach zu ihnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Heyfair &#8211; Leben retten mit Handw\u00e4sche<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-189189 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Screenshot-from-2019-10-04-17-17-28-600x338.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p>Wenn gut erzogen ist, w\u00e4scht sich nach jedem Toilettengang die H\u00e4nde. Aber woher wei\u00df man, ob die H\u00e4nde richtig gewaschen sind? Die Folgen einer unzureichenden Handhygiene zu Hause wird man wahrscheinlich nicht bemerken. Aber in Krankenh\u00e4usern f\u00fchrt dieses Problem jedes Jahr zu Millionen von Infektionen mit allen damit verbundenen Folgen. Viele Infektionen k\u00f6nnten mit gut desinfizierten H\u00e4nden verhindert werden. Aber wie kontrolliert man das? Mit farbiger Handseife!<\/p>\n<p>Die Idee des deutschen Start-ups <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/start-up-of-the-day-heyfair-macht-waehrend-der-anwendung-korrekte-desinfektion-der-haende-sichtbar\/\">Heyfair<\/a> ist leicht zug\u00e4nglich und effektiv. Die Verf\u00e4rbung zeigt genau an, wo sich die Seife befindet und zeigt somit auch die \u00fcbersprungenen Stellen an. Au\u00dferdem werden von nun an auch andere sehen k\u00f6nnen, ob die H\u00e4nde richtig gewaschen sind &#8211; man kann sich nicht mehr druchschummeln&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Hochleistungsakku &#8211; die Tage des Netzteils sind gez\u00e4hlt.<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-189193 size-medium aligncenter\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/phone-1503703_1280-600x422.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"422\" \/><\/p>\n<p>Unsere Gesellschaft kann nicht ohne Batterien auskommen. Vom Smartphone in der Tasche \u00fcber den Antrieb von Elektroautos bis hin zur Speicherung nachhaltiger Energie; Batterien werden \u00fcberall eingesetzt. Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien wird in den n\u00e4chsten sechs Jahren voraussichtlich um 18% steigen. Es ist nicht klar, ob die Versorgung mit Rohstoffen diesen Bedarf decken kann. Dar\u00fcber hinaus verschlechtert sich die Qualit\u00e4t der heutigen Batterien rapide. Die intensiven Smartphone-Nutzer unter uns wissen das nur zu gut.<\/p>\n<p>Die Herstellung moderner Batterien ist sehr belastend f\u00fcr die Umwelt, zum Teil durch die Verwendung von Kobalt. Der Rohstoff wird oft unter furchtbarsten Arbeitsbedingungen gewonnen, z.B. im Kongo. Die Suche nach Alternativen dauert schon l\u00e4nger an.<\/p>\n<p>Und zu allem \u00dcberfluss stellen die Batterien auch ein Sicherheitsrisiko dar, zum Beispiel bei der Speicherung von Sonnenenergie und in Elektroautos. Gerade wurde bekannt, dass die Rettungsdienste gro\u00dfe Schwierigkeiten beim L\u00f6schen und Bergen von Elektroautos haben.<\/p>\n<p>Die Schweizer Start-up-Hochleistungsbatterie k\u00f6nnte diesem Elend ein Ende setzen. Das Unternehmen behauptet, das Alterungsproblem von Batterien auf chemischem Niveau gel\u00f6st zu haben und die Leistung der Batterien dabei nicht zu beeintr\u00e4chtigen. Die Produktion dieser neuen Batterie ben\u00f6tigt kein Kobalt mehr und die Umweltbelastung ist 50% geringer als bei den heute \u00fcblichen Batterien. Und das T\u00fcpfelchen auf dem I: sie sind nicht brennbar. Aufgrund der Vielzahl von Problemen, die diese neue Batterie m\u00f6glicherweise l\u00f6sen wird, k\u00fcren wir <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/start-up-of-the-day-was-waere-wenn-akkus-zukuenftig-laenger-halten-als-smartphones\/\">High Performance Battery AG<\/a> zum Start-up der Woche! Also legen Sie das Netzteil weg, denn laut dem Gr\u00fcnder steht die neue Batteriegeneration schon vor der T\u00fcr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8216;Your sneak preview of the future&#8217; ist der Slogan von Innovation Origins und darum geht es auch in der Kolumne Start-up of the Week. In den letzten Tagen wurden f\u00fcnf Start-ups des Tages vorgestellt und am Samstag w\u00e4hlen wir einen Wochensieger. 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