{"id":165390,"date":"2019-02-10T07:00:01","date_gmt":"2019-02-10T06:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=165390"},"modified":"2019-02-10T07:00:01","modified_gmt":"2019-02-10T06:00:01","slug":"arbeitswelten-der-zukunft-unternehmen-denken-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/arbeitswelten-der-zukunft-unternehmen-denken-um\/","title":{"rendered":"Arbeitswelten der Zukunft: Unternehmen denken um"},"content":{"rendered":"<p>Wer an Arbeitswelten der Zukunft denkt, hat zun\u00e4chst das Zusammenwachsen von Mensch und Maschine, die KI, im Kopf. Doch auch Coworking-Spaces, kreative Aufenthaltsr\u00e4ume und Flexibilit\u00e4t pr\u00e4gen das Bild moderner Arbeitspl\u00e4tze. Unternehmen passen sich zudem den Trends zur Work-Life-Balance an. Sie rekrutieren neue Mitarbeiter \u00fcber Benefits wie frisches Obst, Tisch-Kicker, Yoga-Stunden sowie firmeneigene Kitas. Bei der sogenannten &#8220;New Work&#8221; steht also einerseits die Digitalisierung andererseits aber auch der Mensch im Mittelpunkt. Kein Wunder also, dass Unternehmen derzeit Arbeitspl\u00e4tze sowie Arbeitsgewohnheiten komplett umgestalten: Statt Einzelb\u00fcros stehen derzeit kollektive Schreibtische mit Rollcontainern hoch im Kurs. Gleichzeitig sollen R\u00fcckzugs-Zonen die Konzentration f\u00f6rdern und Lounge-\u00e4hnliche Besprechungszimmer zum Brainstorming anregen. Die so geschaffenen, neuen B\u00fcrowelten sollen nicht nur das Potenzial der Mitarbeiter maximal f\u00f6rdern, sondern sie sind f\u00fcr die Unternehmen meist auch noch wirtschaftlich \u00e4u\u00dferst effizient.<\/p>\n<h3>Umgestaltung von Traditionsunternehmen<\/h3>\n<figure id=\"attachment_165396\" aria-describedby=\"caption-attachment-165396\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-165396\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/csm_Neue-Arbeitswelten_Witt-Gruppe__5__7febe3bd32-600x408.jpg\" alt=\"Arbeitswelten von Morgen\" width=\"600\" height=\"408\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-165396\" class=\"wp-caption-text\">Mobile L\u00f6sungen erm\u00f6glichen den Mitarbeitern der Witt-Gruppe das Arbeiten dort, wo sie am effektivsten sind &#8211; es muss nicht der Schreibtisch sein&#8230; \u00a9Witt-Gruppe<\/figcaption><\/figure>\n<p>Derzeit baut die <a href=\"https:\/\/www.witt-gruppe.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Witt-Gruppe<\/a> aus Weiden in der Oberpfalz die Arbeitswelten um. Im beruflichen Alltag sind agile\u00a0Arbeitsweisen wie Scrum und Kanban schon l\u00e4ngst verwurzelt. Nun geht der zur Otto-Gruppe geh\u00f6rende Versandhandel in einem neuen Projekt auch den Umbau der B\u00fcros an. \u201eWenn wir weiterhin gute Ergebnisse erzielen m\u00f6chten, m\u00fcssen neue Arten der Zusammenarbeit gefunden werden,\u201c erkl\u00e4rt Kerstin Harms-Sudarma, Bereichsleiterin Facility Management, den Ansatz, \u201eEs ist also wichtig, dass sich das Arbeitsumfeld an diese neuen Bedingungen anpasst.\u201c F\u00fcr die Mitarbeiter von Witt bedeutet das, dass Bereichsleiter keine eigenen B\u00fcros mehr haben und feste Arbeitspl\u00e4tze aufgel\u00f6st werden. So soll mehr Platz entstehen und eine leichtere Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen und Mitarbeitern verschiedenster Disziplinen erm\u00f6glicht werden. Hinzu kommen neue Arten von F\u00fchrungsrollen sowie das Konzept des Desk-Sharings. Denn bei einer internen Erhebung stellte die Witt-Gruppe fest, dass t\u00e4glich etwa jeder f\u00fcnfte Arbeitsplatz aufgrund von Gesch\u00e4ftsreisen, Urlaub oder Krankheit frei bleibt.<\/p>\n<p>\u201eDurch das Aufbrechen der Strukturen und die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit geht der Einfluss der F\u00fchrungskr\u00e4fte ein St\u00fcck weit verloren,\u201c so Susan Kr\u00f6ber, Bereichsleiterin Human Resources, \u201e\u2026zudem erfordern Home-Office und die Zusammenarbeit in abteilungs\u00fcbergreifenden Teams ein h\u00f6heres Ma\u00df an Vertrauen und es m\u00fcssen Zielvereinbarungen getroffen werden.\u201c Zehn Prozent der Bereichsleiter der Witt-Gruppe haben sich bereits auf das Experiment eingelassen und ihr eigenes B\u00fcro aufgegeben.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich \u00e4ndert sich auch die technische Ausstattung: \u201eDer herk\u00f6mmliche Desktop-PC wird von mobilen Ger\u00e4ten wie Laptop und Tablet abgel\u00f6st,\u201c erkl\u00e4rt Thomas Schertel, Bereichsleiter IT, \u201edas Telefon wandelt sich in ein Headset. Drucken wird per Follow-Me Printing Funktion f\u00fcr alle Mitarbeiter von \u00fcberall aus m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<h3>Umweltpsychologische Effekte durch Digitalisierung<\/h3>\n<p>Doch die Entwicklung k\u00f6nnte noch viel weiter gehen. So ist zumindest die Vision von Dr. Stefan Rief. Er ist Mitglied des Direktoriums des <a href=\"https:\/\/www.iao.fraunhofer.de\/lang-de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)<\/a> sowie Leiter des Forschungsbereichs f\u00fcr Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung. Sein Spezialgebiet ist die Erforschung und Entwicklung neuer, produktivit\u00e4tsf\u00f6rdernder Arbeitsumgebungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf B\u00fcro-, Labor- und Lernwelten. Rief best\u00e4tigt, dass unsere Arbeitsumgebung unter den beiden Aspekten Arbeitsort und -raum Auswirkung auf unser Wohlbefinden hat. Auch sieht er das B\u00fcro der Zukunft in einer gewissen Vielf\u00e4ltigkeit \u2012 von kleinen Zellen als R\u00fcckszugsort bis hin zu offenen Bereichen, die das Socialising f\u00f6rdern. Ebenso empfiehlt er, hellere und dunklere Zonen zu erm\u00f6glichen. Doch am spannendsten findet Rief die M\u00f6glichkeiten, die die Digitalisierung bietet. Hier bezieht er sich insbesondere auf die Installation von individuellen, umweltpsychologischen Effekten. Dazu geh\u00f6ren die Einstellung von Temperaturen sowie Beleuchtungen und auch die Nutzung von Ger\u00fcchen, die zur pers\u00f6nlichen Leistungsf\u00e4higkeit oder auch Kreativit\u00e4t beitragen. Wichtig f\u00fcr ihn ist dabei, darauf zu achten, dass die Konzepte wirklich individuell angepasst sind und nicht als allgemeing\u00fcltig gesehen werden. Sein Credo f\u00fcr die Arbeitswelt von Morgen: \u201eOne doesn\u00b4t fit all.\u201c<\/p>\n<p><em>Bild oben: In den Kreativr\u00e4umen darf &#8211; dank White-Board &#8211; auch schon mal an die Wand gemalt werden \u00a9Witt-Gruppe<\/em><\/p>\n<h3>Diese Artikel k\u00f6nnten Sie auch interessieren:<\/h3>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/innovationscampus-praegt-neue-lebens-und-arbeitswelten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">INNOVATIONSCAMPUS PR\u00c4GT NEUE LEBENS- UND ARBEITSWELTEN<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/b-part-pilotprojekt-zur-gestaltung-der-urbanen-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">B-PART: PILOTPROJEKT ZUR GESTALTUNG DER URBANEN ZUKUNFT<\/a><\/p>\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/philips-stay-high-tech-campus-eindhoven\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PHILIPS TO STAY AT HIGH TECH CAMPUS EINDHOVEN<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer an Arbeitswelten der Zukunft denkt, hat zun\u00e4chst das Zusammenwachsen von Mensch und Maschine, die KI, im Kopf. 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