{"id":155311,"date":"2018-10-09T11:40:18","date_gmt":"2018-10-09T09:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=155311"},"modified":"2018-10-09T11:40:18","modified_gmt":"2018-10-09T09:40:18","slug":"food-is-fiction-aber-vertikale-landwirtschaft-ist-eine-tatsache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/food-is-fiction-aber-vertikale-landwirtschaft-ist-eine-tatsache\/","title":{"rendered":"Food is Fiction, aber vertikale Landwirtschaft eine Tatsache"},"content":{"rendered":"<p>Zur gleichen Zeit, als das\u00a0<a href=\"http:\/\/designmuseum.nl\">Design Museum in Den Bosch<\/a> die Sonderausstellung &#8220;<a href=\"https:\/\/designmuseum.nl\/tentoonstelling\/food-is-fictie\/?gclid=CjwKCAjwo_HdBRBjEiwAiPPXpO7jC7qKiLZD7VbYOGRYJl5ud7bTdqHfnKdjV4nlz2bH-AMKE021ZhoCMgAQAvD_BwE\"><em>Food is fiction<\/em><\/a>&#8221; er\u00f6ffnet, bewerben sich sechzehn Studenten um einen begehrten Preis: einen Gem\u00fcsegarten im Haus, der selbst f\u00fcr die n\u00f6tige Menge an Wasser und Licht sorgt.<\/p>\n<p>Im Rahmen der <a href=\"https:\/\/dutchagrifoodweek.nl\/\">Dutch Agri Food Week<\/a>, die am Freitag begann, organisieren die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen und PlantLab einen Wettbewerb. Er\u00a0widmet sich dem Thema &#8220;Vertikale Landwirtschaft&#8221;. Bei dieser Art nachhaltiger Landwirtschaft werden\u00a0 Pflanzen nicht nur waagrecht ausgelegt, sondern auch platzsparend &#8211; vertikal &#8211; gestapelt. Um Antworten auf die Herausforderungen der neuen landwirtschaftlichen Form zu finden, suchen Studenten\u00a0verschiedener Hochschulen und Universit\u00e4ten auch im Design Museum nach L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Denn nur, wenn sie ein neues Konzept\u00a0mit Produkten aus dem vertikalen Landwirtschaftsbetrieb entwickeln, kann ihnen das den Gewinn des Wettbewerbs &#8220;Smart Garden&#8221; sichern. Da hei\u00dft es hart arbeiten. &#8220;Ziel des Nachmittags ist es, dass die Studenten eine der Herausforderungen der vertikalen Landwirtschaft in ihr Konzept einbeziehen&#8221;, sagt Tessa Naus, Business Developer bei <a href=\"https:\/\/www.plantlab.nl\">PlantLab<\/a>.\u00a0Unter den sechzehn Studenten ist auch eine Gruppe der TU M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>&#8220;An mehreren Standorten auf der ganzen Welt produzieren und bereiten wir neue Produktionsst\u00e4tten f\u00fcr den Anbau von Pflanzen in vollst\u00e4ndig geschlossenen Anbaugebieten vor&#8221;, sagt Vera Colstee. Sie arbeitet auch f\u00fcr das Unternehmen aus Den Bosch . &#8220;Weil wir unsere Pflanzen vertikal platzieren, verbrauchen wir viel weniger Platz und brauchen viel weniger Wasser&#8221;, sagt sie. &#8220;In einer geschlossenen Umgebung k\u00f6nnen alle Faktoren, die eine Pflanze zum Wachstum ben\u00f6tigt, genau kontrolliert werden. Dazu geh\u00f6ren Lichtintensit\u00e4t, N\u00e4hrstoffe und Wasserbedarf. Dar\u00fcber hinaus leiden sie in einer geschlossenen Anbauumgebung nicht an Sch\u00e4dlingen und sie m\u00fcssen keine Pestizide einsetzen.&#8221;<\/p>\n<h3>Wettbewerb<\/h3>\n<p>Es klingt nat\u00fcrlich vielversprechend, aber es gilt einige H\u00fcrden bei der vertikalen Landwirtschaft zu \u00fcberwinden. Einige Leute sehen sie immer noch als eine k\u00fcnstliche Form der Landwirtschaft an. Das macht sie misstrauisch. Zudem ist es schwierig, die Kulturen &#8220;\u00f6kologisch&#8221; oder &#8220;biologisch&#8221; zu vermarkten. Veraltete Vorschriften machen es zu einer Herausforderung, die notwendigen Zertifikate zu erhalten. Nun liegt es an den Studenten, L\u00f6sungen zu finden. Jedes Team w\u00e4hlt eine Problemstellung\u00a0 und bearbeitet sie.<\/p>\n<p>Nach einigen Stunden Arbeit pr\u00e4sentieren die f\u00fcnf Teams ihre Konzepte. Die Studenten konzentrieren sich vor allem darauf, vertikal erzeugte Produkte zug\u00e4nglich zu machen. Unter anderem pr\u00e4sentieren sie ein BBQ-Paket mit verschiedenen Blattgem\u00fcsesorten. Schlie\u00dflich gewinnt das Team &#8220;VertiMix&#8221; den Preis. Es konzentriert sich darauf, vertikal angebautes Gem\u00fcse auf den Markt zu bringen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-155306\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/IMG_8594-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"481\" height=\"320\" \/><\/p>\n<h3>TU M\u00fcnchen<\/h3>\n<p>Mascha Gugganig legte im Auftrag der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen rund 700 Kilometer zur\u00fcck. &#8220;Letztes Jahr hat sich PlantLab mit der Frage an uns gewandt, ob wir die B\u00fcrger in die vertikale Landwirtschaft einbeziehen k\u00f6nnen&#8221;, sagt sie. &#8220;Wir untersuchen nicht nur, wie die Wissenschaft die Gesellschaft beeinflusst, sondern auch umgekehrt, wie die Gesellschaft die Wissenschaft beeinflusst.&#8221;<\/p>\n<p>Im Rahmen der Forschung, die von <a href=\"http:\/\/www.eitfood.eu\">EIT Food<\/a> finanziert wird, untersucht Gugannig wie Studenten die Probleme der vertikalen Landwirtschaft angehen w\u00fcrden. Gugannig: &#8220;Es ist immer gut, sich mit Studenten verschiedener Fachrichtungen auszutauschen, zum Beispiel gibt es heute Studenten der Lebensmittelwissenschaften, des Marketings und des Gartenbaus. Die vertikale Landwirtschaft ist in der Tat ein Thema, das andere Fachkenntnisse erfordert; wir konnten diese Schlussfolgerung heute ziehen.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur gleichen Zeit, als das\u00a0Design Museum in Den Bosch die Sonderausstellung &#8220;Food is fiction&#8221; er\u00f6ffnet, bewerben sich sechzehn Studenten um einen begehrten Preis: einen Gem\u00fcsegarten im Haus, der selbst f\u00fcr die n\u00f6tige Menge an Wasser und Licht sorgt. 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