{"id":149443,"date":"2018-07-12T15:42:25","date_gmt":"2018-07-12T13:42:25","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=149443"},"modified":"2018-07-12T15:42:25","modified_gmt":"2018-07-12T13:42:25","slug":"urmo-mobilitaet-muenchen-emobility","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/urmo-mobilitaet-muenchen-emobility\/","title":{"rendered":"UrmO \u2013 ein \u201eneues Mobilit\u00e4tskonzept f\u00fcr die Gro\u00dfst\u00e4dte von Morgen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der UrmO (kurz f\u00fcr Urban Mobility) ist ein elektrisch betriebenes, nur 6,5 Kilo leichtes, Kleinstfahrzeug, mit dem man 15 km\/h schnell und bis zu 20 Kilometer weit fahren kann. Optisch erinnert der UrmO, der vom gleichnamigen Startup in M\u00fcnchen entwickelt wurde, an den Segway oder ein Hoverboard. Die Erfinder des innovativen Fortbewegungsmittels, Sebastian Signer, Felix Ballendat und Jakob Karbaumer, betonen aber, dass er damit nur sehr bedingt vergleichbar ist.<\/p>\n<p>\u201eDas Fahrprinzip stammt vom Segway, nach vorne lehnen, beschleunigen, nach hinten lehnen, bremsen\u201c, sagt Signer, einer der drei Gr\u00fcnder von UrmO. \u201eDie Besonderheit des UrmO ist, dasser leichter und kleiner ist als ein Segway und dadurch perfekt alltagstauglich, auch wegen der gro\u00dfen Reifen.\u201c So kann man mit dem UrmO auch problemlos kleine Hindernisse wie abgesenkte Bordsteine \u00fcberfahren, und wenn es regnet, sogar einen Schirm halten, um nicht nass zu werden, da der UrmO ohne Lenkstange auskommt. \u201eDa wir einen anderen Lenkmechanismus haben, kann man bei uns eine Kaffeetasse in der einen Hand und einen Regenschirm in der anderen halten.\u201c<\/p>\n<p>Auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen darf man momentan zwar noch nicht fahren, die Gr\u00fcnder gehen aber davon aus, dass eine Zulassung noch in diesem Jahr erfolgen sollte. \u201eDie Zulassung wird auf alle F\u00e4lle sehr nah am Fahrrad angelehnt werden und der UrmO darf dann auf dem Radweg eingesetzt werden, wahrscheinlich ohne Nummernschild.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kein Kinderspielzeug<\/strong><\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Hoverboard ist der UrmO nicht als Kinderspielzeug, sondern als \u201eernsthaftes Fahrzeug\u201c gedacht. \u201eEs ist als Erg\u00e4nzung f\u00fcr Pendler, als Erg\u00e4nzung im Kofferraum im Auto gedacht, um die letzte Meile damit in der Stadt zu fahren und nicht als Kinderspielzeug geeignet\u201c, so Signer. Als Kinderspielzeug w\u00e4re der UrmO, der im Einzelhandel um die 1.800 Euro kosten wird, wohl auch etwas zu teuer.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-149446 size-medium\" src=\"https:\/\/archive.ioplus.nl\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/UrmO_Team_0010-300x200.jpg\" alt=\"Urmo Erfinder\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p>\u201eDas ist konstruktionsbedingt\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eEs wiegt ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte eines Hoverboards\u201c, und um das zu erreichen, m\u00fcsse man auch entsprechend teure Materialien verbauen. \u201eDie Unterschale ist aus Aluminium und die tragenden Materialien sind aus Kohlefaser.\u201c Gebaut wird der UrmO (noch) in der hauseigenen Werkstatt, sobald die Serienproduktion angelaufen ist, soll das gesamte Fahrzeug von einem Zulieferer in Deutschland kommen.<\/p>\n<p>Die Idee zum UrmO kam urspr\u00fcnglich von Mitbegr\u00fcnder Felix Ballendat, der ein Benzinauto in ein Elektroauto umgebaut hatte, in M\u00fcnchen dann aber feststellen musste, \u201edass man auch mit einem Elektroauto im Stau steht und somit nur eines der Probleme gel\u00f6st ist\u201c, lacht Signer. \u201eDaher hatten wir vor fast drei Jahren die Idee, so ein Fahrzeug zu entwickeln und werden von der Hochschule gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Ohne diese F\u00f6rderung w\u00e4re das Projekt wohl auch nicht m\u00f6glich gewesen, denn der Entwicklungsaufwand betrug zwei Jahre. \u201eWir haben alles selbst entwickelt und haben auch Patente eingereicht, unter anderem f\u00fcr den Klappmechanismus und die Kraft\u00fcbertragung mit dem hohlen Rad, was sehr schick aussieht und auch Gewicht spart.\u201c<\/p>\n<p>Und was kommt nach dem UrmO? Ideen st\u00fcnden schon im Raum, sagt Signer, momentan konzentriere man sich aber noch darauf, den UrmO auf dem Mark zu bringen. \u201eEr wird im Oktober diesen Jahres zuerst auf Kickstarter im Crowdfunding angeboten und die Auslieferung wird dann n\u00e4chstes Jahr stattfinden. Wir industrialisieren indem wir eine Serienproduktion bei einem Systemlieferanten aufbauen.\u201c Erst danach wolle man sich auf etwas Neues konzentrieren \u2013 nat\u00fcrlich auch wieder im Bereich E-Mobility.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der UrmO (kurz f\u00fcr Urban Mobility) ist ein elektrisch betriebenes, nur 6,5 Kilo leichtes, Kleinstfahrzeug, mit dem man 15 km\/h schnell und bis zu 20 Kilometer weit fahren kann. Optisch erinnert der UrmO, der vom gleichnamigen Startup in M\u00fcnchen entwickelt wurde, an den Segway oder ein Hoverboard. 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