{"id":177942,"date":"2019-07-16T14:39:23","date_gmt":"2019-07-16T12:39:23","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=177942"},"modified":"2019-07-16T14:39:23","modified_gmt":"2019-07-16T12:39:23","slug":"nunax-das-neueste-solarauto-der-tu-delft-will-sich-vom-australischen-wind-tragen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/nunax-das-neueste-solarauto-der-tu-delft-will-sich-vom-australischen-wind-tragen-lassen\/","title":{"rendered":"NunaX, das neueste Solarauto der TU Delft, will sich vom australischen Wind tragen lassen"},"content":{"rendered":"<p>Der zehnte Solarwagen eines Studententeams der TU Delft &#8211; der NunaX &#8211; will sowohl Wind als auch Sonne nutzen, um so schnell wie m\u00f6glich durch Australien zu fahren. Die neueste Version des siebenfachen Gewinners der World Solar Challenge wurde heute in Amsterdam vorgestellt. Das zehnte Auto aus Delft ist nicht nur leichter und effizienter, sondern auch so gebaut, dass der Wind f\u00fcr zus\u00e4tzliche Geschwindigkeit sorgt. Im Oktober hoffen die Studenten, mit ihrem NunaX bei der Bridgestone World Solar Challenge in Australien zum achten Mal den Weltmeistertitel zu gewinnen.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/stella-era-start-of-a-new-era-for-the-solar-car\/\">Lesen Sie alles \u00fcber die Pr\u00e4sentation von Stella Era, der vierten Version des Solar Team Eindhoven.<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Nach mehr als einem Jahr des Planens und Bauens kann der NunaX endlich gezeigt werden: der komplett selbstgebaute Solarrennwagen des <a href=\"https:\/\/www.vattenfallsolarteam.com\/\">Vattenfall Solar Teams<\/a>. Die Teammitglieder sind ausnahmslos Studenten der TU Delft, die ihr Studium f\u00fcr mindestens eineinhalb Jahre pausiert haben, um an der Bridgestone World Solar Challenge teilzunehmen. Trotzdem das Team bereits siebenmal Weltmeister geworden ist, sei diese Herausforderung nicht minder wichtig, sagt der technische Leiter Bruno Martens. \u201eDie Regeln f\u00fcr den Solarrennsport haben sich in den letzten Jahren kaum ver\u00e4ndert. Wo die Autos in den ersten Rennen noch sehr unterschiedlich waren, merkt man, dass die Teams genau aufeinander schauen und die Autos immer \u00e4hnlicher werden. Deshalb ist es wichtiger denn je, innovativ zu sein: Die intelligenten Gadgets machen den Unterschied.&#8221;<\/p>\n<figure id=\"attachment_177872\" aria-describedby=\"caption-attachment-177872\" style=\"width: 371px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/NunaX-de-nieuwste-zonneauto-van-het-Vattenfall-Solar-Team-Hans-Peter-van-Velthoven.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-177872\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/NunaX-de-nieuwste-zonneauto-van-het-Vattenfall-Solar-Team-Hans-Peter-van-Velthoven-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"247\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-177872\" class=\"wp-caption-text\">NunaX, das neueste Solarfahrzeug des Vattenfall Solar Teams &#8211; \u00a9 Hans-Peter van Velthoven<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Studenten aus Delft gewannen die vorherige Ausgabe auch dank eines innovativen kleineren Automodells &#8211; es ist zu erwarten, dass viele Teilnehmer in diesem Jahr die gleiche Gr\u00f6\u00dfe verwenden werden. Den Delfter Teammitgliedern ist es nun gelungen, ihr neues Auto noch leichter, kleiner und effizienter zu machen: Es wiegt nun nur noch 135 kg. Au\u00dferdem wurde ein kleiner Fl\u00fcgel an das Auto angebaut, der so platziert wurde, dass die Paneele darauf so viel Sonne wie m\u00f6glich einfangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Team erwartet jedoch das Beste aus dem aerodynamischen Design. Bruno Martens: \u201eW\u00e4hrend des letzten Rennens haben wir festgestellt, dass die kleine Nuna9 den starken Seitenwind ausnutzt, den wir im S\u00fcden Australiens immer haben. Ein bisschen wie ein Segelboot das auf dem Wind segelt. Diesmal haben wir dies bei der Gestaltung gezielt ber\u00fccksichtigt. Die Kabinenhaube und die Radabdeckungen sind so geformt, dass das Auto bei Seitenwind einen Schub von hinten bekommt. Mit diesem Auto nutzen wir nicht nur die Sonnenenergie, sondern auch ein wenig Windenergie.&#8221;<\/p>\n<p>Die Batterien des Autos, zusammen mit denen der Teams aus Eindhoven und Twente, <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/lessons-learned-battery-packs-of-the-dutch-solar-teams-travel-to-australia-by-boat\/\">sind bereits auf dem Weg nach Australien<\/a>. Im August werden die Teammitglieder zusammen mit ihrem NunaX abreisen. Das Rennen beginnt Mitte Oktober.<\/p>\n<h3>\u00dcber das Auto:<\/h3>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Vattenfall Solar Team 2019\" width=\"1290\" height=\"726\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/yg6jvmRL3Uk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><em>NunaX ist das kleinste und leichteste (135 kg) Auto aller Zeiten und &#8211; sofern die Konkurrenz nicht ein noch leichteres Auto entwickelt &#8211; das leichteste Auto, das jemals am Solarrennen teilgenommen hat. Um Gewicht zu sparen, wurde jedes Teil des Autos neugestaltet. F\u00fcr einige Teile verwendet das Team andere Rohstoffe, w\u00e4hrend f\u00fcr Andere das Material komplett eingespart wurde: ein Unterschied von manchmal nur zwei Gramm. Das Auto ist sehr stromlinienf\u00f6rmig: Der Seitenspiegel eines gew\u00f6hnlichen Autos hat mehr Widerstand als NunaX. Die Solarmodule bestehen aus Galliumsolarzellen, die normalerweise in der Raumfahrt eingesetzt werden. Diese sind wesentlich effizienter als die Siliziumzellen auf D\u00e4chern. Statt der \u00fcblichen Glasschicht, die normalerweise die Zellen sch\u00fctzt, hat das Team eine eigens entwickelte Schutzschicht genutzt. Das spart Gewicht. Diese Beschichtung enth\u00e4lt ebenfalls Prismen, so dass das Licht immer senkrecht zur Solarzelle f\u00e4llt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zehnte Solarwagen eines Studententeams der TU Delft &#8211; der NunaX &#8211; will sowohl Wind als auch Sonne nutzen, um so schnell wie m\u00f6glich durch Australien zu fahren. Die neueste Version des siebenfachen Gewinners der World Solar Challenge wurde heute in Amsterdam vorgestellt. 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