{"id":171501,"date":"2019-05-15T16:45:45","date_gmt":"2019-05-15T14:45:45","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=171501"},"modified":"2019-05-15T16:45:45","modified_gmt":"2019-05-15T14:45:45","slug":"investition-in-die-zukunft-hamburg-bekommt-neues-innovationszentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/investition-in-die-zukunft-hamburg-bekommt-neues-innovationszentrum\/","title":{"rendered":"Investition in die Zukunft: Hamburg bekommt neues Innovationszentrum"},"content":{"rendered":"<p>Im April 2019 fiel in Hamburg der symbolische erste Spatenstich f\u00fcr ein neues Innovationszentrum, die Science City Bahrenfeld. Das Zentrum auf dem Forschungscampus ist ein Gemeinschaftsprojekt von <a href=\"http:\/\/www.desy.de\/\">DESY<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.uni-hamburg.de\/en\/\">Universit\u00e4t Hamburg<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.hamburg.de\/behoerden\">Stadt Hamburg<\/a> und soll als neuer Hochtechnologiestandort im Hamburger Westen zukunftstr\u00e4chtige Unternehmen anziehen. Es wird neben dem <a href=\"https:\/\/www.cfel.de\/\">Centre for Free-Electron Laser Science<\/a> (CFEL) errichtet und \u00fcber die Luruper Chaussee auf der H\u00f6he der Stadionstra\u00dfe zu erreichen sein.<\/p>\n<p>\u201eDie Idee ist im Jahr 2014 entstanden und von der B\u00fcrgerschaft beschlossen worden\u201c, sagt DESY-COO, Dipl.-Ing. Denny Dro\u00dfmann. Nach der Fertigstellung Anfang 2021 wird das Zentrum auf dem gut 5.000 Quadratmeter gro\u00dfen Grundst\u00fcck rund 1.000 Quadratmeter Labor- und 1.000 Quadratmeter B\u00fcrofl\u00e4che umfassen und soll in erster Linie Existenzgr\u00fcnder und Startups anlocken. Die Anzahl der Firmen h\u00e4ngt laut Dro\u00dfmann von der Gr\u00f6\u00dfe der einzelnen Unternehmen ab. \u201eWir rechnen am Anfang mit ca. acht Nutzereinheiten, perspektivisch werden es wohl eher zw\u00f6lf sein.\u201c<\/p>\n<p>Betrieben wird das Innovationszentrum von der Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld GmbH. \u201eDer Senat setzt sich daf\u00fcr ein, dass Wissenschaft und innovative Unternehmen zueinander finden und sich erfolgreiche Innovationsketten bilden\u201c, erkl\u00e4rte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher bei Baubeginn. \u201eDas Innovationszentrum bei DESY ist ein Teil der k\u00fcnftigen Science City Bahrenfeld und ein wichtiges Projekt unserer Wissenschaftsstrategie. Kluge K\u00f6pfe aus Startups und innovativen Unternehmen k\u00f6nnen hier mit exzellenten Wissenschaftlern zusammenarbeiten und neue Ideen entwickeln.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_171499\" aria-describedby=\"caption-attachment-171499\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-171499\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/DAN6210-600x408.jpg\" alt=\"Innovationszentrum\" width=\"600\" height=\"408\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-171499\" class=\"wp-caption-text\">Erster Spatenstich f\u00fcr das Innovationszentrum: DESY-Direktor Helmut Dosch, Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld GmbH, Arik Willner und Universit\u00e4tspr\u00e4sident Dieter Lenzen (v.l.n.r.). \u00a9 DESY, Daniel Reinhardt<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Perfekte Infrastruktur f\u00fcr kluge K\u00f6pfe<\/h3>\n<p>Katharina Fegebank, Senatorin f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung sieht das Innovationszentrum als einen wichtigen Bestandteil einer Vision eines neuen Wissenschaftsquartiers. \u201eEs bietet klugen K\u00f6pfen die Infrastruktur, um wissenschaftliche Erkenntnisse in Ausgr\u00fcndungsideen und Produkte umzuwandeln\u201c, betonte sie. \u201eHiervon profitieren der Wissenschaftsstandort Hamburg sowie die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gleicherma\u00dfen. Denn: Die Zukunft eines Standortes liegt im erfolgreichem Austausch zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft und dem Transfer neuer Ideen in konkrete Produkte und Dienstleistungen.\u201c<\/p>\n<p>Auf dem DESY-Gel\u00e4nde in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Gr\u00fcnderzentrums gebe es schon jetzt mehrere junge Unternehmen im Hochtechnologiesektor, die bereits als k\u00fcnftige Mieter feststehen, betonte Helmut Dosch, der Vorsitzende des DESY-Direktoriums und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Innovationszentrum-GmbH. \u201eEs ist unser Ziel, dass bis zum Einzug weitere Startups mit Wurzeln auf dem Forschungscampus hinzukommen, ob diese nun von DESY, der Universit\u00e4t oder einem der anderen Institute sind.\u201c<\/p>\n<p>Das Bet\u00e4tigungsfeld dieser DESY-Ausgr\u00fcndungen \u2013 Cycle GmbH, suna precision GmbH, X-Spectrum GmbH und Class 5 Photonics GmbH \u2013 liegt genau in den Bereichen, die im neuen Zentrum vertreten sein sollen. \u201eEs gibt einen klaren Fokus auf Hightech-Gr\u00fcnder aus dem Bereich der Physik und der Nanotechnologie\u201c, erkl\u00e4rt Dro\u00dfman. \u201eSprich, die Firmen die thematisch eine N\u00e4he zur Forschungst\u00e4tigkeit am DESY haben. Derzeit sind wir im Bereich der Lasertechnologien und der Detektoren stark aufgestellt.\u201c<\/p>\n<blockquote><p>Das Innovationszentrum ist vorwiegend ein Ort f\u00fcr Gr\u00fcnder<\/p><\/blockquote>\n<p>Laut DESY gibt es f\u00fcr die Mieter des neuen Zentrums zudem zahlreiche Vorteile &#8211; von einer perfekten Infrastruktur \u00fcber gr\u00fcnderfreundliche Mieten, flexible B\u00fcrofl\u00e4chen, Co-Working Bereiche, Seminar- und Meetingr\u00e4ume, Labore sowie eine Cafeteria. Dadurch w\u00fcrde auch Networking und ein Wissensaustausch zwischen den Unternehmen gef\u00f6rdert; ein Plus insbesondere f\u00fcr Existenzgr\u00fcnder und Startups, die so von der Erfahrung etablierter Unternehmen profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eDas Innovationszentrum ist vorwiegend ein Ort f\u00fcr Gr\u00fcnder\u201c, so Do\u00dfmann. \u201eEs wird allerdings einen Co-Working-Bereich geben und es entsteht auf dem DESY-Campus als Erg\u00e4nzung zum Innovationszentrum noch das integrierte Technologie- und Gr\u00fcnderzentrum, in dem es auch explizit Platz f\u00fcr etablierte Hightech-Firmen aus den Forschungsthemen des Campus geben soll. Damit soll dann ein ganzheitliches Angebot am Campus entstehen.\u201c<\/p>\n<p>Dieter Lenzen, Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t Hamburg meinte, Wissenschaft, die keiner kennt, n\u00fctze niemandem. \u201eDeswegen haben wir gemeinsam, DESY und die Universit\u00e4t, zusammen mit der Stadt die Gr\u00fcndung eines Innovationszentrums beschlossen, in dem die Wege daf\u00fcr geebnet werden: Aus wissenschaftlichen Ergebnissen auch unternehmerische Konsequenzen zu ziehen.\u201c<\/p>\n<p>Die Baukosten des Innovationszentrums betragen rund 17,5 Millionen Euro. Davon tr\u00e4gt die Stadt Hamburg 14,2 Millionen Euro, die restlichen 3,3 Millionen Euro kommen von DESY.<\/p>\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwjQh6ec4Z3iAhUDElAKHTOmBDcQFjAAegQIARAB&amp;url=https%3A%2F%2Finnovationorigins.com%2Fgermany-wants-to-be-a-country-of-innovation-siemensstadt-2-0-is-looking-for-inspiration-in-eindhoven%2F&amp;usg=AOvVaw2wehkxs4UcIU9RQwb4cmSA\">Innovationscampus pr\u00e4gt neue Lebens- und Arbeitswelten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im April 2019 fiel in Hamburg der symbolische erste Spatenstich f\u00fcr ein neues Innovationszentrum, die Science City Bahrenfeld. 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