{"id":178649,"date":"2019-07-22T17:50:28","date_gmt":"2019-07-22T15:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=178649"},"modified":"2019-07-22T17:50:28","modified_gmt":"2019-07-22T15:50:28","slug":"tum-team-gewinnt-hyperloop-wettbewerb-zum-vierten-mal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/tum-team-gewinnt-hyperloop-wettbewerb-zum-vierten-mal\/","title":{"rendered":"TUM-Team gewinnt Hyperloop-Wettbewerb zum vierten Mal"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"https:\/\/tumhyperloop.de\/\">Hyperloop-Gruppe<\/a> der <a href=\"http:\/\/www.tum.de\">Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/a> scheint auf ihrem Gebiet unschlagbar zu sein. Schon zum vierten Mal in Folge konnten die Studenten den weltweit ausgeschriebenen <a href=\"https:\/\/www.spacex.com\/hyperloop\">Hyperloop-Wettbewerb in Los Angeles<\/a> f\u00fcr sich entscheiden. In der 1.200 Meter langen Testr\u00f6hre auf dem Firmengel\u00e4nde von <a href=\"https:\/\/www.spacex.com\/\">SpaceX<\/a> war der Pod des deutschen Teams mit einer Maximalgeschwindigkeit von 482 Stundenkilometern schneller als die aller anderen Teams.<\/p>\n<p>Mit dieser Geschwindigkeit waren die Studenten aus Garching bei M\u00fcnchen zwar 4 km\/h langsamer als bei ihrer Weltrekordzeit im vergangenen Jahr, aber immer noch knapp 8 km\/h schneller als der zweitplatzierte Pod des Teams Swissloop der ETH Z\u00fcrich ( 257,5 km\/h). Der Pod des Teams EPFLoop der EPFL in Lausanne (Schweiz) erreichte 238 km\/h. Weniger erfolgreich war das Team der TU Delft. Ihr Pod l\u00f6ste wegen eines Kommunikationsproblems nach 200 Metern eine Vollbremsung aus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_178646\" aria-describedby=\"caption-attachment-178646\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-178646\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1506765-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-178646\" class=\"wp-caption-text\">Studierende des NEXT Prototypes e.V. beim Roll-out des TUM Hyperloop Pod IV am 19.06.2019 \u00a9 Andreas Heddergott \/ TU Muenchen<\/figcaption><\/figure>\n<h3>100 Tests bestanden<\/h3>\n<p>Die Hyperloop-Pods der 21 Studententeams aus der ganzen Welt mussten im Laufe Woche rund 100 Tests bestehen. \u201eWir haben alle Tests erfolgreich bestanden, jedoch nicht alle beim ersten Mal&#8221;, sagt Team-Manager Toni Jukic. Es seien Komponenten ausgefallen, ein Teil der Software musste umgeschrieben werden, mit vielen Nachtschichten h\u00e4ttten sich am Ende jedoch alle Probleme beheben lassen.<\/p>\n<p>\u201eDer Pod ist sozusagen das Ergebnis einer vierj\u00e4hrigen Evolution\u201c, sagt Jukic. \u201eWir haben jedes Jahr dazugelernt und diese Erkenntnisse umgesetzt. Auch wenn wir den Weltrekord nicht knacken konnten, den vierten Sieg im vierten Rennen erzielt zu haben, das ist unglaublich. Wir sind \u00fcbergl\u00fccklich.\u201c<\/p>\n<p>Das 15-k\u00f6pfige TUM Hyperloop \u201eResearch Team\u201c erforscht das Konzept auch auf Machbarkeit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Sie bauten einen weiteren Pod mit funktionierendem Schwebesystem, den sie beim Wettbewerb zusammen mit dem zugeh\u00f6rigen R\u00f6hrensystem aus ultrafestem Beton vorstellten.<\/p>\n<h3>10-Kilometer-Strecke f\u00fcr 2020 geplant<\/h3>\n<figure id=\"attachment_178648\" aria-describedby=\"caption-attachment-178648\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-178648\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1514971-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-178648\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 TUM Hyperloop Team \/ TUM<\/figcaption><\/figure>\n<p>Hyperloop-Erfinder und Space-X-Gr\u00fcnder Elon Musk stellte sein Konzept des Superschnellzugs, der durch ein R\u00f6hrensystem rast, bereits 2013 vor. 2015 startete er die \u201eSpaceX Hyperloop Pod Competition\u201c, um dieses Konzept voranzubringen. F\u00fcr das kommende Jahr hat der 48-j\u00e4hrige eine entscheidende \u00c4nderungen geplant. Wie er auf Twitter bekanntgab, sollen die Pods durch eine 10 Kilometer lange R\u00f6hre mit einer Kurve fahren. Allerdings muss dazu eine komplett neue R\u00f6hre gebaut werden, da die aktuelle R\u00f6hre maximal um 200 Meter verl\u00e4ngert werden kann.<\/p>\n<p>2020 wird der Wettbewerb daher wohl \u00fcberirdisch stattfinden. Musk hat im Rahmen einer offenen Fragerunde zugegeben, dass in so kurzer Zeit kein langer unterirdischer Tunnel gebaut werden k\u00f6nne. \u201eIch glaube nicht, dass wir in einem Jahr einen langen, unterirdischen Tunnel haben werden, aber ich denke, in drei Jahren werden wir das definitiv schaffen&#8221;, wird Musk von <a href=\"https:\/\/techcrunch.com\">Techcrunch<\/a> zitiert. \u201eIn drei Jahren werden wir mindestens ein paar Meilen haben.\u201c<\/p>\n<h3>Noch ein Wettbewerb<\/h3>\n<p>Musk deutete au\u00dferdem an, dass er \u00fcber einen weiteren Wettbewerb nachdenke, dem Hauptbet\u00e4tigungsfeld seiner Firma <a href=\"https:\/\/www.boringcompany.com\/\">The Boring Company<\/a>: Tunnelbau. \u201eWir werden einen Tunnelbauwettbewerb in Betracht ziehen&#8221;, sagte er. \u201eWie gesagt besteht die prim\u00e4re Herausforderung darin, wie man einen Tunnel effektiv baut, besonders wie man die Verst\u00e4rkungssegmente einbaut und die Erde effektiv herausholt &#8211; es ist schwieriger, als es aussieht.\u201c<\/p>\n<p><em><strong><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/?s=hyperloop\">Mehr Artikel zum Thema Hyperloop<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hyperloop-Gruppe der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen scheint auf ihrem Gebiet unschlagbar zu sein. 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