{"id":156511,"date":"2018-10-26T10:27:47","date_gmt":"2018-10-26T08:27:47","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=156511"},"modified":"2018-10-26T10:27:47","modified_gmt":"2018-10-26T08:27:47","slug":"kombinationstherapie-uebergewicht-diabetes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/kombinationstherapie-uebergewicht-diabetes\/","title":{"rendered":"Wissenschaftler entwickeln Kombinationstherapie gegen \u00dcbergewicht und Diabetes"},"content":{"rendered":"<p>Wissenschaftler des <a href=\"https:\/\/www.helmholtz-muenchen.de\/\">Helmholtz Zentrum M\u00fcnchen<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.tum.de\/\">Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/a> haben eine neue Kombinationstherapie gegen \u00dcbergewicht und Diabetes entwickelt, die den Appetit z\u00fcgelt und gleichzeitig den Energieverbrauch erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>\u201e\u00dcbergewicht ist der gr\u00f6\u00dfte Risikofaktor f\u00fcr die Entwicklung von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen&#8221;, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Matthias H. Tsch\u00f6p, wissenschaftlicher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Helmholtz Zentrums M\u00fcnchen und Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Stoffwechselerkrankungen an der TUM. Zuvor war er Direktor des Instituts f\u00fcr Diabetes und Adipositas (IDO) am Zentrum. \u201eDurch eine Di\u00e4t alleine ist das zunehmende Adipositas-Problem leider nicht in den Griff zu bekommen, weshalb medikament\u00f6se Therapieans\u00e4tze unerl\u00e4sslich sind&#8221;, erg\u00e4nzt Tsch\u00f6p.<\/p>\n<p>Zusammen mit Dr. Timo M\u00fcller (kommissarischer Direktor des IDO), Dr. Christoffer Clemmensen (fr\u00fcher IDO) und Sigrid Jall (Doktorandin am IDO) ist es Tsch\u00f6p gelungen, mit einer neuen Kombinationstherapie \u00fcbersch\u00fcssige Fettpolster schmelzen zu lassen, indem gleichzeitig der Appetit gez\u00fcgelt und der Energieumsatz erh\u00f6ht wird.<\/p>\n<p>Die Basis der Therapie ist die medikament\u00f6se Simulation von K\u00e4lte. Menschen \u2013 wie auch S\u00e4ugetiere \u2013 haben spezielle, sogenannte braune, Fettzellen, die darauf spezialisiert sind, Energie in W\u00e4rme umzuwandeln. Dabei werden spezielle K\u00e4lterezeptoren (Trpm8-Kan\u00e4le) aktiviert, die das K\u00e4ltesignal an das braune Fettgewebe weitergeben mit dem Ziel den Energiestoffwechsel zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<h4>K\u00e4lte ohne K\u00e4lte<\/h4>\n<p>\u201eIn vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass das braune Fett in erwachsenen Menschen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt als bisher angenommen\u201c, sagt Dr. M\u00fcller. \u201eAus der Literatur geht hervor, dass K\u00e4lte die Menge an braunem Fett erh\u00f6ht; zum Beispiel, wenn Menschen im Winter ins Freie gehen. Dieser Effekt bleibt jedoch aus, wenn man das sympathische Nervensystem mit sogenannten Beta-adrenergen Agonisten stimuliert. K\u00e4lte bewirkt also einen Effekt, der nicht einfach pharmakologisch simuliert werden kann.&#8221;<\/p>\n<p>Um nun zu vermeiden, alle Abnehmwilligen oder zum Abnehmen Verdammten in K\u00e4ltekammern zu stecken oder im Winter stundenlang in Eis und Schnee zu schicken, haben die Wissenschaftler ein Mittel entwickelt, welches K\u00e4lte medikament\u00f6s nachahmt. Eine Komponente der neuen Wirkstoffkombination, das Molek\u00fcl Icilin (vom englischen Wort \u201eice\u201c abgeleitet), zielt darauf ab, genau diesen Effekt hervorzurufen.<\/p>\n<p>\u201eDas Ziel unserer Studien war es, den Effekt von K\u00e4lte medikament\u00f6s zu simulieren, und das ohne die Notwendigkeit uns in eine kalte Umgebung zu begeben. Durch die Aktivierung des Trpm8 Kanals mittels Icilin wird das braune Fettgewebe aktiviert mit der Folge, dass der Energieumsatz steigt und wei\u00dfe Fettpolster schmelzen\u201c, erkl\u00e4rt M\u00fcller. \u201eIcilin wirkt \u00e4hnlich wie Menthol, beide aktivieren den Trpm8 Kanal und erh\u00f6hen so unseren Energiestoffwechsel. Auch Menthol hat bekannetweise eine k\u00fchlende Wirkung. Icilin aktiviert den Trpm8 Kanal jedoch deutlich st\u00e4rker als Menthol\u201c, erg\u00e4nzt M\u00fcller<\/p>\n<p>In adip\u00f6sen M\u00e4usen f\u00fchrte die medikament\u00f6se Aktivierung von Trpm8 zu einer Aktivierung des braunen Fettgewebes; der Energieumsatz stieg und das K\u00f6rpergewicht verringerte sich.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-156510 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/fat-3313923_1280-300x199.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/p>\n<h4>Kampf dem Hungergef\u00fchl<\/h4>\n<p>Da aber der Gewichtsverlust durch Gabe von Icilin begrenzt ist, wurde Icilin mit einem weiteren Wirkstoff kombiniert. Hier w\u00e4hlten die Wissenschaftler Dimethylphenylpiperazin (DMPP). Dieses wirkt \u00e4hnlich wie Nikotin und senkt den Appetit durch Aktivierung sogenannter nikotinerger Acetylcholinrezeptoren (nAChR). Der Vorteil von DMPP gegen\u00fcber Nikotin ist allerdings, dass DMPP im Gegensatz zu Nikotin nicht giftig ist.<\/p>\n<p>\u201eDas DMPP aktiviert im Hypothalamus im Gehirn bestimmte Rezeptoren, was zu einem gesteigerten S\u00e4ttigungsgef\u00fchl f\u00fchrt\u201c, so M\u00fcller. \u201eDas bedeutet, wir kombinieren zwei Molek\u00fcle, die beide das Gewicht reduzieren. Das eine Molek\u00fcl senkt das K\u00f6rpergewicht durch Erh\u00f6hung des Energieumsatzes, das andere Molek\u00fcl verbessert unseren Glukosestoffwechsel und f\u00fchrt zu einem Gewichtsverlust durch eine appetitz\u00fcgelnde Wirkung.\u201c Bei den adip\u00f6sen M\u00e4usen f\u00fchrte DMPP nicht nur zu einer Reduzierung der Nahrungsaufnahme, sondern auch zu einer deutlichen Verbesserung des Zuckerstoffwechsels.<\/p>\n<h4>1+1=5<\/h4>\n<p>Bei ihren Experimenten fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Kombination von Icilin und DMPP das K\u00f6rpergewicht weitaus st\u00e4rker reduzierte und den Zuckerstoffwechsel verbesserte, als wenn die Effekte der Einzelbehandlung von Icilin und DMPP einfach aufaddiert w\u00fcrden. So f\u00fchrte die alleinige Behandlung mit Icilin oder DMPP nur zu geringen Effekten auf das K\u00f6rpergewicht.<\/p>\n<p>\u201eWenn man diese beiden Stoffe kombiniert, ergibt sich ein sogenannter synergistischer Effekt, was bedeutet, die Wirkung der Kombination ist besser als die Summe der Einzelteile. In der Mathematik w\u00fcrde man sagen 1+1=5\u201c, beschreibt M\u00fcller das Ergebnis der Experimente. \u201eDas hei\u00dft also nicht 1+1=2, das w\u00e4re additiv, es ist aber so, dass diese Kombination aus bislang unbekanntem Grund deutlich besser wirkt als man aus der Summe der Effekte der Einzeltherapieren erwarten w\u00fcrde.\u201c<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-156509\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/diet-695723_1920-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p>Den Grund f\u00fcr diesen synergistischen Effekt kennen die Forscher bisher noch nicht und versuchen nun, ihn in weiteren Experimenten herauszufinden. \u201eDie Ergebnisse dieser Studien k\u00f6nnen wichtige neue Erkenntnisse liefern, wie Molek\u00fcle sich gegenseitig in ihrer Wirkung verst\u00e4rken, was ma\u00dfgeblich die Entwicklung zuk\u00fcnftiger Therapien verbessern k\u00f6nnte&#8221;, betont Prof. Matthias Tsch\u00f6p.<\/p>\n<p>Getestet wurde das Verfahren bisher nur an M\u00e4usen. Es gibt aber momentan eine Zusammenarbeit mit einer gro\u00dfen Pharmafirma, um es weiter zu entwickeln. Wann es marktreif sein ist jedoch nicht absehbar, so Dr. M\u00fcller.<\/p>\n<h4>Weitere Forschungen n\u00f6tig<\/h4>\n<p>Dr. M\u00fcller: \u201eEs muss nun zun\u00e4chst gepr\u00fcft werden , ob diese Wirkstoffkombination nicht auch unerw\u00fcnschte Effekte auf den Stoffwechsel hat. Zudem m\u00fcssen die Wirkstoffe ggfs. Biochemisch weiter optimiert werden. Es gillt nun zu untersuchen, was die Nebenwirkungen und Langzeiteffekte der Wirkstoffkombination sind. Solche Untersuchungen sind sehr zeitinzensiv, weshalb nicht absehbar ist, wie lange es dauert solche eine neue Wirkstoffkombination zur Marktreife zu f\u00fchren.\u201c<br \/>\nIdealerweise versucht man, ein Medikament herzustellen, welches bei einer geringen Dosis eine m\u00f6glichst hohe Wirkung hat und dies ohne nennenswerte Nebenwirkungen.<\/p>\n<p>Ein Nebeneffekt vieler Di\u00e4tmittel ist, dass sie nicht nur den Stoffwechsel sondern auch den Blutdruck erh\u00f6hen, wobei Bluthochdruck bei \u00fcbergewichtigen und adip\u00f6sen Menschen im Allgemeinen sowieso ein Problem ist. Ob eine Erh\u00f6hung des Blutdrucks bei der neuen Wirkstoffkombination der Fall ist, muss noch untersucht werden.<\/p>\n<p>\u201eDer Blutdruck steigt beispielsweise durch die Aktivierung von Beta-Rezeptoren im Herzen. Auch Wirkstoffe welche den Energiestoffwechsel erh\u00f6hen k\u00f6nnten auf diese Rezeptoren einen Einfluss haben, etwa durch die Aktivierung des sympathischen Nervensystems\u201c, so M\u00fcller. Ob die neu entwickelte Wirkstoffkombination einen Einfluss auf den Blutdruck hat, gilt es nun herauszufinden.<\/p>\n<p>Icilin wurde bereits in einigen Studien an Menschen getestet und hat sich als vertr\u00e4glich herausgestellt. \u201e Personen, welche Icilin genommen haben, berichten \u00fcber ein angenehmes Gef\u00fchl von K\u00e4lte. Au\u00dferdem hat eine entz\u00fcndungshemmende Wirkung\u201c, sagt M\u00fcller abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><em>Bilder: Pixabay<\/em><\/p>\n<p>Zum Thema: <a href=\"https:\/\/innovationorigins.com\/de\/neue-erkenntnisse-fettleber-behandlung\/\">Neue Erkenntnisse: Fettleber diagnostizieren und personalisiert behandeln<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenschaftler des Helmholtz Zentrum M\u00fcnchen und der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen haben eine neue Kombinationstherapie gegen \u00dcbergewicht und Diabetes entwickelt, die den Appetit z\u00fcgelt und gleichzeitig den Energieverbrauch erh\u00f6ht. \u201e\u00dcbergewicht ist der gr\u00f6\u00dfte Risikofaktor f\u00fcr die Entwicklung von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen&#8221;, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Matthias H. 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