{"id":174964,"date":"2019-06-22T08:20:25","date_gmt":"2019-06-22T06:20:25","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=174964"},"modified":"2019-06-22T08:20:25","modified_gmt":"2019-06-22T06:20:25","slug":"neue-qualitaetssicherungs-methode-soll-die-wiederverwertung-von-erde-aus-bodenaushubmaterial-anregen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/neue-qualitaetssicherungs-methode-soll-die-wiederverwertung-von-erde-aus-bodenaushubmaterial-anregen\/","title":{"rendered":"Forscher monieren die ungepr\u00fcfte Entsorgung von Erde aus Bodenaushubmaterial"},"content":{"rendered":"<p>In \u00d6sterreich werden zwei Drittel des Bodenaushubmaterials ungepr\u00fcft deponiert. Wollten es die Baufirmen als Komposterde wiederverwerten, m\u00fcssten sie deutlich h\u00f6here Kosten in Kauf nehmen. Diese H\u00fcrde wird gerne umgangen. Forscher sehen darin einen leichtfertigen Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Erde und unterst\u00fctzen ein Umdenken mit optimierten Qualit\u00e4tssicherungs-Methoden.<\/p>\n<h3>Bodenaushubmaterial gr\u00f6\u00dfte Abfallfraktion<\/h3>\n<p>Baut\u00e4tigkeiten generieren enorme Mengen an Bodenaushubmaterial, das ist die Erde, die dem Bauobjekt weichen muss. In \u00d6sterreich bildet dieses die gr\u00f6\u00dfte Abfallfraktion und beziffert sich j\u00e4hrlich auf 33 Millionen Tonnen. Nur ein Drittel des Bodenaushubmaterials wird wiederverwertet, der Rest wird deponiert. Gleichzeitig verursacht die rege Baut\u00e4tigkeit Bodenzerst\u00f6rung durch Versiegelung. Es m\u00fcsste einen Ausgleich geben, sagt <a href=\"https:\/\/www.avaw-unileoben.at\/de\/team\/id,83\/\"><em>Martin Wellacher<\/em><\/a>, Forscher am <a href=\"https:\/\/www.unileoben.ac.at\/de\/3143\/\"><em>Lehrstuhl f\u00fcr Abfallverwertung und Abfallwirtschaft<\/em><\/a> an der <em><a href=\"https:\/\/www.unileoben.ac.at\/\">Montanuniversit\u00e4t Leoben<\/a>. <\/em>Der Wissenschafter sieht darin einen leichtfertigen Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Erde. Die Ressourcen sind begrenzt und wenn die B\u00f6den erst zerst\u00f6rt sind, sind sie unwiederbringlich.<\/p>\n<h3>Problem der Schwermetallbelastung<\/h3>\n<p><em>B<\/em>esonders B\u00f6den im st\u00e4dtischen Bereich k\u00f6nnten schwermetallbelastet sein. Eine Wiederverwertung als Komposterde w\u00fcrde eine gesetzlich vorgeschriebene Qualit\u00e4tssicherung erfordern, eine chemischen Analyse im Labor. Aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden verzichten viele Bauherrn auf die Qualit\u00e4tssicherung und entsorgen das Bodenaushubmaterial als Abfall auf eine Deponie. Sind wiederverwertende Unternehmen beteiligt, so stellt sich diesen das Problem, dass sie Bodenaushubmaterial annehmen, dessen Qualit\u00e4t sie nicht kennen, so <em>Wellacher<\/em>.<\/p>\n<h3>Wertvolle Erde auf der Deponie<\/h3>\n<p>Die Praxis zeigt, dass mehr Bodenaushubmaterial f\u00fcr eine Rekultivierung geeignet ist, als angenommen. Trotzdem landet viel wertvolle Erde auf der Deponie. Die Wiederverwertung kann einfach sein, wenn die Erde lediglich gesiebt werden muss, um gro\u00dfe Steine zu entfernen, erkl\u00e4rt <em>Wellacher<\/em>.<\/p>\n<h3>Team aus Technikern und Naturwissenschaftern<\/h3>\n<p>Im Projekt <a href=\"https:\/\/www.avaw-unileoben.at\/de\/forschung-ag_future_waste_treatment-laufende_projekte-resoil\/\"><em>ReSoil <\/em><\/a>nahm sich ein Forschungsteam um <em>Wellacher<\/em> diesem Problem an. Kooperationspartner waren die <a href=\"https:\/\/boku.ac.at\/\"><em>Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien<\/em> <\/a>und das Unternehmen <a href=\"http:\/\/www.poschacher-kompost.at\/\"><em>Poschacher Kompost<\/em><\/a>. Ziel ist es, die Wiederverwertungsrate von einem Drittel zu erh\u00f6hen.Von technischer und naturwissenschaftlicher Seite kann das Problem nur mit einer Optimierung der aktuellen Qualit\u00e4tssicherungs-Methode gel\u00f6st werden, wie <em>Wellacher<\/em> betont. F\u00fcr eine Wende brauche es auch den gesetzlichen Willen.<\/p>\n<h3>Chemische Analyse sagt nicht alles<\/h3>\n<p>Bei der aktuellen Qualit\u00e4tssicherungs-Methode handelt es sich um eine Gesamtbeurteilung. Aus zwei- bis siebentausend Kubikmeter heterogenem Bodenaushubmaterial werden systematisch f\u00fcnfundzwanzig Einzelproben entnommen und verunreinigt. Die Gesamtprobe wird so lange gesiebt, bis nur mehr wenige Gramm vorhanden sind. Bei der anschlie\u00dfenden chemischen Laboruntersuchung entscheidet auch die Konzentration von einem Element. Das ist aus naturwissenschaftlicher Perspektive ein problematischer Zugang. Die chemische Analyse sagt nicht alles. Die Auswirkung der Bodenzusammensetzung auf das Grundwasser und die Pflanzen wird gar nicht ber\u00fccksichtigt. Man m\u00fcsse noch andere Analysem\u00f6glichkeiten schaffen, so <em>Wellacher<\/em>.<\/p>\n<h3>Vorg\u00e4nge im Boden sind komplex<\/h3>\n<p>Chemische Laboranalysen aus der Vergangenheit zeigten, dass mitunter auch Bodenaushubmaterial aus nat\u00fcrlich gewachsenen Erden wegen Schwermetallbelastung ausscheidet. Wie etwa Erde aus Bergbauregionen, in denen Metalle wie Erz, Kupfer, Silber, Blei oder Wolfram abgebaut werden und im Bodenaushub dann auch nachgewiesen werden.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eVorg\u00e4nge im Boden sind sehr komplex. Es gibt viele Wechselwirkungen. Ob Schwermetall ins Grundwasser absinkt, h\u00e4ngt von der Art des Bodenaushubmaterials ab. Es gibt Material, das durchl\u00e4ssiger ist und Schwermetalle, die mobiler sind. Wenn ein Material \u00fcberh\u00f6hte Mengen Kupfer enth\u00e4lt, dann sagt das noch nicht, dass das Kupfer auch verf\u00fcgbar und gef\u00e4hrlich ist. Man muss analysieren, wie stark es gebunden ist, um ein Gutachten \u00fcber die Gefahr f\u00fcr Mensch und Umwelt erstellen zu k\u00f6nnen.\u201c Martin Wellacher<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Projekt <em>ReSoil<\/em> wurden verschiedene Methoden entwickelt, die sicherstellen, dass der wiederverwertete Bodenaushub das Trinkwasser sauber h\u00e4lt und die darauf wachsenden Pflanzen Lebensmittel- und Futtermittelqualit\u00e4t haben. Im Fokus standen die Durchl\u00e4ssigkeit des Bodenaushubmaterials und dessen N\u00e4hrstoffgehalt.<\/p>\n<h3>Boden auf N\u00e4hrstoffgehalt testen<\/h3>\n<p>Bei der Pr\u00fcfung auf N\u00e4hrstoffgehalt werden Pflanzen im Bodenaushubmaterial angebaut und einem Wachstumstest unterzogen. Gemessen werden Wachstum und Erntegewicht. Die Ergebnisse einer chemischen Extraktion zeigten, dass sich verschiedene Schwermetalle unterschiedlich l\u00f6sen und auch die Pflanzen unterschiedlich auf die verschiedenen Schwermetalle reagieren. Als besonders geeignete Testpflanze erwies sich Salat, der in manchen schwermetallreichen B\u00f6den nur K\u00fcmmerpflanzen entwickelt und so die Auswirkungen des Schwermetalls zeigte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_175001\" aria-describedby=\"caption-attachment-175001\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-175001\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Qualita\u0308tssicherung-Bodenaushubmaterial-c-Montanuniversita\u0308t-Leoben_-600x338.jpg\" alt=\"Qualit\u00e4tssicherung Bodenaushubmaterial\" width=\"600\" height=\"338\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-175001\" class=\"wp-caption-text\">Qualita\u0308tssicherung Bodenaushubmaterial (c) Montanuniversita\u0308t Leoben<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Foto: Unten sind drei Ans\u00e4tze mit Salat auf einem Metall-belasteten Boden zu sehen, oben die Vergleichsprobe.<\/em><\/p>\n<h3>Boden auf Durchl\u00e4ssigkeit testen<\/h3>\n<p>Im Test auf Durchl\u00e4ssigkeit wird erprobt, wie Schwermetalle bei einer geschlossenen Pflanzendecke ins Grundwasser absinken. Der Test findet ex situ auf der Anlage des Wiederverwerters statt. Dabei wird das Bodenaushubmaterial in Containern angesetzt. Ein Container umfasst etwa einen Kubikmeter. Wie <em>Wellacher<\/em> erl\u00e4utert, sei der Aufwand \u00fcberblickbar. Der Wiederverwerter m\u00fcsse sich pro Probe ein bis zwei Stunden Zeit nehmen, drei bis acht Wochen regelm\u00e4\u00dfig Kontrollen durchf\u00fchren und die Zwischenergebnisse protokollieren. Die chemische Auswertung erfordert allerdings eine Laboranalyse.<\/p>\n<h3>Mehr Qualit\u00e4t bei der Rekultivierung<\/h3>\n<p>Die Qualit\u00e4tssicherung erstreckt sich aber auch auf den Prozess der Rekultivierung, der bis dato niederschwellig gehandhabt werde. Im klassischen Fall versucht eine Baufirma, eine Fl\u00e4che gr\u00fcn zu \u00fcbergeben. Dazu wird eine oberfl\u00e4chliche Schicht von maximal zwanzig Zentimetern aufgetragen. Das reicht, um einen Rasen wachsen zu lassen. <em>Wellacher <\/em>sieht darin eine eher kosmetische Ma\u00dfnahme. Die Anforderungen an eine Rekultivierung mit darauffolgender nachhaltiger Bodenfunktion sind wesentlich h\u00f6her.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eMit unserer Qualit\u00e4tssicherungsmethode f\u00fcr Bodenaushub entscheiden wir nicht nur \u00fcber Deponie oder Wiederverwertung, sondern auch \u00fcber h\u00f6her- und minderwertige Verwertung. Aus bodenkundlicher Sicht sollte vierzig Zentimeter Bodenfl\u00e4che aufgebracht werden. Noch besser w\u00e4re ein Zweischichtaufbau aus Erd- und Steinschicht. Die geforderte Produktivit\u00e4t und das Wasserhalteverm\u00f6gen kann man in zwanzig Zentimetern nicht erreichen. Auch viele Pflanzen ben\u00f6tigen zum Aufwachsen tiefergr\u00fcndige B\u00f6den.\u201c <em>Martin Wellacher<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Auch interessant:<\/h3>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/kunststofftechniker-kooperieren-mit-sozial-orientiertem-recycling-startup-in-kenia\/\">Kunststofftechniker kooperieren mit sozial orientiertem Recycling Startup in Kenia<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/wie-touristische-regionen-ihre-abfallwirtschaft-nachhaltig-optimieren\/\">Wie touristische Regionen ihre Abfallwirtschaft nachhaltig optimieren<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/kreislaufwirtschaft-fordert-langlebige-und-recyclingfaehige-produkte\/\">Kreislaufwirtschaft fordert langlebige und recyclingf\u00e4hige Produkte<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In \u00d6sterreich werden zwei Drittel des Bodenaushubmaterials ungepr\u00fcft deponiert. 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