{"id":165602,"date":"2019-02-12T20:00:20","date_gmt":"2019-02-12T19:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=165602"},"modified":"2019-02-12T20:00:20","modified_gmt":"2019-02-12T19:00:20","slug":"gletscherschmelze-in-groenland-der-antarktis-und-am-hindukusch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/gletscherschmelze-in-groenland-der-antarktis-und-am-hindukusch\/","title":{"rendered":"Gletscherschmelze in Gr\u00f6nland, der Antarktis und am Hindukusch"},"content":{"rendered":"<p>Gerade erst k\u00fcndigte ein internationales Team an Wissenschaftlern, darunter das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dlr.de\/dlr\/desktopdefault.aspx\/tabid-10002\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR)<\/a>, eine dramatische Entwicklung am Thwaites-Gletscher in der Westantarktis an,\u00a0da kommt kaum eine Woche sp\u00e4ter die n\u00e4chste Ver\u00f6ffentlichung, diesmal vom <a href=\"https:\/\/www.awi.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alfred Wegener Institut (AWI)<\/a> durch Dr. Martin R\u00fcckamp und Co-Autoren: Am Petermann-Gletscher im Nordwesten Gr\u00f6nlands wird in nicht mehr allzu langer Zeit ein riesiger Eisberg abbrechen. Und auch vom Hindukusch gab es letzte Woche Alarm durch das <a href=\"http:\/\/www.icimod.org\/?q=33860\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internationale Zentrum f\u00fcr Integrierte Gebirgsentwicklung (ICIMOD)<\/a>: Mindestens ein Drittel der Gletscher von Hindukusch und Himalaja werden bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwunden sein. Ein weiteres Forscherteam unter deutscher Leitung ist gerade auf Expedition zum 2017 abgebrochenen <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/antarktis-expedition-forscherteam-erkundet-leben-unter-eisberg-a68\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eisberg A68 am Larson Schelfeis C<\/a> in der \u00f6stlichen Antarktis-Halbinsel unterwegs.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend bei der Expedition das einzigartige und bisher verborgene Meeres\u00f6kosystem erkundet wird, geben die aktuellen Forschungsergebnisse ziemlich zu denken. Denn oft wird der R\u00fcckgang der Gletscher als Indikator f\u00fcr die Klimaerw\u00e4rmung gesehen. Er ist diesbez\u00fcglich in etwa vergleichbar wie Pulsschlag und Blutdruck f\u00fcr den Gesundheitszustandes eines Menschen.<\/p>\n<p>Doch sollte man hier nicht vorschnell \u2013 ohne wissenschaftlich fundierte Untersuchung \u2013 einen direkt kausalen Zusammenhang zum Klimawandel herstellen. Deshalb fassen R\u00fcckamp und seine Co-Autoren, sie hatten beispielsweise keine Ursachenforschung in puncto Klimawandel betrieben, die Situation etwas vorsichtiger wie folgt zusammen: \u201eDie Gletscher reagieren direkt auf Temperatur\u00e4nderungen \u2013 ein Handeln, das die globale Erw\u00e4rmung begrenzt, wirkt sich direkt auf Gletscher aus.\u201c R\u00fcckamp setzt zudem hinterher: \u201eZiele auf dem Papier tun das nicht.\u201c<\/p>\n<h3><strong>Thwaites-Gletscher l\u00e4sst Ozeane um 65 cm steigen<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_165606\" aria-describedby=\"caption-attachment-165606\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-165606\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/DEM_TAXI_2_16_9-DLR-600x338.jpg\" alt=\"DLR\" width=\"600\" height=\"338\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-165606\" class=\"wp-caption-text\">TanDEMX H\u00f6henmodell: Br\u00fcchiges Schelfeis am Thwaites Gletscher \u00a9DLR<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bis dato machte das unaufhaltsame Abflie\u00dfen des Thwaites-Gletschers in den Amundsen See rund vier Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs aus. Doch allein die verbleibenden Massen des immer schneller schmelzenden Eises k\u00f6nnte unsere Ozeane um 65 cm ansteigen lassen. Am Boden des Gletschers klafft ein 350 Meter gro\u00dfer Hohlraum. Und dieser frisst sich mit dem von unten eindringenden Meerwasser weiter in das Eis hinein. Zwar hatten die Experten schon vor Jahren den Verdacht, dass Thwaites nicht fest mit seinem Untergrund verbunden ist, doch ein solch besorgniserregendes Ergebnis hatten sie nicht erwartet. Insgesamt sind bereits 14 Milliarden Tonnen Eis ausgewaschen worden. Und das vorwiegend in den letzten drei Jahren. Dies geht aus Satellitendaten der amerikanischen, deutschen und italienischen Forschungspartner hervor.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wurden die aktuellen Forschungsergebnisse des DLR unter anderem durch die beiden deutschen Radarsatelliten <a href=\"https:\/\/www.dlr.de\/dlr\/desktopdefault.aspx\/tabid-10378\/566_read-426\/#\/gallery\/345\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TanDEM-X<\/a>\u00a0und <a href=\"https:\/\/www.dlr.de\/dlr\/desktopdefault.aspx\/tabid-10377\/565_read-436#\/gallery\/350\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TerraSAR-X<\/a>. Denn diese sind in der Lage fl\u00e4chendeckend hochgenaue und dreidimensionale Messungen mit hoher Aufl\u00f6sung vorzunehmen. So konnte anhand der TanDEM-X-H\u00f6henmodelle die Schmelzrate bestimmt werden. Auch offenbaren sie die besondere Dynamik des Gletschers: Die Hebungen und Senkungen der Eisoberfl\u00e4che wurden genau vermessen und lie\u00dfen damit wichtige R\u00fcckschl\u00fcsse auf die darunterliegenden Schmelzprozesse zu. Mit Aufnahmen der italienischen Cosmo-Skymed Satelliten konnte auch die Wanderung der &#8220;Aufsetzlinie&#8221; des Gletschers \u2013 diese markiert den \u00dcbergang, an dem die Eismasse kein Festland mehr unter sich hat, also auf dem Meer schwimmt \u2013, im Zeitverlauf genau beobachtet werden. So kamen die Wissenschaftler zu der neuen Erkenntnis, dass sich zwar die Gletscheroberfl\u00e4che hebt, die Eisdicke aber insgesamt abnimmt. Die Wechselwirkungen zwischen Eismasse und eindringendem Meerwasser haben weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Um die Auswirkungen der Gletscherschmelze auf den globalen Meeresspiegel genauer vorhersagen zu k\u00f6nnen, sind diese und weitere Erkenntnisse daher essenziell. Die Ergebnisse der von der NASA geleiteten Studie sind aktuell im <a href=\"http:\/\/advances.sciencemag.org\/content\/5\/1\/eaau3433\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;Science Advances&#8221;-Journal<\/a>\u00a0erschienen.<\/p>\n<h3><strong>Riesiger Eisberg erwartet: Risse am Petermann-Gletscher<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_165607\" aria-describedby=\"caption-attachment-165607\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-165607 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/csm_20150810_Petermann_Gletscher_002_AMuenchow_71fc355536-600x450.jpg\" alt=\"AWI\" width=\"600\" height=\"450\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-165607\" class=\"wp-caption-text\">Petermann-Gletscher (Gr\u00f6nland) nahe des Zentrums des flie\u00dfenden Gletschers etwa 26 Kilometer entfernt von der Kalbungsfront \u00a9Andreas Muenchow, University of Delaware<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch aus dem \u00e4u\u00dfersten Nordwesten Gr\u00f6nlands wird vermeldet: Forscher des AWI messen ein h\u00f6heres Flie\u00dftempo der schwimmenden Eiszunge des Petermann-Gletschers. Diese schiebt sich derzeit \u00fcber eine Strecke von etwa 70 Kilometern in den Petermann-Fjord. Zudem k\u00fcndigen Risse etwa zw\u00f6lf Kilometer oberhalb der bisherigen Gletscherkante \u2013 das Einzugsgebiet des Petermann-Gletschers umfasst vier Prozent des Gr\u00f6nl\u00e4ndischen Eisschildes \u2013, an, dass sich in naher Zukunft wieder ein Eisberg vom Gletscher l\u00f6sen k\u00f6nnte. Laut AWI-Glaziologen hat sich seit einem Eisberg-Abbruch im Jahr 2012 das Flie\u00dftempo des Gletschers um durchschnittlich 10 Prozent erh\u00f6ht, sodass in der Folgezeit neue Risse entstanden. Eigentlich ein durchaus nat\u00fcrlicher Vorgang. Modellsimulationen der Forscher zeigen jedoch auch: Sollten diese Eismassen abbrechen, wird sich der Petermann-Gletscher vermutlich weiter beschleunigen und mehr Eis ins Meer transportieren. Was wiederum entsprechende Folgen f\u00fcr den globalen Meeresspiegel haben wird.<\/p>\n<p>Als die Wissenschaftler im Winter 2016 durch die Analyse von Satellitendaten erkannten, dass der Gletscher mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 1135 Metern pro Jahr floss, also etwa 10% schneller als im Winter 2011, erforschten sie die direkte Ursache. Sie simulierten den beobachteten Eistransport in einem Computer-Eismodell und wiesen nach, dass der Abbruch eines gro\u00dfen Eisberges im August 2012 die Beschleunigung des Gletschers in Gang gesetzt hatte. \u201eDie Eismassen des Gletschers reiben auf ihrem Weg ins Meer rechts und links an Felsw\u00e4nden, welche den Fjord einrahmen\u201c, so AWI-Eismodellierer und Erstautor der Studie, Martin R\u00fcckamp, \u201ebricht nun am Ende der Gletscherzunge ein gro\u00dfer Eisberg ab, schrumpft die L\u00e4nge der Eiszunge insgesamt und damit auch die Strecke, auf der die Eismassen die Felsen ber\u00fchren. Deren Bremswirkung sinkt und der Gletscher beginnt, schneller zu flie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Beschleunigung sagt das Computermodell auch f\u00fcr den Fall voraus, dass es zu einem erneuten Eisberg-Abbruch kommen sollte. \u201eWir k\u00f6nnen nicht vorhersagen, wann der Petermann-Gletscher wieder kalben wird und ob ein Abbruch tats\u00e4chlich bis zu den von uns entdeckten Rissen in der Gletscherzunge reichen wird\u201c, so R\u00fcckamp. \u201eAnzunehmen ist aber, dass die Gletscherzunge im Falle eines weiteren Abbruchs wieder deutlich schrumpfen und die Bremswirkung der Felsen noch weiter abnehmen wird\u201c. Die Studie ist im \u201e<a href=\"https:\/\/agupubs.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1029\/2018JF004775\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Journal of Geophysical Research: Earth Surface\u201c<\/a>\u00a0nachzulesen.<\/p>\n<h3>Oberfl\u00e4chenschmelze und warme Meeresstr\u00f6mungen<\/h3>\n<p>Der Gr\u00f6nl\u00e4ndische Eisschild und die dazugeh\u00f6rigen Gletscher haben seit dem Jahr 2002 im Durchschnitt j\u00e4hrlich 286 Milliarden Tonnen Eis verloren. Diese Massenverluste sind vor allem auf die Zunahme der sommerlichen Oberfl\u00e4chenschmelze zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das Kalben von Eisbergen hat ebenfalls zugenommen. Gr\u00f6nlands Gletscher verlieren heutzutage ein Viertel mehr Eis durch Eisberg-Abbr\u00fcche als im Vergleichszeitraum von 1960 bis 1990. Als m\u00f6gliche Ursachen werden u.a. w\u00e4rmere Meeresstr\u00f6mungen diskutiert, welche die schwimmenden Gletscherzungen von unten schmelzen, sowie Schmelzwasser, welches durch Spalten und Risse bis ins Gletscherbett sickert und dort wie ein Schmiermittel das Gleiten der Eisstr\u00f6me beschleunigt. Derzeit tragen die Eismassenverluste Gr\u00f6nlands j\u00e4hrlich etwa 0,7 Millimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. Dieser betr\u00e4gt aktuell 3,3 Millimeter pro Jahr.<\/p>\n<p>Inwieweit der beschleunigte Eistransport des Petermann-Gletschers auf verschiedene Konsequenzen der globalen Erderw\u00e4rmung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, haben die Wissenschaftler bislang noch nicht tiefgreifend untersucht. \u201eWir wissen jetzt, dass das Flie\u00dftempo des Gletschers infolge von Eisberg-Abbr\u00fcchen steigt. Au\u00dferdem beobachten wir, dass die H\u00e4ufigkeit solcher Abbr\u00fcche am Petermann-Gletscher zunimmt. Ob daf\u00fcr jedoch die w\u00e4rmer werdende Atmosph\u00e4re \u00fcber Gr\u00f6nland oder aber w\u00e4rmeres Meerwasser verantwortlich ist, haben wir anhand der Satellitendaten nicht untersuchen k\u00f6nnen\u201c, so Niklas Neckel. F\u00fcr die Wissenschaftler ist die Beschleunigung des Petermann-Gletschers dennoch ein Signal. Im Gegensatz zu den Gletschern im S\u00fcdosten und S\u00fcdwesten Gr\u00f6nlands haben die Gletscher im hohen Norden der Insel bislang kaum Ver\u00e4nderungen gezeigt. Das scheint sich nun zu \u00e4ndern.<\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfer Gletscherschwund am Himalaya und Hindukusch<\/strong><\/h3>\n<p>Als \u201eDritter Pol\u201c der Erde werden der Himalaya und die umliegenden Gebirge bezeichnet. Denn abgesehen vom Nord- und S\u00fcdpol hat keine Region der Welt mehr Eis und Schnee. Von hier kamen letzte Woche ebenfalls Hiobsbotschaften: Auch wenn das ambitionierteste Ziel des Pariser Abkommens erreicht werde, werden die Gletscher dieser Region mindestens um ein Drittel schmelzen. Schafft man es nicht, rechnen die Forscher von ICIMOD mit einem Schwund von zwei Dritteln. Die Gletscher sind eine unverzichtbare Wasserquelle f\u00fcr rund 1,9 Milliarden Bewohner der Region \u2013 in den Bergen wie auch entlang der Fl\u00fcsse. \u201eDie globale Erderw\u00e4rmung ist dabei, die eisigen, mit Gletschern bedeckten Gipfel des HKH (Hindukusch-Himalaya), die sich \u00fcber acht L\u00e4nder erstrecken, innerhalb von etwas weniger als einem Jahrhundert in kahle Felsen zu verwandeln&#8221;, so der leitende Herausgeber des Berichts, Philippus Wester.<\/p>\n<p>Die Studie wurde nach den Ma\u00dfgaben des Weltklimarats durchgef\u00fchrt. Insgesamt wurde sie \u00fcber f\u00fcnf Jahre entwickelt und enth\u00e4lt Erkenntnisse von mehr als 350 Forschern, Experten aus 22 L\u00e4ndern und 185 Organisationen. Mit 210 Autoren, 20 Rezensionsredakteuren und 125 externen Rezensenten bietet sie einen beispiellosen Einblick in die einzigartige Umgebung, die Menschen sowie die Tierwelt der Region rund um die bedeckten Gipfel von HKH (Hindukusch-Himlaya). Dem ICIMOD geh\u00f6ren die Regierungen der acht L\u00e4nder aus den Gebieten der Himalaya- und Hindukusch-Gebirge an: Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Myanmar, Nepal und Pakistan.<\/p>\n<h3>40 Jahre Weltklimakonferenz<\/h3>\n<p>Seit 40 Jahren gibt es nun schon eine weltweite Klimakonferenz: Die erste fand vom 12.-23.2.1979 in Genf statt. Zum Jubil\u00e4um gab der\u00a0J\u00fclicher Klimaforscher Prof. Andreas Wahner ein <a href=\"http:\/\/www.fz-juelich.de\/portal\/DE\/Presse\/beitraege\/erste-weltklimakonferenz\/_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview<\/a>. Wahner ist Leiter des Instituts f\u00fcr Energie- und Klimaforschung IEK-8-Troposph\u00e4re am Forschungszentrum J\u00fclich. Sein Schlusssatz klingt ziemlich alarmierend: &#8220;Die Hoffnung auf eine Begrenzung des Temperaturzuwachses auf 1,5 bis 2 Grad zum Ende des Jahrhunderts ist immer weniger haltbar. Wir m\u00fcssen uns vermutlich auf mehr einstellen, was gravierende Konsequenzen haben und uns weltweit wirtschaftlich deutlich teurer zu stehen kommen wird, als wenn wir in der Vergangenheit oder auch heute mit Entschiedenheit gehandelt h\u00e4tten.&#8221;<\/p>\n<p><em>Bild oben:\u00a0Petermann-Gletscher, Gr\u00f6nland: S\u00fcdwestlicher Rand der sogenannten Scherzone des flie\u00dfenden Gletschers, etwa 10 Kilometer von der Kalbungsfront entfernt \u00a9Andreas Muenchow, University of Delaware<\/em><\/p>\n<h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren:<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-019-08408-6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Labrador Sea freshening at 8.5 ka BP caused by Hudson Bay Ice Saddle collapse<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/science.sciencemag.org\/content\/350\/6266\/1357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fast retreat of Zachari\u00e6 Isstr\u00f8m, northeast Greenland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/feart.2016.00111\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">A Review of Recent Changes in Major Marine-Terminating Outlet Glaciers in Northern Greenland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/neue-forschungsprojekte-auswirkung-von-klimawandel-auf-den-auftrieb-von-tiefenwasser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auswirkung von Klimawandel auf den Auftrieb von Tiefenwasser<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade erst k\u00fcndigte ein internationales Team an Wissenschaftlern, darunter das\u00a0Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR), eine dramatische Entwicklung am Thwaites-Gletscher in der Westantarktis an,\u00a0da kommt kaum eine Woche sp\u00e4ter die n\u00e4chste Ver\u00f6ffentlichung, diesmal vom Alfred Wegener Institut (AWI) durch Dr. Martin R\u00fcckamp und Co-Autoren: Am Petermann-Gletscher im Nordwesten Gr\u00f6nlands wird in nicht mehr allzu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1706,"featured_media":510509,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"categories":[23253],"tags":[93574,31288,94207,94210],"location":[24073],"article_type":[],"serie":[],"archives":[],"internal_archives":[],"reboot-archive":[],"class_list":["post-165602","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachhaltigkeit","tag-awi-de","tag-dlr-de","tag-gletscherschmelze-nl-de","tag-icimod-nl-de","location-niederlande"],"blocksy_meta":[],"acf":{"subtitle":"","text_display_homepage":false},"author_meta":{"display_name":"Almut Otto","author_link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/author\/almut-otto\/"},"featured_img":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/csm_20150810_Petermann_Gletscher_001_AMuenchow_0cec00de87.jpg","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Nachhaltigkeit<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Nachhaltigkeit<\/span>"]},"tags":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">AWI<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">DLR<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Gletscherschmelze<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">ICIMOD<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">AWI<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">DLR<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Gletscherschmelze<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">ICIMOD<\/span>"]}},"comment_count":"0","relative_dates":{"created":"Posted 7 years ago","modified":"Updated 7 years ago"},"absolute_dates":{"created":"Posted on February 12, 2019","modified":"Updated on February 12, 2019"},"absolute_dates_time":{"created":"Posted on February 12, 2019 8:00 pm","modified":"Updated on February 12, 2019 8:00 pm"},"featured_img_caption":"","series_order":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/165602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1706"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=165602"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/165602\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media\/510509"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=165602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=165602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=165602"},{"taxonomy":"location","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/location?post=165602"},{"taxonomy":"article_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/article_type?post=165602"},{"taxonomy":"serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/serie?post=165602"},{"taxonomy":"archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/archives?post=165602"},{"taxonomy":"internal_archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/internal_archives?post=165602"},{"taxonomy":"reboot-archive","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/reboot-archive?post=165602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}