{"id":164943,"date":"2019-02-04T08:30:26","date_gmt":"2019-02-04T07:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=164943"},"modified":"2019-02-04T08:30:26","modified_gmt":"2019-02-04T07:30:26","slug":"zielgerichtete-werbung-bei-facebook-einfluss-manipulation-oder-intelligentes-marketing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/zielgerichtete-werbung-bei-facebook-einfluss-manipulation-oder-intelligentes-marketing\/","title":{"rendered":"Zielgerichtete Werbung bei Facebook: Einfluss, Manipulation oder intelligentes Marketing?"},"content":{"rendered":"<p>Ende des Jahres 2018 stieg der Verkauf von Pastinaken in Eeklo, Belgien, signifikant. Der Grund gibt zu denken: Er l\u00e4sst sich auf eine gezielte Werbung auf Facebook zur\u00fcckf\u00fchren. Mit nur wenigen Klicks kann jeder Werbetreibende dem sozialen Netzwerk genau mitteilen, wen von den fast 1,5 Milliarden weltweiten Nutzern seine Anzeige erreichen soll. Bei der Pastinaken-Werbung wurde gezielt der etwa 21.000 Einwohner gro\u00dfe Ort Eeklo in Ostflandern angesprochen. Genauer gesagt: Die Werbung richtete sich an Frauen, die sich f\u00fcr die Sendung \u201eDaily Expenses\u201c des \u00f6ffentlich-rechtlichen Senders VRT und gleichzeitig f\u00fcr gesunde Ern\u00e4hrung interessierten.<\/p>\n<p>Initiatoren der Aktion waren die Macher des belgischen Programms \u201eFacebook en ik\u201c (Facebook und ich). Sie wollten die Auswirkungen der Social Media Plattform auf die Privatsph\u00e4re der Nutzer demonstrieren. Zudem wollten sie ausprobieren, ob es m\u00f6glich ist, Menschen mit Werbung zu beeinflussen. Die Anzeigen, die sie schalteten, waren gef\u00e4lscht. Auf Basis pseudowissenschaftlicher Erkl\u00e4rungen betonten sie die au\u00dferordentliche Wirkung der Pastinaken f\u00fcr eine schlanke Figur. Die Idee funktionierte: Gleich in drei lokalen Superm\u00e4rkten der Stadt stieg der Umsatz des Wurzel-Gem\u00fcses um 16, 300 beziehungsweise 436 Prozent.<\/p>\n<p>Dieses eher harmlose Beispiel zeigt, dass Menschen \u00fcber Facebook beeinflussbar sind. Prinzipiell ist dies keine neue Erkenntnis. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie weit k\u00f6nnte man gehen? K\u00f6nnten Pastinaken-Z\u00fcchter ihre potenziellen Kunden anl\u00fcgen? Sicherlich kann man sich im Nachhinein, nachdem herauskommt, dass Regeln des Datenschutzes gebrochen wurden, entschuldigen. So, wie es Google im <a href=\"https:\/\/www.cnbc.com\/2019\/01\/30\/google-apologizes-for-violating-apple-policy.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">aktuellen Skandal<\/a> tat. Der Nachgeschmack bleibt.<\/p>\n<h3>Ab wann ist es Manipulation?<\/h3>\n<p>Macht man einen Fehler, wenn Anzeigen mit gesundheitsbezogenen Angaben auf eine bestimmte Zielgruppe ausrichtetet werden? Ist es nicht einfach nur Marketing? Wo ist die Grenze? Wann wechselt die zielgerichtete Anpassung von Werbung in Manipulation?<\/p>\n<p>Die Kommunikationswissenschaftlerin Judith M\u00f6ller von der Universit\u00e4t Amsterdam schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit \u00fcber personalisierte Kommunikation. Sie betont, dass die Chance auf Manipulation mit s\u00e4mtlichen pers\u00f6nlichen Daten, die \u00fcber uns erhoben werden, steigen: \u201eSiehe Cambridge Analytica [Datenanalyseunternehmen), die versucht haben, die Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale von Personen mit pers\u00f6nlichen Daten zu identifizieren. Damit sagten sie vorher, mit welcher Art von Botschaften Menschen \u00fcberzeugt werden k\u00f6nnen. Wir haben gesehen, welche Auswirkungen dies auf England und die Vereinigten Staaten hatte, dar\u00fcber sollten wir alle besorgt sein.\u201c<\/p>\n<p>M\u00f6ller hat keinen Zweifel daran, dass Menschen beeinflusst werden. Aber wie dies genau funktioniert, dar\u00fcber hat die Wissenschaft \u2013 zumindest vorerst \u2013 noch keine Antworten. \u201eEine politische Werbung allein \u00fcberzeugt die Menschen nicht. Der Prozess ist viel komplexer. Er h\u00e4ngt von der Person, der Situation und dem Kontext ab, in dem diese eine Nachricht erhalten.\u201c<\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerin selbst zieht es vor, sich morgens zu informieren. Sie akzeptiert Informationen eher, wenn sie durch viele Statistiken belegt sind. \u201eSo funktioniert es bei mir\u201c, erkl\u00e4rt M\u00f6ller, \u201eaber es ist bei jedem anders. Und das ist nur ein kleiner Teil des Prozesses.&#8221;<\/p>\n<h3>\u00dcberzeugen versus Manipulieren<\/h3>\n<p>Bei einer politischen Botschaft wird Farbe bekannt. Man kann ihr zustimmen oder auch widersprechen und argumentieren, warum man anderer Meinung ist. Laut Bart Engelen, Philosophie-Dozent an der Universit\u00e4t Tilburg, wird es problematisch, wenn die politische Botschaft rationales Denken au\u00dfen vor l\u00e4sst: \u201eManipulation \u00fcberspringt rationale F\u00e4higkeiten, indem sie bestimmte Farben oder Bilder verwendet, auf die unser Gehirn bekanntlich reagiert. Sie hat nichts mehr mit Argumenten zu tun. Au\u00dferdem wissen die Menschen oft nicht, dass sie passiert, sie geschieht heimlich hinter ihrem R\u00fccken. Gerade in einer Demokratie ist dies etwas Gef\u00e4hrliches, man wird in eine Richtung geschickt, ohne es zu merken. V\u00f6llig verwerflich wird es, wenn jemand bewusst falsche Informationen streut, um sein Ziel zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p>Die enorme Menge an personenbezogenen Daten, die Facebook oder Unternehmen wie Cambridge Analytics verwenden, l\u00e4sst Engelen zur \u00dcberzeugung kommen, dass Menschen nicht ausreichend vor Manipulation gesch\u00fctzt sind. \u201eIm realen Leben kann ich versuchen, bei meiner Freundin alle m\u00f6glichen Kn\u00f6pfe zu dr\u00fccken, um sie tun zu lassen, was ich will \u2012 abgesehen von der Tatsache, dass ich ein schrecklicher Partner w\u00e4re, wird das nicht gut gehen. Online-Anzeigen sind so konzipiert, dass, wenn es einmal nicht funktioniert, sie es einfach weiter versuchen, bis der richtige &#8220;Knopf&#8221; gefunden ist. Dies alles ist auf die Menge der personenbezogenen Daten zur\u00fcckzuf\u00fchren, die Unternehmen haben. Die \u00d6ffentlichkeit ist sich nicht wirklich bewusst, was mit den Daten gemacht wird.\u201c<\/p>\n<h3>Hilfe aus der Informatik<\/h3>\n<p>Laut Claude Castelluccia, Leiter der Datenschutzgruppe am franz\u00f6sischen Forschungsinstitut Inria for Computer Science and Automation, kann hier die Informatik helfen. Castelluccia arbeitete etwa zwanzig Jahre lang als Sicherheitsexperte. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern entwickelte er ein Modell, das die Welt der Online-Werbung f\u00fcr die Internetnutzer transparent macht. So k\u00f6nnen sie sehen, welche Werber den \u00dcberblick \u00fcber ihre Daten haben. Und sie k\u00f6nnen sich daf\u00fcr entscheiden, alles im Auge zu behalten. \u201eMit diesen Tools erhalten Sie mehr Einblick und Wissen. Es ist eine gute Waffe gegen Manipulationen, aber es l\u00f6st das Problem nicht\u201c, so Castelluccia. Denn auch er sieht im Internet gen\u00fcgend Grauzonen. Neben der Tatsache, dass Internetnutzer st\u00e4ndig Werbung und K\u00f6dern ausgesetzt sind, werden sie auch gezielt dazu aufgefordert, etwas zu akzeptieren, was sie nicht wirklich wollen. Dazu Castelluccia: \u201eSchau, was Instagram macht: Du bekommst zwei Optionen in den Privatsph\u00e4re-Einstellungen. Ja oder nein, jetzt. Nein ist nicht aufgef\u00fchrt. Eine solche Nachricht kommt jedes Mal zur\u00fcck, bis du verr\u00fcckt wirst und auf \u201eJa\u201c klickst, um sie loszuwerden. Das ist zwar grenzwertig, aber ist es echte Manipulation?\u201c<\/p>\n<p>Laut Fanny Hidvegi von <a href=\"https:\/\/www.accessnow.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Acces Now<\/a>, einer Organisation, die die digitalen Rechte von Menschen auf der ganzen Welt verteidigt, wurde in der letzten Zeit das Kind beim falschen Namen genannt. Hidvegi ber\u00e4t zusammen mit 52 weiteren Experten die Europ\u00e4ische Union zu den Themen Regeln, Gesetze und ethische Fragen bei der Umsetzung k\u00fcnstlicher Intelligenz. \u201eUm wirklich zu einer guten L\u00f6sung zu kommen, muss man sich sehr klar dar\u00fcber sein, was das Problem ist. Deshalb m\u00fcssen wir aufh\u00f6ren, den Begriff Fake News zu verwenden. Untersuchungen zeigen, dass Menschen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was das bedeutet. Einige sagen, dass schlechter Journalismus eine gef\u00e4lschte Nachricht ist, andere bezeichnen Satire als solche. Aber auch bezahlter Journalismus, Werbung und Informationen, die nicht korrekt sind, werden in diese Untersuchung einbezogen. Wir sprechen mittlerweile \u00fcber Desinformationen auf EU-Ebene.\u201c<\/p>\n<h3>Verhaltenskodex<\/h3>\n<p>Im vergangenen September einigte sich die Europ\u00e4ische Union mit sozialen Netzwerken, Technologieunternehmen und Werbetreibenden auf einen <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/digital-single-market\/en\/news\/first-results-eu-code-practice-against-disinformation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verhaltenskodex\u00a0<\/a> zur Bek\u00e4mpfung von Desinformationen. Die ersten Bewertungsberichte wurden vor einigen Tagen ver\u00f6ffentlicht. Laut Hidvegi sind dies erste gute Schritte. Aber auch gro\u00dfe Werbetreibende sollten mitmachen, denn sie sind ebenfalls Teil dieses Daten\u00f6kosystems. \u201eEs hilft auch, dass die Menschen sich des Targetings bewusst werden, schauen Sie auf <a href=\"https:\/\/whotargets.me\/en\/about-who-targets-me\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eWho Targets me?\u201c<\/a>, das gibt Ihnen als Nutzer mehr Einblick in die Funktionsweise des Targetings&#8221;, r\u00e4t Hidvegi.<\/p>\n<p>Who Targets me? ist eine Browsererweiterung, die anhand der Facebook-Nutzung analysiert, auf Basis welcher Daten eine politische Werbung gesehen wird. Ziel der Initiative ist es, den Menschen einen Einblick zu geben, wie sie in einer politischen Kampagne avisiert werden und auf welchen Informationen die Werbung basiert. Hidvegi pl\u00e4diert f\u00fcr weitere solcher Initiativen: \u201eDas macht die Menschen wacher f\u00fcr Gefahren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende des Jahres 2018 stieg der Verkauf von Pastinaken in Eeklo, Belgien, signifikant. Der Grund gibt zu denken: Er l\u00e4sst sich auf eine gezielte Werbung auf Facebook zur\u00fcckf\u00fchren. Mit nur wenigen Klicks kann jeder Werbetreibende dem sozialen Netzwerk genau mitteilen, wen von den fast 1,5 Milliarden weltweiten Nutzern seine Anzeige erreichen soll. Bei der Pastinaken-Werbung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1579,"featured_media":510550,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"categories":[23253],"tags":[30731,30733,30858,30860,30862,30864],"location":[24328,24073],"article_type":[],"serie":[],"archives":[],"internal_archives":[],"reboot-archive":[],"class_list":["post-164943","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachhaltigkeit","tag-cpdp-de","tag-datenschutz","tag-facebook-de","tag-onlinewerbung","tag-privatsphaere","tag-targeting","location-deutschland","location-niederlande"],"blocksy_meta":[],"acf":{"subtitle":"","text_display_homepage":false},"author_meta":{"display_name":"Milan Lenters","author_link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/author\/milan-lenters\/"},"featured_img":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/eye-1553789.jpg","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Nachhaltigkeit<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Nachhaltigkeit<\/span>"]},"tags":{"linked":["<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">CPDP<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Datenschutz<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Facebook<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Onlinewerbung<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Privatsph\u00e4re<\/a>","<a href=\"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/en\/category\/nachhaltigkeit\/\" class=\"advgb-post-tax-term\">Targeting<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">CPDP<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Datenschutz<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Facebook<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Onlinewerbung<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Privatsph\u00e4re<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Targeting<\/span>"]}},"comment_count":"0","relative_dates":{"created":"Posted 7 years ago","modified":"Updated 7 years ago"},"absolute_dates":{"created":"Posted on February 4, 2019","modified":"Updated on February 4, 2019"},"absolute_dates_time":{"created":"Posted on February 4, 2019 8:30 am","modified":"Updated on February 4, 2019 8:30 am"},"featured_img_caption":"","series_order":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164943","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1579"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=164943"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164943\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media\/510550"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=164943"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=164943"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=164943"},{"taxonomy":"location","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/location?post=164943"},{"taxonomy":"article_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/article_type?post=164943"},{"taxonomy":"serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/serie?post=164943"},{"taxonomy":"archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/archives?post=164943"},{"taxonomy":"internal_archives","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/internal_archives?post=164943"},{"taxonomy":"reboot-archive","embeddable":true,"href":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/wp-json\/wp\/v2\/reboot-archive?post=164943"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}