{"id":174725,"date":"2019-06-21T11:30:20","date_gmt":"2019-06-21T09:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=174725"},"modified":"2019-06-21T11:30:20","modified_gmt":"2019-06-21T09:30:20","slug":"erosita-zur-inventur-des-kosmos-deutsche-forscher-auf-der-suche-nach-der-dunklen-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/erosita-zur-inventur-des-kosmos-deutsche-forscher-auf-der-suche-nach-der-dunklen-energie\/","title":{"rendered":"&#8220;eROSITA&#8221; zur Inventur des Kosmos: Deutsche Forscher auf der Suche nach der Dunklen Energie"},"content":{"rendered":"<p>Am 21. Juni 2019 bricht die russische Raumsonde Spektrum-R\u00f6ntgen-Gamma (SRG) vom Kosmodrom Baikonur in der kasachischen Steppe zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lagrange-Punkte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lagrange-Punkt 2<\/a> auf. Dieser ist einer von f\u00fcnf Punkten, an denen ein leichter K\u00f6rper wie eine Raumsonde antriebslos einen massereicheren Himmelsk\u00f6rper umkreisen kann. In seinen etwa 1,5 Millionen Kilometern Entfernung herrscht n\u00e4mlich ein Kr\u00e4ftegleichgewicht. Somit kann die Sonde gemeinsam mit der Erde die Sonne umkreisen. Mit an Bord der SRG: Das deutsche R\u00f6ntgenteleskop eROSITA. Sein Name leitet sich von \u201eextended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array\u201c ab. Denn mit seinen insgesamt sieben R\u00f6ntgendetektoren soll eROSITA den gesamten Himmel beobachten, nach so genannten hei\u00dfen Quellen wie Galaxienhaufen, Supernova-\u00dcberresten, R\u00f6ntgendoppelsternen sowie Neutronensternen suchen und sie anschlie\u00dfend kartieren. Zusammen mit dem russischen Partnerinstrument ART-XC ist das Ziel der Mission, das R\u00e4tsel um die Dunkle Energie \u2013 dies ist eine hypothetische Form von kosmischem Kraftstoff, einer Energie, die die beschleunigte Ausdehnung des Universums umschreibt \u2013, zu l\u00f6sen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_174737\" aria-describedby=\"caption-attachment-174737\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-174737 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/eROSITAcameras_sn-600x338.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-174737\" class=\"wp-caption-text\">X-ray Camera @P. Friedrich\/MPE<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Wissenschaftler planen mit Hilfe von eROSITA sozusagen eine kosmische Inventur des hei\u00dfen Universums:<\/p>\n<blockquote><p>eROSITA\u2019s R\u00f6ntgenaugen sind die besten, die jemals auf einem Weltraumteleskop gestartet sind. Ihre einmalige Kombination aus Lichtsammelfl\u00e4che, Gesichtsfeld und Aufl\u00f6sung machen sie circa 20-mal so empfindlich wie das deutsche Teleskop ROSAT in den 1990-er Jahren\u2026\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8230;, betont Dr. Walther Pelzer, Vorstand im <a href=\"https:\/\/www.dlr.de\/dlr\/desktopdefault.aspx\/tabid-10002\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutschen Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR)<\/a> zust\u00e4ndig f\u00fcr das Raumfahrtmanagement, mit dessen Unterst\u00fctzung eROSITA vom <a href=\"http:\/\/www.mpe.mpg.de\/index\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Max-Planck-Institut f\u00fcr Extraterrestrische Physik (MPE)<\/a> gebaut wurde. Und er erg\u00e4nzt: \u201eSo wird eROSITA uns dabei helfen, die Struktur des Kosmos und dessen Entwicklung besser zu verstehen. Insbesondere wird das deutsche Teleskop aber dazu beitragen, das R\u00e4tsel der Dunklen Energie zu l\u00f6sen.&#8221;<\/p>\n<h3>Kontinuierliche Expansion des Universums<\/h3>\n<p>Denn: Unser Universum dehnt sich seit dem Urknall kontinuierlich aus. Noch bis in die 1990er-Jahre hatte man gedacht, dass diese kosmische Expansion langsamer wird und irgendwann zum Stillstand kommt. Doch dann kamen die Astrophysiker Saul Perlmutter, Adam Riess und Brian Schmidt. Sie beobachteten Sternenexplosionen, die weit sichtbar sind und immer gleich viel Licht abstrahlen. Sie verma\u00dfen ihre Entfernungen und konnten es selbst kaum glauben:<\/p>\n<p>\u201eDie beobachteten Supernovae Typ1a waren weniger hell, als man eigentlich erwartet hatte. Damit war klar: Das Universum wird bei seiner Ausdehnung nicht langsamer &#8211; ganz im Gegenteil. Es nimmt Fahrt auf und wird mit wachsender Geschwindigkeit immer weiter auseinandergetrieben&#8221;, erkl\u00e4rt Dr. Thomas Mernik, eROSITA-Projektleiter beim DLR Raumfahrtmanagement. Mit dieser Erkenntnis stellten die drei Forscher die Wissenschaft auf den Kopf und bekamen daf\u00fcr im Jahr 2011 den Nobelpreis f\u00fcr Physik verliehen. Doch Saul Perlmutter, Adam Riess und Brian Schmidt lie\u00dfen uns mit einer entscheidenden Frage zur\u00fcck:<\/p>\n<blockquote><p>Welcher \u201akosmische Kraftstoff\u2018 treibt das Universum an? Weil man diese Frage bis heute nicht beantworten kann und seine Zutaten nicht kennt, nannte man diesen Beschleuniger einfach Dunkle Energie. eROSITA wird nun versuchen, dem Grund dieser Beschleunigung auf die Spur zu kommen&#8221;, erkl\u00e4rt Thomas Mernik.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Galaxienhaufen mit R\u00f6ntgenaugen beobachten<\/h3>\n<p>In Wirklichkeit wissen wir nicht viel \u00fcber unser Universum. Wir kennen gerade einmal die Zutaten von vier Prozent seiner Energiedichte, denn so winzig ist der Anteil von &#8220;normaler&#8221; Materie wie Protonen und Neutronen an der &#8220;Rezeptur des Weltalls&#8221;. Die anderen 96 Prozent sind ein R\u00e4tsel. Man vermutet heute, dass 26 Prozent die Dunkle Materie beisteuert. Der gr\u00f6\u00dfte Anteil mit gesch\u00e4tzten 70 Prozent macht allerdings die Dunkle Energie aus. Um ihr auf die Spur zu kommen, m\u00fcssen Wissenschaftler etwas unvorstellbar Gro\u00dfes und extrem Hei\u00dfes beobachten:<\/p>\n<blockquote><p>Galaxienhaufen setzen sich aus bis zu einigen tausend Galaxien zusammen, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten im gemeinsamen Schwerefeld bewegen. In ihrem Inneren sind diese merkw\u00fcrdigen Gebilde von einem d\u00fcnnen, unvorstellbar hei\u00dfen Gas durchdrungen, das sich durch seine R\u00f6ntgenstrahlung beobachten l\u00e4sst. Genau hier kommen die R\u00f6ntgenaugen von eROSITA ins Spiel. Mit ihnen beobachten wir Galaxienhaufen und schauen, wie sie sich im Universum bewegen und vor allem, wie schnell sie das tun. Diese Bewegung wird uns dann hoffentlich mehr \u00fcber die Dunkle Energie verraten\u201c, erkl\u00e4rt DLR-Projektleiter Thomas Mernik.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Gigantisches Projekt: Kartografie des gesamten hei\u00dfen Universums<\/h3>\n<p>Doch nicht nur die Bewegungsmuster der Galaxienhaufen interessieren die Wissenschaftler. Sie wollen diese Gebilde z\u00e4hlen und kartieren. Bis zu 100.000 solcher Haufen sollen die R\u00f6ntgenaugen von eROSITA einfangen &#8211; mehr als jemals zuvor beobachtet wurden. Au\u00dferdem sollen weitere hei\u00dfe Ph\u00e4nomene wie aktive Schwarze L\u00f6cher, Supernova-\u00dcberreste sowie R\u00f6ntgendoppel- und Neutronensterne beobachtet und lokalisiert werden.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"R\u00f6ntgenteleskop eROSITA \u2013 auf der Jagd nach der Dunklen Energie\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/342935649?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"1290\" height=\"726\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\"><\/iframe><\/p>\n<p>Daf\u00fcr durchmustert eROSITA alle sechs Monate den gesamten Himmel und erstellt in vier Jahren eine tiefe und detaillierte Karte des Universums im R\u00f6ntgenbereich. Auf diese Weise wird eROSITA die gigantischste kosmische Inventur des hei\u00dfen Universums durchf\u00fchren. Mit dem Ergebnis, dass wir beginnen, die Struktur des Kosmos und dessen Entwicklung besser zu verstehen.<\/p>\n<h3>Sieben\u00e4ugige eROSITA mit R\u00f6ntgenblick<\/h3>\n<p>Das deutsche Teleskop setzt sich aus zwei Kernbestandteilen zusammen: Seiner Optik und seinen Detektoren. Erstere besteht aus sieben parallel ausgerichteten Spiegelmodulen. Jedes Modul hat einen Durchmesser von 36 Zentimetern und besteht aus 54 ineinander geschachtelten Spiegelschalen, deren Oberfl\u00e4che aus einem Paraboloid und einem Hyperboloid (Wolter-I-Optik) zusammengesetzt ist.<\/p>\n<blockquote><p>Die Spiegelmodule sammeln hochenergetische Photonen und leiten diese an die CCD-R\u00f6ntgenkameras weiter, die speziell f\u00fcr eROSITA in unserem Halbleiterlabor in Garching entwickelt wurden. Sie bilden den zweiten Kernbestandteil von eROSITA und sitzen im Brennpunkt jedes Spiegelsystems&#8230;&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>beschreibt Dr. Peter Predehl, eROSITA-Projektleiter beim Max-Planck-Institut f\u00fcr Extraterrestrische Physik das Teleskop. Laut Predehl sind diese hochempfindlichen Kameras die besten ihrer Art. Gemeinsam mit den Spiegelmodulen w\u00fcrden sie ein entsprechendes R\u00f6ntgenteleskop bilden, dessen Kombination aus Lichtsammelfl\u00e4che und Gesichtsfeld unerreicht sei.<\/p>\n<h3>Die vielf\u00e4ltigen Partner der Raumfahrtmission SRG<\/h3>\n<p>Die russische Raumfahrtmission Spektrum-R\u00f6ntgen-Gamma (SRG) arbeitet mit vielen Partnern zusammen. So sind dies auf russischer Seite die Raumfahrtagentur Roskosmos, der Raumfahrtkonzern Lavochkin sowie das Institut f\u00fcr Weltraumforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften (IKI).<\/p>\n<figure id=\"attachment_174736\" aria-describedby=\"caption-attachment-174736\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-174736\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/SRG_eROSITA_ART-XC_sn-600x337.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"337\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-174736\" class=\"wp-caption-text\">SRG: Ready for take-off @Roscosmos\/DLR\/SRG\/Lavochkin<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das deutsche R\u00f6ntgenteleskop eROSITA wurde mit der Unterst\u00fctzung des DLR Raumfahrtmanagements vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Extraterrestrische Physik in Garching gemeinsam mit dem Leibniz-Institut f\u00fcr Astrophysik Potsdam (AIP) Potsdam sowie den Universit\u00e4ten Erlangen-N\u00fcrnberg, Hamburg und T\u00fcbingen entwickelt und gebaut. Zudem bereiten die Universit\u00e4ten M\u00fcnchen und Bonn die wissenschaftliche Auswertung der eROSITA-Daten mit vor. Die am deutschen Teleskop beteiligten Partnerinstitute erstellten die Software f\u00fcr die Datenanalyse, Missionsplanung und Simulationen sowie Teile der Hardware. Die haupts\u00e4chliche Hardwareverantwortung lag aber im Wesentlichen beim MPE.<\/p>\n<blockquote><p>Normalerweise wird ein derart komplexes Instrument wie eROSITA von einem gro\u00dfen Institut nur mit Hilfe eines industriellen Hauptauftragnehmers umgesetzt. Wir sind aber mit dem MPE gemeinsam einen anderen Weg gegangen und haben das Institut die Entwicklung in Eigenregie durchf\u00fchren lassen&#8221;, betont Thomas Mernik.<\/p><\/blockquote>\n<p>Projektleitung, Produktsicherung und Systemauslegung waren zentrale Aufgaben, die vom MPE selbst erledigt wurden. Daf\u00fcr wurden andere Aufgaben von dort an die Industrie vergeben &#8211; zum Beispiel f\u00fcr die Spiegelfertigung, die Struktur, die Thermalisolierung, mechanische Pr\u00e4zisionsteile, Elektronikplatinen und vieles mehr. &#8220;Da wir eROSITA nun auf seine Reise in den Weltraum schicken, kann man r\u00fcckblickend sagen, dass dieser Ansatz doch sehr erfolgreich und sinnvoll war&#8221;, freut sich Thomas Mernik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 21. Juni 2019 bricht die russische Raumsonde Spektrum-R\u00f6ntgen-Gamma (SRG) vom Kosmodrom Baikonur in der kasachischen Steppe zum Lagrange-Punkt 2 auf. Dieser ist einer von f\u00fcnf Punkten, an denen ein leichter K\u00f6rper wie eine Raumsonde antriebslos einen massereicheren Himmelsk\u00f6rper umkreisen kann. In seinen etwa 1,5 Millionen Kilometern Entfernung herrscht n\u00e4mlich ein Kr\u00e4ftegleichgewicht. Somit kann die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1706,"featured_media":508599,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"categories":[25213],"tags":[31288,36305,36308,36311],"location":[24328],"article_type":[],"serie":[],"archives":[],"internal_archives":[],"reboot-archive":[],"class_list":["post-174725","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachhaltigkeit-de","tag-dlr-de","tag-dunkle-energie-de","tag-erosita-de","tag-srg-de","location-deutschland"],"blocksy_meta":[],"acf":{"subtitle":"","text_display_homepage":false},"author_meta":{"display_name":"Almut Otto","author_link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/author\/almut-otto\/"},"featured_img":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/eROSITAmirrorplatform_sn_xl.jpg","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/nachhaltigkeit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Nachhaltigkeit<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Nachhaltigkeit<\/span>"]},"tags":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/nachhaltigkeit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">DLR<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/nachhaltigkeit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Dunkle Energie<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/nachhaltigkeit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">eROSITA<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/category\/nachhaltigkeit-de\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">SRG<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">DLR<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Dunkle Energie<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">eROSITA<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">SRG<\/span>"]}},"comment_count":"0","relative_dates":{"created":"Posted 7 years ago","modified":"Updated 7 years ago"},"absolute_dates":{"created":"Posted on June 21, 2019","modified":"Updated on June 21, 2019"},"absolute_dates_time":{"created":"Posted on June 21, 2019 11:30 am","modified":"Updated on June 21, 2019 11:30 am"},"featured_img_caption":"","series_order":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174725","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1706"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=174725"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174725\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media\/508599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=174725"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=174725"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=174725"},{"taxonomy":"location","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/location?post=174725"},{"taxonomy":"article_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/article_type?post=174725"},{"taxonomy":"serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/serie?post=174725"},{"taxonomy":"archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/archives?post=174725"},{"taxonomy":"internal_archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/internal_archives?post=174725"},{"taxonomy":"reboot-archive","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/reboot-archive?post=174725"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}