{"id":168120,"date":"2019-03-23T09:00:34","date_gmt":"2019-03-23T08:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=168120"},"modified":"2019-03-23T09:00:34","modified_gmt":"2019-03-23T08:00:34","slug":"wie-die-vienna-biennale-zu-einer-wertebasierten-zukunft-beitraegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/wie-die-vienna-biennale-zu-einer-wertebasierten-zukunft-beitraegt\/","title":{"rendered":"Wie die Vienna Biennale zu einer wertebasierten Zukunft beitr\u00e4gt"},"content":{"rendered":"<p>Vom 29. Mai bis zum 6. Oktober 2019 wird die dritte <em>Vienna Biennale<\/em> abgehalten. In den Beitr\u00e4gen von internationalen Kunst-, Design- und Architekturschaffenden geht es um die Realisierung einer Zukunft, die erstrebenswert ist.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder und Leiter der <em>Vienna Biennale<\/em> ist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christoph_Thun-Hohenstein\"><em>Christoph Thun-Hohenstein<\/em><\/a>, Generaldirektor des <em>Museum f\u00fcr Angewandte Kunst<\/em> in Wien. Ziel ist es, die Werte aufzuzeigen, welche die Utopie einer besseren Zukunft real werden lassen. Thun-Hohenstein kooperiert mit einer Reihe von Institutionen aus Kunst, Design, Bildung, Wirtschaft und Technologie, um ein umfangreiches Programm mit hochkar\u00e4tigen Teilnehmern zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>\u00dcber einen Zeitraum von vier Monaten erwarten das Publikum neun Ausstellungen, zahlreiche Projekte und eine \u00fcbergreifende Konferenz. Zu sehen sind Visionen von K\u00fcnstlern und Designer, die vom Umgang mit k\u00fcnstlicher Intelligenz und neuen Technologien in folgenden gesellschaftlichen Bereichen handeln:<\/p>\n<ul>\n<li>Gestaltung innovativer (st\u00e4dtischer) Arbeitsmodelle;<\/li>\n<li>neue Formen des (Zusammen-) Lebens;<\/li>\n<li>verantwortungsvoller Konsum;<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie <em>Vienna Biennale<\/em> tr\u00e4gt mit den M\u00f6glichkeiten von Kunst, Design und Architektur zur Gestaltung einer wertebasierten Zukunft bei.\u201c <em>Christoph Thun-Hohenstein<\/em>, Generaldirektor des <em>MAK<\/em> sowie Initiator und Leiter der <em>Vienna Biennale<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Werteorientierung im digitalen Zeitalter<\/h3>\n<p>Die Kuratoren erarbeiten neun Ausstellungen, welche die Utopie einer \u00f6konomisch und sozial gerechten sowie \u00f6kologisch nachhaltigen Zukunft real werden lassen:<\/p>\n<p>In der Ausstellung<em><a href=\"https:\/\/www.mak.at\/uncannyvalues\"> Uncanny Values<\/a>. K\u00fcnstliche Intelligenz &amp; Du<\/em> geht es um ein Thema, das sich auf alle Lebensbereiche auswirken wird: K\u00fcnstliche Intelligenz. Zu sehen sind multimediale Installationen, die sich auf Szenarien aus aktuellen Anwendungsgebieten beziehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunsthallewien.at\/#\/de\/ausstellungen\/vienna-biennale-2019-hysterical-mining\"><em>Hysterical Mining<\/em><\/a> kn\u00fcpft an radikale feministische und \u00f6kofeministische Theorien an \u2013 und deren Kritik an den patriarchalischen Strukturen in den neuen Technologien und technischen Wissenschaften. Die k\u00fcnstlerischen Beitr\u00e4ge zeigen Alternativen zur herk\u00f6mmlichen Technologieproduktion auf \u2013 unter Einsatz neuer Formen von Wissen, F\u00e4higkeiten und K\u00f6rperpraktiken.<\/p>\n<p>Im Projekt <a href=\"http:\/\/www.ailab.at\/upcoming\/vienna-biennale-2019-change-was-our-only-chance\/\"><em>Change was our only chance<\/em><\/a> wird eine m\u00f6gliche Welt im Jahr 2047 dargestellt. Themen sind die Konsequenzen von Entscheidungen in 2020 und die Ver\u00e4nderungen unseres \u00d6kosystems.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mak.at\/makdesignlabor\"><em>MAK Design Labor<\/em><\/a> pr\u00e4sentiert Positionen und Projekte, welche die dynamische Funktion von Design im Wandel belegen. Zentral ist die Rolle von Design an den Schnittstellen zwischen Alltag, Gesellschaft, Digitalisierung und Klimawandel.<\/p>\n<p>In <em><a href=\"https:\/\/www.mak.at\/klimawandel\">Klimawandel!<\/a> Vom Massenkonsum zur nachhaltigen Qualit\u00e4tsgesellschaft<\/em> setzt sich das Wiener <a href=\"http:\/\/www.eoos.com\/cms\/\">Designstudio <em>EOOS<\/em><\/a> mit Transformationsdesign auseinander \u2013 und wie dieses zur notwendigen Trendwende im Klimawandel beitragen kann.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.mak.at\/programm\/event_1?event_id=1552987502844&amp;article_id=1552987502838\">Future Factory.<\/a> Urbane Produktion neu denken<\/em> geht der Frage nach der Gestalt der Zukunftsfabrik in einer Zukunftsstadt nach. Kooperationspartner sind <a href=\"https:\/\/www.ottakringerbrauerei.at\/\"><em>Ottakringer Brauerei<\/em> <\/a>und <em>Wirtschaftsagentur Wien<\/em>.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.mak.at\/spaceandexperience\">Space and Experience<\/a>. Architektur f\u00fcr ein besseres Leben <\/em>veranschaulicht den Mehrwert, den Architektur in der Gegenwart f\u00fcr ein besseres Leben zu leisten vermag. In der Skizzierung eines Zukunftsszenarios werden die Rolle der Architektur und die Definition von besserem Leben hinterfragt.<\/p>\n<p><em>Zukunftsstadt<\/em> f\u00fchrt in den Stadtteil <em>Aspern<\/em>, wo Experimente zur Zukunftsstadt laufen. Die Designerinnen <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ehmiehah?lang=de\">Mia Meusburger<\/a> und <a href=\"https:\/\/johannapichlbauer.com\/about\">Johanna Pichlbauer<\/a> untersuchen die Beziehung zwischen Mensch und intelligentem Haus. Im Lauf der Biennale entsteht eine Installation, in der mit neuen Formen der st\u00e4dtischen Interaktion experimentiert wird.<\/p>\n<p>Die Ausstellung <em>Human by Design<\/em> f\u00fchrt in das <em>Slovak Design Center<\/em> nach <em>Bratislava<\/em> und ist vom dringenden Bed\u00fcrfnis nach Ver\u00e4nderung gepr\u00e4gt. Eine junge Generation von Designern und Theoretikern zeigt Konzepte, Methoden, Modellsituationen, Fallstudien und innovative L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_168122\" aria-describedby=\"caption-attachment-168122\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-168122\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Vienna-Biennale-2019-c-Lynn-Hershman-Leeson-450x600.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-168122\" class=\"wp-caption-text\">Vienna Biennale 2019 (c) Lynn Hershman Leeson<\/figcaption><\/figure>\n<h3><\/h3>\n<h3>Konferenz<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">In der Konferenz <em>Changing Values<\/em> (6.-7. September 2019) diskutieren Kunst-, Design- und Architekturschaffende sowie Wirtschaftstreibende. Es geht um alternative \u00f6konomische Ans\u00e4tze zu den Themen <em>Wertvolle Daten<\/em>, <em>Innovative Materialien<\/em> und <em>Transformationsdesign.<\/em> Gemeinsam will man m\u00f6gliche Synergien in der Suche nach zukunftsf\u00e4higen Strategien, ethischen Produktionsverh\u00e4ltnissen und \u00f6kologischer Gerechtigkeit finden.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine der zwei Keynotes konnte die pakistanische Architektin <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Yasmeen_Lari\"><em>Yasmeen Lari <\/em><\/a>gewonnen werden. Sie gr\u00fcndete 1980 die <a href=\"http:\/\/www.heritagefoundationpak.org\/Hf\"><em>Heritage Foundation of Pakistan<\/em><\/a>, in der sie sich f\u00fcr historische Restaurierungsprojekte mit traditionellen Bau- und Handwerkstechniken auseinandersetzte. Dieses Wissen nutzte sie sp\u00e4ter zur Entwicklung erdbeben- und \u00fcberflutungsresistenter Bauten. Mit traditionellen Baumaterialien erfordern diese minimalen Ressourceneinsatz und k\u00f6nnen unter Anleitung mobiler Trainingsteams selbst gebaut werden.<\/p>\n<h3>Kooperationspartner<\/h3>\n<p>Die Mehrsparten-Biennale findet 2019 zum dritten Mal statt. Veranstalter sind das <a href=\"https:\/\/www.mak.at\/\"><em>Museum f\u00fcr Angewandte Kunst<\/em><\/a> (MAK), die <a href=\"https:\/\/www.dieangewandte.at\/\"><em>Universit\u00e4t f\u00fcr Angewandte Kunst<\/em><\/a>, die <a href=\"http:\/\/www.kunsthallewien.at\/#\/de\"><em>Kunsthalle Wien<\/em><\/a>, die <a href=\"https:\/\/wirtschaftsagentur.at\/\"><em>Wirtschaftsagentur Wien<\/em><\/a> sowie das <a href=\"https:\/\/www.visitbratislava.com\/places\/slovak-design-center\/\"><em>Slovak Design Center<\/em><\/a> als Associate Partner und das <a href=\"https:\/\/www.ait.ac.at\/#!\/\"><em>Austrian Institute of Technology<\/em><\/a> (AIT) als au\u00dferuniversit\u00e4rer Forschungspartner.<\/p>\n<p><strong>Vienna Biennale for Change 2019<\/strong>: <strong>Sch\u00f6ne neue Werte. Unsere Digitale Welt gestalten<\/strong> (29. Mai bis 6. Oktober)<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen erhalten Sie <a href=\"https:\/\/www.mak.at\/vienna_biennale_for_change_2019_2019-05-29\">hier<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Auch interessant:<\/h3>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/mode-im-kontext-von-technologie-neu-denken\/\">Mode im Kontext von Technologie neu denken<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/schneiderei-fuer-massgefertigte-technologien\/\">Schneiderei f\u00fcr ma\u00dfgefertigte Technologien<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/was-haben-kunst-und-wissenschaft-gemein\/\">Was haben Kunst und Wissenschaft gemein?<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 29. Mai bis zum 6. Oktober 2019 wird die dritte Vienna Biennale abgehalten. In den Beitr\u00e4gen von internationalen Kunst-, Design- und Architekturschaffenden geht es um die Realisierung einer Zukunft, die erstrebenswert ist. 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