{"id":147725,"date":"2018-06-19T17:45:22","date_gmt":"2018-06-19T15:45:22","guid":{"rendered":"https:\/\/innovationorigins.com\/?p=147725"},"modified":"2018-06-19T17:45:22","modified_gmt":"2018-06-19T15:45:22","slug":"it-qualifikation-aus-indien-ist-nicht-gleich-it-qualifikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ioplus.nl\/archive\/de\/it-qualifikation-aus-indien-ist-nicht-gleich-it-qualifikation\/","title":{"rendered":"IT-QUALIFIKATION AUS INDIEN IST NICHT GLEICH IT-QUALIFIKATION"},"content":{"rendered":"<p>Sanjay Tamb\u00e9 ist IT-Fachmann aus Indien. Er lie\u00df sich nach einem Elektrotechnik-Studium in Bangalore und einem Umzug in die USA in den Neunzigerjahren nach M\u00fcnchen locken und h\u00e4ngte hier ein Aufbaustudium Wirtschaftsinformatik an. Mittlerweile ist Tamb\u00e9 seit zwanzig Jahren in Deutschland. Er kennt die Situation der ausl\u00e4ndischen IT-Fachleute auf dem deutschen Arbeitsmarkt und h\u00e4lt auch mit Kritik an Teilen seiner Landsleute nicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Sie haben vergangenes Jahr in einem Interview gesagt, Sie f\u00fchlten sich in Deutschland nicht willkommen, als sie ankamen. Hat sich das mittlerweile ge\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n<p>\u201eIch habe nie schlechte Erfahrungen mit Menschen oder Firmen in Deutschland gemacht, nur die Gesetzgebung war nicht gut und daran hat sich auch bis heute nicht viel ge\u00e4ndert. Ich wei\u00df nicht, ob der Bedarf an IT-Fachleuten damals so gro\u00df war, aber heute ist er ein Thema. Die Menschen in den Mint-F\u00e4chern werden immer weniger und es m\u00fcssen Menschen aus anderen L\u00e4ndern kommen, aber die Basis daf\u00fcr wird immer noch nicht geschaffen.\u201c<\/p>\n<p><em>Inwiefern immer noch nicht geschaffen? Die Blue Card sollte b\u00fcrokratische H\u00fcrden doch beseitigen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>\u201eIch kam schon vor der Blue Card, habe sie aber sp\u00e4ter als einer der Ersten bekommen. Ich habe den Eindruck, das wird nach Bedarf ausgelegt. Jetzt versucht man, mehr Menschen aus einem Land wie Indien anzuziehen, indem sie auch zum Studieren hierherkommen. Indien ist aber ein Land, das sehr famili\u00e4r gesteuert ist. Angenommen nun, ich bin ein IT-Fachmann und komme nach Deutschland und bekomme auch das Visum, wenn die Bedingungen von meiner Seite erf\u00fcllt sind, die Familie wird aber nicht miteinbezogen. Als IT-Fachmann werde ich sozusagen hochgelobt, indem mein Studium anerkannt wird, aber das meiner Frau, zum Beispiel als Architektin, wird nicht anerkannt. Im Grunde muss man f\u00fcr alles neu studieren, au\u00dfer IT. Das ist nicht vorteilhaft, da das f\u00fcr die meisten Leute sehr schwer ist. Man sieht deshalb auch wieder eine Abwanderung. In den Kreisen, in denen ich mich bewege, in denen viele indische IT-Fachleute sind, wandern viele nach einigen Jahren wieder woanders hin, wie Amerika oder England. Oder zur\u00fcck nach Indien weil sie genau mit diesem Thema in Deutschland nicht zurechtkommen.\u201c<\/p>\n<p><em>Das hei\u00dft, genau dieses Problem mit der Familie ist es, was sie dazu bringt, Deutschland wieder zu verlassen und dahin zu gehen, wo auch ihre Familien besser leben k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n<p>\u201eJa. In meinem Fall war es so, dass meine Frau als \u00c4rztin ihr komplettes Medizinstudium wiederholen musste. Es wurde noch nicht einmal die Vorpr\u00fcfung anerkannt. Das ist nicht leicht f\u00fcr jemand, der in Indien bereits praktiziert hat und hier nichts ist. Das ist ein echtes Thema, das ber\u00fccksichtigt aber keiner. Die Unternehmen versuchen, das ein bisschen zu unterst\u00fctzen, indem sie sagen, wenn Sie eine Frau haben, die im IT-Bereich ist, kann sie einen Kurs machen in Java oder einer Programmiersprache, dann w\u00fcrden wir sie auch \u00fcbernehmen; zu einem anderen Gehalt und auf einer anderen Ebene, auch halbtags, und das Kind kann in den Kindergarten gehen. Das machen aber nur gro\u00dfe Unternehmen wie Siemens oder IBM und dergleichen. Kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen k\u00f6nnen es sich nicht leisten, Mann und Frau einzustellen. Wenn die Frau vielleicht etwas ganz anderes studiert hat, ist sie zwangsweise eine Hausfrau, auch wenn sie vielleicht nicht hier sein sein m\u00f6chte und ihre berufliche Karriere weiterverfolgen m\u00f6chte. Das kann sie aber nicht und das f\u00fchrt auf Dauer nat\u00fcrlich zu Spannungen in der Familie. Daran hat man keinen Gedanken verschwendet und es gab von beh\u00f6rdlicher Seite massiven Widerstand. Heute ist es f\u00fcr die IT-Fachkr\u00e4fte leichter geworden. Man kann f\u00fcr ein Jahr ein Arbeitssuchervisum beantragen, das auch um ein Jahr verl\u00e4ngert werden kann und kann mit der Familie nach Deutschland kommen und sich erst einmal umschauen. Dann kann man entweder zur\u00fcckgehen oder, wenn man einen Job gefunden hat, wird das Visum ge\u00e4ndert. Da wurden schon neue M\u00f6glichkeiten geschaffen, die scheinen aber sehr industriespezifisch zu sein, da es in der IT-Branche einen Fachkr\u00e4ftemangel gibt. Alle anderen sind aber durch das Raster gefallen. Dadurch hat man in der IT-Branche sozusagen bewegliches Personal, das dann vielleicht anf\u00e4ngt, woanders hinzugehen, wo die Frau sich auch wohler f\u00fchlt, wo es passende Schulen f\u00fcr ihre Kinder gibt. Ich w\u00fcrde sagen, es gibt viele Inder, die hierherkommen aber auch sehr viele, die wieder zur\u00fcck oder woanders hingehen, da das schon ein ausschlaggebender Faktor ist.\u201c<\/p>\n<p><em>Hei\u00dft das, dass viele Ihrer Landsleute hier in Deutschland sehr schnell desillusioniert werden?<\/em><\/p>\n<p>\u201eWenn sie zum Studieren kommen ist es etwas anderes, aber wenn sie als IT-Fachleute mit Familie kommen, sind sie zwar nicht unzufrieden, denn man kann auch viel lernen und verdient mehr Geld als in Indien, aber famili\u00e4r sind sie nicht gl\u00fccklich. Das nicht einfach. Die Frau kommt erst mal mit einem sogenannten Dependent-Visum mit, das Abh\u00e4ngigkeit bedeutet. Nach zwei Jahren wird das in ein Bleiberecht umgewandelt, aber ihre Qualifikationen fallen unter den Tisch. Besonders wenn die Frau zum Beispiel gleichwertige Studien wie Medizin oder Architektur abgeschlossen hat, die in Indien auch hoch angesehen werden, dann hat sie eben Pech, denn das wird hier nicht gebraucht. Darum gibt es dann auch eine ganze Latte an Gr\u00fcnden, wieso das nicht als gleichwertig anerkannt wird. Ich verstehe diese Ungleichheit nicht. Wieso kann ein Informatikstudium in Indien besser sein als ein Medizinstudium? Daf\u00fcr gibt es keine Grundlage.\u201c<\/p>\n<p><em>Werden die Qualifikationen von IT-Fachleuten aus dem Ausland, in diesem Fall Indien, \u00fcberpr\u00fcft, oder gibt es gleich Arbeitsvertr\u00e4ge ohne Vorstellungsgespr\u00e4ch?<\/em><\/p>\n<p>\u201eIch arbeite seit mehr als 20 Jahren im IT-Bereich und merke, IT-Qualifikation aus Indien ist nicht gleich IT-Qualifikation. Abh\u00e4ngig davon, von welcher Universit\u00e4t die Leute kommen, gibt es Unterschiede wie Tag und Nacht. Je nachdem, wo man studiert hat, wie man dazugekommen ist, welche Note man hat, sind das sehr differenzierte Ergebnisse, was die Qualifikation anbelangt. Aber es gibt keinen Eignungstest. Wenn also jemand ein Informatikstudium aus Indien vorlegen kann, egal von wo und vielleicht einen manipulierten Lebenslauf vorlegt, dann habe ich diesen Menschen hier und muss ihm alles m\u00f6gliche beibringen. Das kostet das Unternehmen Geld. Viele bei\u00dfen da aber die Z\u00e4hne zusammen, weil sie die Kosten getragen haben und versuchen es. Manche werden aber nicht gl\u00fccklich dabei und dann wird diese Person sozusagen wieder auf den Markt geworfen und derjenige sucht dann hier wieder Arbeit. Es gibt mittlerweile eine ganze Menge arbeitslose IT-Fachkr\u00e4fte aus dem Ausland. In meinem Xing-Netzwerk von von fast 4.000 Leuten in Deutschland suchen rund 20 Prozent nach Jobs, weil sie aus ihren Jobs aus irgendwelchen Gr\u00fcnden ausgeschieden sind. Da gibt es auf der einen Seite einen hohen Bedarf, diese Personen k\u00f6nnen offenbar aber nicht besch\u00e4ftigt und es werden stattdessen wieder neue geholt.\u201c<\/p>\n<p><em>Was passiert mit den arbeitslosen ausl\u00e4ndischen IT-Fachleuten?<\/em><\/p>\n<p>\u201eNach vier oder f\u00fcnf Jahren bekommen Menschen aus Drittl\u00e4ndern wie Indien eine Niederlassungserlaubnis. Sie d\u00fcrfen mit der Blue Card dann, wie ein deutscher Arbeitnehmer, auch den Job verlassen, k\u00f6nnen Arbeitslosengeld beantragen, eine Firma gr\u00fcnden. Das Problem dabei ist nur, dass diese Menschen nicht einmal richtig Deutsch gelernt haben. Sie haben nur das Zeugnis irgendwo herbeigezaubert, um eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. Dann sind sie nat\u00fcrlich aufgeschmissen, wenn sie erst anfangen m\u00fcssen, es zu lernen und solche Sachen werden schlichtweg ignoriert.\u201c<\/p>\n<p><em>Haben Sie es jemals bereut, von den USA nach M\u00fcnchen gezogen zu sein?<\/em><\/p>\n<p>\u201eNein, nie. Manchmal dachte ich allerdings schon, w\u00e4re ich doch in den USA geblieben, denn dort gibt es die M\u00f6glichkeit, dass der Sozialbeitrag, den man anspart, in meinem Sinne investiert wird, sodass er im Laufe der Zeit bis zur Rente mitw\u00e4chst. Hier ist das nicht der Fall und ich bekomme nur einen bestimmten Betrag zur\u00fcck. Das ist schade, da ich meine Finanzplanung nicht nach meinen W\u00fcnschen gestalten kann, sondern von den Rentengesellschaften abh\u00e4ngig bin. Es ist auch schade, da der Eine oder Andere das vielleicht besser machen w\u00fcrde und unabh\u00e4ngig von den Gesellschaften w\u00e4re. Nat\u00fcrlich kann man da auch Fehlentscheidungen treffen, aber hier wird einem diese M\u00f6glichkeit zur Entscheidung gar nicht gegeben und man kann gar nichts machen, obwohl das dein eigener Anteil ist. Man muss einfach zuschauen, wie das Geld vernichtet oder aufgebaut wird, aber man bekommt ja Jahr f\u00fcr Jahr gesagt, dass es immer weniger wird.\u201c<\/p>\n<p><em>W\u00fcrden Sie aufgrund Ihrer Erfahrung Ihren Landsleuten raten, nach Deutschland, nach M\u00fcnchen zu kommen?<\/em><\/p>\n<p>\u201eNein, auf keinen Fall. Mittlerweile gibt es auch in Indien sehr gute M\u00f6glichkeiten und auch dank des Internets und der ganzen Umst\u00e4nde dort, hat man da jetzt genauso gute oder sogar bessere M\u00f6glichkeiten als hier. Die Chancen sind dort genauso gewachsen, auch sehr interessante Chancen. Es gibt interessante Firmen und Projekte und es ist ein Wachstum zu sehen. Das ist auch einer der Gr\u00fcnde, wieso viele zur\u00fcckgehen. Weil sie die Chancen dort besser wahrnehmen k\u00f6nnen und gerade im Umfeld IT ist die Attraktivit\u00e4t von Deutschland gesunken. In anderen Bereichen, zum Beispiel medizinischer Versorgung und Aufbau einer Infrastruktur, w\u00e4re es notwendig, dass man von Deutschland lernt.&#8221;<\/p>\n<p><em>Was m\u00fcsste Deutschland also konkret tun, um wieder attraktiver zu werden<\/em>?<\/p>\n<p>\u201eDiese Frage l\u00e4sst sich nicht so einfach beantworten. Man m\u00fcsste erst mal die famili\u00e4ren Situationen ber\u00fccksichtigen, nicht nur einen Teil der Berufe anerkennen und andere nicht. Au\u00dferdem m\u00fcsste man den Menschen eine Art Mitsprachrecht geben. Sie befragen, was sie hier anders gestalten w\u00fcrden. Wenn man ihnen die M\u00f6glichkeit g\u00e4be, es sagen zu k\u00f6nnen, es ihnen erm\u00f6glichen w\u00fcrde, einen Beitrag zu leisten, dann bek\u00e4me man ein sehr gro\u00dfes Feedback. Es besteht eine gro\u00dfe Diskrepanz zwischen dem Menschen, der das Land wieder verl\u00e4sst und dem, der hierherkommt und Erfahrung sammelt.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sanjay Tamb\u00e9 ist IT-Fachmann aus Indien. Er lie\u00df sich nach einem Elektrotechnik-Studium in Bangalore und einem Umzug in die USA in den Neunzigerjahren nach M\u00fcnchen locken und h\u00e4ngte hier ein Aufbaustudium Wirtschaftsinformatik an. Mittlerweile ist Tamb\u00e9 seit zwanzig Jahren in Deutschland. 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