{"id":166250,"date":"2019-02-24T09:20:25","date_gmt":"2019-02-24T08:20:25","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=166250"},"modified":"2019-02-24T09:20:25","modified_gmt":"2019-02-24T08:20:25","slug":"zukunftsperspektiven-koennen-wir-das-licht-ausschalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/zukunftsperspektiven-koennen-wir-das-licht-ausschalten\/","title":{"rendered":"Zukunftsperspektiven: K\u00f6nnen wir das Licht ausschalten?"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em><strong>Leicht ist die Stadt des Lichts,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>aber nicht leicht wie eine Feder.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Dass in dieser Stadt Licht ist,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>verdankt sie einer Gl\u00fchbirne.<\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Dies ist ein bekanntes Gedicht aus Eindhoven \u00fcber Eindhoven. Es stammt vom niederl\u00e4ndischen Comedian Freek de Jonge und beschreibt in aller Einfachheit, was die Stadt Eindhoven einst gro\u00df machte.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich als jemand, der sich pers\u00f6nlich f\u00fcr die Verwirklichung seiner politischen Ideale einsetzt, hat dieses Gedicht noch einen tieferen Sinn. Es ist f\u00fcr mich eine Ode an die Innovationskraft der Stadt Eindhoven und an ihre Bewohner: Neue Dinge erfinden und gemeinsam machen \u2012 darin waren und sind wir gut.<\/p>\n<p>Im Einklang mit diesen St\u00e4rken sowie unserer F\u00e4higkeit, uns an ver\u00e4nderte Gegebenheiten anzupassen, ist es f\u00fcr uns heute h\u00f6chste Zeit, \u00f6fter mal das Licht auszuschalten. Denn Eindhoven soll mit gutem Beispiel vorangehen.<\/p>\n<h3>\u00dcberfluss schadet<\/h3>\n<p>In einer industrialisierten Region wie Westeuropa ist es fast unm\u00f6glich, einen Ort zu finden, an dem der Himmel komplett dunkel ist. Denn die Beleuchtung ist \u00fcberall. Sei es als Stra\u00dfenbeleuchtung, Plakat, Lampen in Gew\u00e4chsh\u00e4usern, Sicherheitsscheinwerfer in G\u00e4rten oder hell beleuchtete Sportpl\u00e4tze. Doch zuviel Licht birgt einige Nachteile. Mal ganz abgesehen von den Stromkosten impliziert es n\u00e4mlich auch zus\u00e4tzliche CO2-Emissionen. Schlie\u00dflich stammt die Energie zum Betreiben der Beleuchtung aus fossilen Brennstoffen.<\/p>\n<p>Auch leiden Tiere unter dem k\u00fcnstlichen Licht. So wei\u00df man von V\u00f6geln, Insekten und Amphibien, dass ihr Verhalten durch die Au\u00dfenbeleuchtung beeinflusst wird. Einige Tiere werden sogar um ihren Winterschlaf gebracht. Zudem gibt es Pflanzen, deren Keimung, Best\u00e4ubung und Bl\u00fcte durch zu viel Licht gest\u00f6rt wird.<\/p>\n<h3>Dunkelheit<\/h3>\n<p>Die Dunkelheit ist eine der elementarsten, nat\u00fcrlichen Vorkommnisse. Genauso wie die Stille. Eine dunkle Nacht sorgt f\u00fcr Ruhe. Menschen und Tiere k\u00f6nnen durch sie nach ihrer biologischen Uhr leben. Zudem bietet die Dunkelheit einen Blick auf den Sternenhimmel und den (Blut-)Mond. Dies ist eine wertvolle Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der j\u00e4hrlichen &#8220;Nacht der Nacht&#8221;, einer Initiative der Natur- und Umweltverb\u00e4nde, schalten Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen an vielen Orten die Werbung und\/oder Beleuchtung von Geb\u00e4uden aus. So kommt die Sch\u00f6nheit der Nacht zur Geltung. Gleichzeitig macht diese Aktion auf die Wirkung von zu viel Licht aufmerksam. Dieses Jahr findet die \u201eNacht der Nacht&#8221; am 26. Oktober 2019 statt. Tragen Sie sich dieses Datum in Ihren Kalender ein!<\/p>\n<blockquote><p><em><strong>Seit Jahren leuchtet die Gl\u00fchbirne erfolgreich in Eindhoven,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>doch damit verschwand der Blick auf den Sternenhimmel.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Viele Menschen vermissen die Stille der Dunkelheit,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>die Aktion \u201eLicht aus\u201c sorgt f\u00fcr ein nat\u00fcrliches Gegengewicht.<\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3>\u00dcber die Kolumne \u201eZukunftsperspektiven\u201c<\/h3>\n<p>In der w\u00f6chentlichen Kolumne \u201eZukunftsperspektiven\u201c versucht Innovation Origins einen Blick in die Welt von morgen zu werfen. Hierf\u00fcr lassen wir die sechs Kolumnisten Maarten Steinbuch, <strong>Mary Fiers<\/strong>, Carlo van de Weijer, Lucien Engelen, Tessie Hartjes und Auke Hoekstra sowie gelegentliche Gast-Blogger zu Wort kommen. Jeder ist Experte in dem Bereich und beleuchtet die Themen unserer Zeit sowie L\u00f6sungsans\u00e4tze aus einem anderen Blickwinkel. Das Ziel: Unsere Zukunft positiv zu gestalten. <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/?s=morgen+ist\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier<\/a> sind alle bisherigen Episoden nachzulesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leicht ist die Stadt des Lichts, aber nicht leicht wie eine Feder. Dass in dieser Stadt Licht ist, verdankt sie einer Gl\u00fchbirne. Dies ist ein bekanntes Gedicht aus Eindhoven \u00fcber Eindhoven. Es stammt vom niederl\u00e4ndischen Comedian Freek de Jonge und beschreibt in aller Einfachheit, was die Stadt Eindhoven einst gro\u00df machte. 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