{"id":181609,"date":"2019-12-25T11:30:26","date_gmt":"2019-12-25T10:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=181609"},"modified":"2019-12-25T11:30:26","modified_gmt":"2019-12-25T10:30:26","slug":"so-geht-innovation-anforderungen-des-zukuenftigen-marktes-erkennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/so-geht-innovation-anforderungen-des-zukuenftigen-marktes-erkennen\/","title":{"rendered":"So geht Innovation: Anforderungen des zuk\u00fcnftigen Marktes erkennen"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"margin: 0px; color: black; line-height: 115%; font-family: 'Arial',sans-serif; font-size: 11pt;\">Seit Juli 2019 ist Michael Tagscherer Chief Technology Officer (CTO) beim M\u00fcnchner Konzern f\u00fcr Sicherheitstechnologie Giesecke+Devrient (G+D). Eine neu geschaffene Position. Als Informatiker und promovierter Elektroingenieur hat Tagscherer intensiv an neuronalen Netzen und Datenanalytik gearbeitet. Seit 2001 ist er f\u00fcr G+D unterwegs, ein Gro\u00dfteil davon im Produktmanagement, mehrere Jahre in Asien. Technik ist f\u00fcr ihn ein Gesch\u00e4ftsenabler, eine weitere M\u00f6glichkeit, neue Portfolioelemente und Services anzubieten. Und nicht immer ist es ein neues Technikfeature, das einen neuen Service erm\u00f6glicht, sondern m\u00f6glicherweise einfach der klare Blick in die Zukunft des Marktes.<\/span><\/strong><\/p>\n<h3>Ein CTO f\u00fcr die gesamte G+D-Gruppe. Wozu?<\/h3>\n<p>Unser Gesch\u00e4ft ruht auf vier S\u00e4ulen: Produkte und L\u00f6sungen rund ums sichere Bezahlen, in der physischen, elektronischen wie digitalen Welt und der Absicherung digitaler Verbindungen von Menschen und Maschinen im Internet. Zudem unterst\u00fctzen wir Regierungen und Beh\u00f6rden weltweit mit verl\u00e4sslichen, integrierten Identit\u00e4tsl\u00f6sungen und sch\u00fctzen Datennetzwerke und kritische Infrastrukturen gegen Datenmissbrauch. So unterschiedlich die Themen sind, die wir in unseren Kernfeldern bearbeiten, so \u00e4hnlich k\u00f6nnen die Basistechnologien sein, mit denen sie sich besch\u00e4ftigen. Die neue zentrale Stelle eines CTOs gibt uns die M\u00f6glichkeit, die Bedarfe \u00fcber die vier Unternehmensbereiche hinweg zu b\u00fcndeln und neue L\u00f6sungen im Konzern voranzubringen. Das Internet der Dinge, K\u00fcnstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, skalierbare Sicherheit, sichere Betriebssysteme, Biometrie und Distributed-Ledger-Technologie, Blockchain usw. sind alles Themen, die den gesamten Konzern betreffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-181615 aligncenter\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Tagscherer_Michael-2-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Wie stellen Sie sich als Konzern der Herausforderung Innovation?<\/h3>\n<p>Ganz klassisch ist da das Thema Forschung und Entwicklung, das bei uns hochspezialisiert in den einzelnen Unternehmensbereichen stattfindet. Parallel dazu sind wir stets auf der Suche nach strategischen Zuk\u00e4ufen entlang unseres Kerngesch\u00e4fts.<\/p>\n<p>Seit Sommer 2018 sind wir zus\u00e4tzlich am Venture-Capital-Markt aktiv. Das hei\u00dft, wir investieren in Start-ups mit Ideen, die zu uns passen. Im Gegensatz zu den etablierten Spielern k\u00f6nnen Startups sehr viel unbefangener an Themen rangehen und sind deshalb oft viel schneller unterwegs.<\/p>\n<p>Diese Art von Unbefangenheit haben wir sozusagen mit einer eigenst\u00e4ndigen Einheit f\u00fcr Digitalisierung intern institutionalisiert. advance52 ist ein interner Inkubator und Accelerator, der Ideen unabh\u00e4ngig vom Tagesgesch\u00e4ft testet. Auf der Agenda dieses kleinen Teams stehen derzeit zu 100 Prozent Themen, die aus den Gesch\u00e4ftsbereichen kommen oder im Rahmen von Ideation-Aktivit\u00e4ten mit den Gesch\u00e4ftsbereichen entwickelt wurden. Jetzt m\u00fcssen sie in einem mehrstufigen Verfahren ihr Marktpotential beweisen.<\/p>\n<p>So betrachtet ist die jetzt vollzogene B\u00fcndelung der Technikverantwortung in meinem Ressort der aktuell letzte Schritt, um sich insgesamt strategisch f\u00fcr das Thema Innovation aufzustellen.<\/p>\n<h3>Was den internen Ideen-Inkubator anlangt, gibt es da schon Ergebnisse?<\/h3>\n<p>Wir haben mit einem vergleichsweise einfachen Thema im Bereich Bargeld begonnen. Bisher erfolgte der Vertrieb vor allem \u00fcber analoge Kan\u00e4le. Das wird bei den gro\u00dfen Berarbeitungsmaschinen f\u00fcr Banknoten, die bei den Zentralbanken dieser Welt stehen, auch weiter so bleiben. Neben den gro\u00dfen Maschinen sind in diesem Segment aber auch Tabletop-Maschinen Teil des Portfolios. Diese werden von kleineren Bankfilialen, Casinos oder Superm\u00e4rkten eingesetzt. F\u00fcr dieses Produktportfolio hat das Team einen Webshop entwickelt, um eine breitere Kundenbasis adressieren zu k\u00f6nnen. Und steht der Shop, lassen sich damit auch andere Produkte vertreiben.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel: F\u00fcr die Kollegen vom Identit\u00e4tsmanagement hat advance52 ein System entwickelt, mit dem Sie \u00fcber Ihr Smartphone zum Beispiel einen neuen Reisepass beantragen k\u00f6nnen. Die Identifizierung l\u00e4uft direkt \u00fcber Ihr Handy. Sie m\u00fcssen also nicht mehr zum Amt und dort etwas unterschreiben. Ein guter Schritt in Richtung Digital Government und eine klare Vereinfachung von Verwaltungsabl\u00e4ufen.<\/p>\n<h3>Klingt nach recht konventioneller Innovation: Ich mache einen bestehenden, langsamen Prozess schneller. Sicherlich sinnvoll. Aber wozu brauchen Sie dazu eine eigenst\u00e4ndige Einheit?<\/h3>\n<p>Ein Problem liegt h\u00e4ufig in der Transformation von der analogen in die digitale Welt und der damit verbundenen Generierung neuer Businessmodelle. Die k\u00f6nnen als Konkurrenz zum bzw. als m\u00f6gliche Kannibalisierung des bestehenden Gesch\u00e4fts wahrgenommen werden. Zum Teil ist das ja auch der Fall. Nicht jeder Vertriebler ist froh, wenn die bislang exklusiv \u00fcber ihn verkauften Produkte pl\u00f6tzlich auch \u00fcber andere Kan\u00e4le zum Kunden kommen k\u00f6nnen \u2026<\/p>\n<p>Ich gebe Ihnen ein noch deutlicheres Beispiel. Das beginnt mit einer einfachen Idee und endet mit einer massiven \u00c4nderung des Gesch\u00e4ftsmodells: Sie kennen noch die Zeiten, in denen Sie nach Abschluss eines Mobilfunkvertrages die SIM-Karte in Ihr Handy gesteckt und danach per Hand jede Menge Angaben eingeben haben, um die Verbindung zum Netz aufbauen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Wir haben damals gesagt: das dauert lang, ist st\u00f6ranf\u00e4llig, das bieten wir dem Mobilfunkanbieter als Service im Hintergrund an. Wenn Sie heute ein Mobilger\u00e4t mit einer neuen SIM-Karte best\u00fccken und aktivieren, bekommen wir im Hintergrund eine Meldung und laden die Konfiguration, die auf die jeweilige Version des Betriebssystems und auf den gerade abgeschlossenen Vertrag passt, auf das Endger\u00e4t. So etwas machen wir derzeit f\u00fcr rund 1,5 Milliarden Handys auf der Welt.<\/p>\n<p>Etwas Vergleichbares bieten wir im SIM-Bereich auch f\u00fcr die Mobilfunkanbieter selbst an. Wenn dort Backend-Systeme umgestellt werden m\u00fcssen, andere Konfigurationen auf SIM-Karten ben\u00f6tigen werden oder neue Schl\u00fcssel ausgerollt werden sollen etc., \u00fcbernehmen wir das Management. Das machen wir derzeit f\u00fcr 3,5 Milliarden SIM-Karten weltweit.<\/p>\n<h3>\u2026 und wo ist dann der Bruch mit dem bestehenden Gesch\u00e4ft?<\/h3>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt sparen Sie sich mit einem weiterentwickelten Verfahren das manuelle Einsetzen der SIM-Karte. Die wird dann einfach fest im Ger\u00e4t verl\u00f6tet. Der Rest passiert \u00fcber die Luftschnittstelle im Hintergrund. F\u00fcr ein Unternehmen wie unseres, das sehr erfolgreich im klassischen SIM-Gesch\u00e4ft ist, hat die Embedded-SIM-Technologie und das eSIM-Management nat\u00fcrlich ein disruptives Potential, das sich negativ auf das Standard-SIM-Gesch\u00e4ft auswirken kann.<\/p>\n<h3>G+D ist trotzdem in die eSIM-Technik eingestiegen. Warum?<\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst einmal gibt es Anwendungen, f\u00fcr die sind herausnehmbare SIM-Karten nur begrenzt geeignet. So bedingen zum Beispiel im Automotiv-Segment klimatische und mechanische Verh\u00e4ltnisse wie Temperatur, Feuchtigkeit oder Vibration, dass die SIM-Karten fest eingel\u00f6tet werden m\u00fcssen. Das hei\u00dft die Embedded-L\u00f6sung ist hier eine zuverl\u00e4ssige und zum Teil notwendige Alternative.<\/p>\n<p>Viel entscheidender war jedoch die Einsch\u00e4tzung der zuk\u00fcnftigen Entwicklung im Markt. Heute sind sehr viele Menschen ganz selbstverst\u00e4ndlich per Mobilfunk mit dem Internet verbunden. Das wird sich unserer Einsch\u00e4tzung nach f\u00fcr die Gegenst\u00e4nde um uns herum wiederholen. Durch das Internet der Dinge wird die Zahl der vernetzten Teilnehmer im Netz explosionsartig ansteigen. Und Sie werden weiterhin beim Kauf des Ger\u00e4ts nicht wissen, \u00fcber welchen Anbieter Sie sp\u00e4ter den Vertrag f\u00fcr die Netzverbindung abschlie\u00dfen wollen. Sie brauchen also ein Verfahren, mit dem Sie diese zu erwartende Marktdynamik abbilden k\u00f6nnen. F\u00fcr uns hie\u00df das, wir m\u00fcssen die Hardware vom Betriebssystem der SIM-Karte trennen. Mit dieser Idee haben wir damals mit einem Kunden klein angefangen. Inzwischen l\u00e4uft das System einwandfrei auf Millionen seiner aktuellen Endger\u00e4te wie Smartphones, Tablets und Wearables.<\/p>\n<h3>Und es gab interne Widerst\u00e4nde?<\/h3>\n<p>Ja, durchaus. Dabei ging es in erster Linie nicht um technische M\u00f6glichkeiten, sondern um Gesch\u00e4ftsperspektiven.<\/p>\n<p>Aber beim Blick in die Zukunft war allen Beteiligten klar, dass die Technologie kommen wird und wir dabei sein sollten. Ein ganz wichtiger Punkt: Von Anfang an die damit verbundenen Risiken offen ansprechen, sich zusammensetzen und dann \u00fcberlegen, wie man das gemeinsam zum Erfolg machen kann.<\/p>\n<h3>Jetzt skalieren Sie diese Technik in andere Branchen und nutzen das f\u00fcr neue Services?<\/h3>\n<p>Genau. Einer unserer Kunden, ein Autohersteller, bekam zum Beispiel in einem seiner Vertriebsl\u00e4nder etliche Reklamationen, weil beworbene Connectivity-Services nicht funktionierten. Um dem Problem zu begegnen, haben wir eine zus\u00e4tzliche Quality-of-Service-Applikation auf die eingel\u00f6teten eSIM-Karten geladen. \u00dcber die lie\u00dfen sich netzwerkrelevante Parameter nachverfolgen und gezielt die Ursachen f\u00fcr St\u00f6rungen identifizieren. Aufgrund unserer Daten konnte der Autohersteller das Problem mit dem Mobilfunkbetreiber schnell kl\u00e4ren. In diesem Fall war die eSIM-Technik die Voraussetzung daf\u00fcr, diesen Qualit\u00e4tssicherungsmechanismus \u00fcberhaupt anbieten und so schnell ausrollen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Was sind aus Ihrer Sicht technisch die derzeit spannendsten Entwicklungen?<\/h3>\n<p>Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass wir es im Jahr 2023 mit rund 35 Milliarden vernetzten Ger\u00e4ten zu tun haben werden. Eine einfache Rechnung: Wenn wir heute im Schnitt \u2013 sagen wir \u2013 20 Minuten brauchen, um eines dieser Ger\u00e4te ans Netz zu bringen, dann br\u00e4uchten wir mit den heutigen Mitteln etwa 1 Million Jahre, um diese riesige Zahl von Ger\u00e4ten betriebsbereit zu machen. Das hei\u00dft, dieser Prozess muss gegen\u00fcber den heutigen Verfahren in der n\u00e4chsten Zeit hochgradig automatisiert werden. Dabei werden digitale Identit\u00e4ten von Dingen und Nutzern und deren sichere Identifikation und Authentifizierung eine wichtige Rolle spielen.<\/p>\n<p>Sind Ger\u00e4te erst einmal in gro\u00dfer Zahl mit dem Netz verbunden, produzieren sie immens spannende Daten. Auf denen k\u00f6nnen wiederum neue Gesch\u00e4ftsmodelle aufsetzen. Fragen, denen wir uns hier stellen m\u00fcssen: Kann ich den Daten \u00fcberhaupt trauen, woher kommen sie, wer darf auf sie zugreifen, wie stellen wir sicher, dass nicht jeder an der Firmware herummanipuliert? Das Management von Ger\u00e4ten und Identit\u00e4ten, Konnektivit\u00e4t, Sicherheit, Datenanalytik, Machine Learning \u2013 von der Hardwareseite w\u00fcrde ich noch Quantencomputer erw\u00e4hnen \u2013, das sind aus meiner Sicht die Topthemen, die uns in den n\u00e4chsten Jahren besch\u00e4ftigen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Juli 2019 ist Michael Tagscherer Chief Technology Officer (CTO) beim M\u00fcnchner Konzern f\u00fcr Sicherheitstechnologie Giesecke+Devrient (G+D). Eine neu geschaffene Position. Als Informatiker und promovierter Elektroingenieur hat Tagscherer intensiv an neuronalen Netzen und Datenanalytik gearbeitet. Seit 2001 ist er f\u00fcr G+D unterwegs, ein Gro\u00dfteil davon im Produktmanagement, mehrere Jahre in Asien. 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