{"id":181681,"date":"2019-08-21T07:00:53","date_gmt":"2019-08-21T05:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=181681"},"modified":"2019-08-21T07:00:53","modified_gmt":"2019-08-21T05:00:53","slug":"piech-mark-zero-der-coolste-sportwagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/piech-mark-zero-der-coolste-sportwagen\/","title":{"rendered":"Pi\u00ebch Mark Zero \u2013 der \u201ecoolste Sportwagen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Bei Autos steht seit einiger Zeit immer mehr die Klimafreundlichkeit im Vordergrund. Elektrisch, klar, aber auch m\u00f6glichst klein, sparsam im Stromverbrauch und mit m\u00f6glichst gro\u00dfer Reichweite. Dazu passt der Pi\u00ebch Mark Zero nun aber \u00fcberhaupt nicht. Der Luxussportwagen protzt mit mehr als 600 PS und einer H\u00f6chstgeschwindigkeit von 250 km\/h. Auch das Design erinnert eher an die extrem durstigen Sportwagen der 1960er Jahre. Was dachten sich Anton Pi\u00ebch und sein <a href=\"https:\/\/piech.com\/\">Pi\u00ebch-Automotive<\/a>-Mitbegr\u00fcnder und Creative Director Rea Stark Rajcic also dabei, ein \u201eAuto zu bauen, das die Faszination eines Sportwagens in das Elektrozeitalter transportieren soll\u201c?<\/p>\n<p>\u201eUnser Ziel ist es, das emotionale Fahrerlebnis mit modernster Technologie zu unterst\u00fctzen\u201c, sagt Raijcic, der nach dem Besuch der Kunstschule in St. Gallen und einer Ausbildung zum Typografen und Lithografen bei der Neuen Z\u00fcrcher Zeitung unter anderem bei Panasonic, Sony und Canon in Japan Als Designer arbeitete. \u201eDie Technik soll dem Fahrer helfen, ihn aber nicht ablenken. Und es geht um das richtige Sportwagen-Feeling: fahren, nicht gefahren werden!\u201c Die Architektur des Fahrzeugs sei nat\u00fcrlich auch f\u00fcr das Autonome Fahren ausgelegt. \u201eAber das heben wir uns f\u00fcr sp\u00e4tere Modelle auf.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_181843\" aria-describedby=\"caption-attachment-181843\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-181843\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/o0D9nL_5c7d7cfcbe7e6-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-181843\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Pi\u00ebch Automotive<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Was w\u00fcrde Steve McQueen heute fahren?<\/h3>\n<p>In erster Linie sei es darum gegangen, \u201eden coolsten Sportwagen zu machen, den es gibt\u201c, betont Chef-Designer L\u00e1szl\u00f3 Varga. \u201eWir haben uns Steve McQueen als Beispiel genommen und uns gefragt, was er wohl heute gerne fahren w\u00fcrde. Und es war uns wichtig, die typischen Formen der Sechziger und Siebziger, also cleane, runde Oberfl\u00e4chen, auf moderne Art zu interpretieren.\u201c<\/p>\n<p>Das Auto sollte aber nicht nur \u201ecool\u201c sein, sondern auch zeitlos. Und zeitlos hei\u00dft simpel. Ohne zu viel Schnickschnack. \u201eEs darf nicht zu aufdringlich sein. Man kann zum Beispiel das Hintergrundbild seines Telefons oder die Art, sich zu kleiden, st\u00e4ndig \u00e4ndern, damit es nicht langweilig wird. Das Design eines Autos ist hingegen f\u00fcr die Ewigkeit. Deshalb war es unsere Aufgabe, ein Design zu entwerfen, das nicht modisch ist und das man auch noch nach vielen Jahren gerne anschaut\u201c, erkl\u00e4rt Varga. Als Beispiele nennt der Ungar den 250 Ferrari GTO, den Jaguar E-Type, den Shelby Daytona und die Shelby Cobra, die urspr\u00fcnglich aus dem Rennsport kamen dann auch zu Stra\u00dfenfahrzeugen wurden.<\/p>\n<p>So habe man sich laut Varga auch beim Design des Hecks an klassischen Sportwagen orientiert. \u201eAuf den ersten Blick sieht es so aus, als ob wir es abgeschnitten h\u00e4tten \u2013 ein sehr harter Schnitt. Heutige Sportwagen haben normalerweise dieses sehr softe, flie\u00dfende Heck. Aber auch hier haben wir uns wieder an fr\u00fcheren Jahrzehnten orientiert\u201c, sagt er. \u201eEs war nicht leicht, eine klassische Form so zu machen, dass sie in den Augen der Menschen einzigartig wirkt \u2013 das kann ich Ihnen sagen. F\u00fcr uns ist es einfach wichtig, dass die Leute nicht sagen: \u201aDer sieht aus wie ein Ferrari oder Alfa Romeo\u2018, sondern dass sie sofort wissen: \u201aAch, das ist ein Pi\u00ebch!\u2018\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_181680\" aria-describedby=\"caption-attachment-181680\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-181680\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/aFrcPS_5c7d89b29bf2c-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-181680\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Pi\u00ebch Automotive<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Zeitlose Sch\u00f6nheit<\/h3>\n<p>Im Laufe des Prozesses haben die Designer viel experimentiert. Unter anderem auch mit den in den 1980er Jahren weit verbreiteten Klappscheinwerfern. Eine Idee, die jedoch fallengelassen wurde. \u201eDie Klappscheinwerfer passten nicht so richtig zur harmonischen runden Form der Fahrzeugfront. Deshalb haben wir uns wieder den klassischen Scheinwerfern zugewandt. Die runden, gro\u00dfen Scheinwerfer in Verbindung mit dem ovalen Grill sind ein typisches Merkmal von Sportwagen aus den Sechzigern.\u201c<\/p>\n<p>Das Ergebnis war am Ende ein Traumauto, das sich jeder der Beteiligten selbst kaufen w\u00fcrde. \u201eWir haben einen Sportwagen entworfen, den wir uns auch selbst kaufen w\u00fcrden\u201c, best\u00e4tigt Anton Pi\u00ebch. \u201eUnd wir haben lange mit vielen Enthusiasten dar\u00fcber gesprochen, was im Markt fehlt. Wir wollen einen modernen Klassiker anbieten, der keinen Konsumzyklen unterworfen ist. Der Fahrer unseres Sportwagens soll sich \u00fcber jede Minute freuen, die er in seinem Auto verbringen darf.\u201c<\/p>\n<p>Auch Varga w\u00fcrde den Mark Zero definitiv kaufen. \u201eEs ist ein wundersch\u00f6ner, dabei zeitloser Sportwagen. Manche Autos sind so \u00fcberladen an Komplexit\u00e4t und Details, dass man gar nicht genau erkennt, warum der Designer diese Kante und jene Ecke gesetzt hat. Wir dagegen machen ein Auto, das sehr einfach und clean ist. Toni und Rea gaben mir den Auftrag, eine \u201aTimeless Beauty\u2018 zu erschaffen, also eine zeitlose Sch\u00f6nheit. Und ja, ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.\u201c<\/p>\n<p>Als aggressiv w\u00fcrde Varga das Design des Pi\u00ebch Mark Zero keinesfalls bezeichnen, sondern eher als \u201eeasy-going und sorglos. So nach dem Motto: \u201aHey, ich wei\u00df, dass ich ein cooles und schnelles Auto bin. Aber das muss ich nicht immer und \u00fcberall unter Beweis stellen.\u2018\u201c<\/p>\n<p>Mehr Artikel zum Thema Elektromobilit\u00e4t lesen Sie <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/?s=mobilit%C3%A4t%2Belektro\">HIER<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Autos steht seit einiger Zeit immer mehr die Klimafreundlichkeit im Vordergrund. Elektrisch, klar, aber auch m\u00f6glichst klein, sparsam im Stromverbrauch und mit m\u00f6glichst gro\u00dfer Reichweite. Dazu passt der Pi\u00ebch Mark Zero nun aber \u00fcberhaupt nicht. Der Luxussportwagen protzt mit mehr als 600 PS und einer H\u00f6chstgeschwindigkeit von 250 km\/h. 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