{"id":153468,"date":"2018-09-10T16:20:42","date_gmt":"2018-09-10T14:20:42","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=153468"},"modified":"2018-09-10T16:20:42","modified_gmt":"2018-09-10T14:20:42","slug":"sonden-analyseproramm-deutscher-gruenderpreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/sonden-analyseproramm-deutscher-gruenderpreis\/","title":{"rendered":"Mit Str\u00f6mungssonden und Analyseprogramm f\u00fcr den Deutschen Gr\u00fcnderpreis nominiert"},"content":{"rendered":"<p>Die Start-ups Vectoflow und CQSE der <a href=\"https:\/\/www.tum.de\/\">TU M\u00fcnchen<\/a> standen im Finale des Deutschen Gr\u00fcnderpreises 2018. Am 11. September wurden die Gewinner im ZDF-Hauptstadtstudio Berlin gek\u00fcrt. Beider Live-\u00dcbertragung wurden zwei Unternehmen ausgezeichnet: In der Kategorie Aufsteiger (vier bis neun Jahre alte Unternehmen) gewann die Firma Tesvolt aus Wittenberg mit ihren Batteriesystemen, die als Zwischenspeicher f\u00fcr Alternative Energien dienen k\u00f6nnen. Bei den Start-ups (ein bis drei Jahre) belegte Ineratec aus Karlsruhe den ersten Platz. Sie bauen Anlagen im Containerformat, die mit Hilfe von Strom fl\u00fcssige Kraftstoffe erzeugen.<\/p>\n<p>Hinter dem Jungunternehmen <a href=\"https:\/\/www.vectoflow.de\/de\/\">Vectoflow<\/a> steht Katharina Kreitz, die w\u00e4hrend ihres Maschinenbaustudiums die Idee hatte, kleine, stabile und individuell anpassbare Str\u00f6mungssensoren zu entwickeln. F\u00fcr sie lag die L\u00f6sung auf der Hand \u2013 im 3D-Druck. Nur so lassen sich die Sensoren nach Kundenwunsch gestalten und herstellen.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfe Nachfrage nach Sensoren<\/h3>\n<p>Was auf den ersten Blick wenig spektakul\u00e4r klingt, hat gro\u00dfe Auswirkungen. Denn die Nachfrage nach Str\u00f6mungssensoren ist gro\u00df. So verwenden beispielsweise Autobauer die Sensoren, um im Windkanal die Aerodynamik ihrer Prototypen zu messen. Sie kommen aber auch in Klimaanlagen, Dunstabzugshauben und Drohnen zum Einsatz, da auch dort Str\u00f6mungen gemessen werden m\u00fcssen. Es werden nicht immer nur Luftstr\u00f6me analysiert. Auch um das Str\u00f6mungsverhalten von Gas, Wasser oder \u00d6l zu ermitteln, werden die Sensoren eingesetzt.<\/p>\n<p>Katharina Kreitz erkannte nicht nur den Bedarf, sondern fand mit den Sonden aus dem 3D-Drucker die passende L\u00f6sung. Zusammen mit dem TU-Absolvent Dr. Christian Haigermoser gr\u00fcndete sie im April 2015 Vectoflow. Als weiterer Partner kam der Ingenieur Florian Wehner hinzu. Inzwischen arbeiten sieben Festangestellte bei dem Jungunternehmen. Sie betreuen weltweit Kunden und sind sogar Lieferant f\u00fcr die Formel 1.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert wurde Vectoflow von der TU M\u00fcnchen und dem Zentrum f\u00fcr Innovation und Gr\u00fcndung, der Unternehmer TUM. Das erm\u00f6glichte den Gr\u00fcndern, Beratungsdienstleistungen und B\u00fcror\u00e4ume im Inkubator sowie MakerSpace, eine Hightechwerkstatt, zu nutzen. Mit Hilfe des Xpreneurs-Programm bereiten sie sich auf den Markteintritt. Techfounders, ein weiteres Tool von der TUM f\u00fcr Gr\u00fcnder brachte sie mit potenziellen Investoren und Kunden zusammen.<\/p>\n<h3>Kluge Software<\/h3>\n<p>Das zweite TU-Start-up, das f\u00fcr den Deutschen Gr\u00fcnderpreis nomminiert ist, hat sich den Namen <a href=\"https:\/\/www.cqse.eu\/de\/\">CQSE<\/a> gegeben. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der Entwicklung des Analyseprogramms \u201eTeamscale\u201c, mit der die Weiterentwicklung von Software und deren Anpassungen \u00fcberwacht werden kann. Eine clevere Idee, da Software generell schnellen Lebenszyklen unterworfen ist und immer an neue Aufgaben angepasst werden muss. Jedoch treten bei der Aktualisierung oftmals unerwartete Probleme auf. Mit Teamscale kann das verhindert werden.<\/p>\n<p>Dabei setzt das Analyseprogramm nicht erst bei der Installation an, sondern schon bei der Programmierung. Es \u00fcberwacht, ob die neuen Komponenten sich mit der vorhandenen Software vertragen. So k\u00f6nnen Konflikte schnell lokalisiert und sofort behoben werden. Mit Teamscale werden Schwachstellen in einem Programm schnell deutlich. Noch vor der Installation ist klar, wenn etwas nicht stimmt. Das spart nicht nur Zeit, sondern vor allem Geld.<\/p>\n<p>Hinter CQSE steckt das Gr\u00fcnderteam Florian Dei\u00dfenb\u00f6ck, Martin Feilkas, Benjamin Hummel und Elmar Juergens. Alle vier sind Absolventen der TU M\u00fcnchen und haben sich w\u00e4hrend ihres Promotionsstudiums kennengelernt. Das Start-up wurde 2009 gegr\u00fcndet und besch\u00e4ftig inzwischen 33 Mitarbeiter. Seit 2014 ist CQSE auf rasantem Wachstumskurs. Um bis zu 30 Prozent pro Jahr konnte das Unternehmen den Umsatz steigern. Der n\u00e4chste Schritt ist eine Tochterfirma in den USA zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>(Foto: Joo\u00df \/ TUM)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutscher-gruenderpreis.de\/\">https:\/\/www.deutscher-gruenderpreis.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Start-ups Vectoflow und CQSE der TU M\u00fcnchen standen im Finale des Deutschen Gr\u00fcnderpreises 2018. Am 11. September wurden die Gewinner im ZDF-Hauptstadtstudio Berlin gek\u00fcrt. 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